Talis Vidcast 2/2
Geschrieben von: Patrick Danowski, in Bibliothek 2.0, BibliothekssoftwareUnd hier ist das 2. Video über den Whiper Protoyp das gestern erschienen ist (29.09.06):
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Und hier ist das 2. Video über den Whiper Protoyp das gestern erschienen ist (29.09.06):
Der Audio Podcast von Talis “Talking with Talis” dürfte inzwischen den meisten bekannt sein. Seit einiger Zeit gibt es aber auch VidCast. In den VidCasts werden zur Zeit die neue und zukünftigen Produkte von Talis vorgestellt.
Wenn ich die Angaben der Webseite von Talis richtig deute stehen die Videos unter der CC-BY Lizenz, was sehr zu begrüßen ist.
Ebenfalls sehr schön, dass es das Ganze nicht nur auf der Talis Webseite gibt sondern auch bei YouTube und GoogleVideo.
Weil ich beide Videos für ganz interessant halte gibt beide auch direkt im Blog. Zunächst das Video vom 15.09.06 über Talis Keystone:
Georgia Tech’s Ross Singer hat den OCLC Softwarekontest gewonnen. Das Program heißt Ümlaut
Ross wird dafür von Talis in dem Innovation Directory gelistet. Auch der LibraryGeeks podcast hat schon über Ümlaut berichtet.
[via panlibus ]
Dan Cohen entwickelt ein Plug-In für Firefox, dass unter anderem als Zitationsmanager dienen soll. Diese Tool hatte schon viele Namen im der Planungsphase wie
SmartFox, Firefox Scholar, and Scholar for Firefox. Nun soll der endgültige Name des Projekts Zotero( englisch gesprochen: zoh-TAIR-oh) sein. Momentan laufen die Betatests in einer nicht öffentlichen Gruppe. Eine öffentliche Beta Version soll demnächst folgen.(Voraussichtlich nächste Woche) Ein erster Blick auf das Tool sieht vielversprechend aus. Am Anfang werden schon eine ganze Menge Bibliotheksseiten und andere interesannte Resourcen unterstützt. Das Beste am Ganzen ist das Zotero Open Source ist.
[via Dan Cohen Lorcan Dempsey's weblog ]
Unter “weiterlesen” findet man noch einen ersten Screenshoot.
Vor 9 Tagen hat Laura Cohen ihr Blog Library 2.0: An Academic Perspektive gestartet. Ihr erster Post beschäftigt sich mit der Definition von Library 2.0. Inzwischen sind Beiträge zum Thema My Space, Facebook und Blogging erschienen. [via Life as I Know it]
Netbib gibt’s jetzt auch zum hören. Christian Spließ präsentiert nun einmal in der Woche das interessanteste aus dem Netbib Weblog und einen Schwerpunkt. Schwerpunkt in Ausgabe eins bildet der geplanten Verkauf von Handschriften in Baden-Württemberg.
Dies dürfte meiner Meinung der erste bibliothekarische Podcast im deutschsprachigen Raum sein, da bleibt einem nur noch viel Erfolg zu wünschen.
Gerade habe ich das Library 2.0 Wiki gesehen. Dies kann genutzt werden für:
Einen Überblick über die bisherigen Inhalte bietet die Spezial-Seite Allpages des Wikis.
Nachdem die Zeit (siehe IB Weblog) und der Spiegel (in Ausgabe 29/2006) über das Web 2.0 berichteten war der Trend heute Thema in den Tagesthemen (”Die privaten Videos im Internet”). Insbesondere einige Tops und Flops von YourTube waren das Thema. Ist Web 2.0 nun Mainstream? Dann ist es ja höchste Zeit, dass sich noch mehr Bibliothekare in Deutschland sich dem Thema befassen.
Im Libreas Referate Blog ist ein Referat des Textes:
Pomerantz/Stutzman: Collaborative reference work in the blogosphere In: Reference Services Review. 2/2006 (34) S. 200- 212. erschienen. Jeffrey Pomerantz ist Assistant Professor an der School of Information and Library Science at the University of North Carolina at Chapel und Frederic Stutzman, PhD-Student an derselben Insitution:
Die Autoren gehen davon aus, dass das Weblog-Prinzip im Reference-Bereich gut einsetzbar wäre, auch wenn dies bislang noch nahezu überhaupt nicht geschieht.
Voraussetzung dafür ist ein Wandel der Grundstruktur von Reference-Dienstleistungen. Der klassische Dienst ist eine Eins-zu-Eins-Kommunikation.
[..]
Eine blogbasierte Auskunft greift dagegen auf das Community-Prinzip zurück. Beim
Die neue ARD/ ZDF Onlinestudie ist erschienen.
Innerhalb dieser bundesweiten Repräsentativstudie wurden im April dieses Jahres 1.820 Erwachsene in Deutschland befragt. (DasErste.de - Online-Studie)
Ein Ergebnis ist das Inhalte insbesondere mobil stärker nachgefragt werden.
Dr. Helmut Reitze, betont, dass dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk auch in Zukunft alle digitalen Vertriebswege offen stehen müssen: “Es sind mitnichten nur die viel zitierten jungen ‘Trendsetter’, die Musik-Clips ‘mobil’ nachfragen. Vielmehr erwartet gerade das Kernpublikum der öffentlich-rechtlichen Anbieter, dass deren qualitativ hochwertige Inhalte auf allen Plattformen - unabhängig ob mobil oder stationär - präsent und auffindbar sind.” (DasErste.de - Online-Studie)
Das erste mal würden innerhalb der Studie, das Nutzerverhalten von Web 2.0 Diensten erfragt:
Ein Viertel aller Internetnutzer zeigt sich am aktiven Umgang mit dem Netz interessiert. Besonders hoch ist der Anteil bei der Altersgruppe der 14- bis 19-Jährigen. Dort zeigen bereits 37 Prozent zumindest etwas Interesse, bei den 20- bis 29-Jährigen sind es 32 Prozent Nutzer ist am aktiven Umgang mit dem Netz interessiert
Insbesondere die Dienste Wikipedia, Weblogs und Flickr spielten schon eine größere Rolle. In Bezug auf Wikipedia kommt die Studie zu dem Ergebnis das zur Zeit die passive Nutzung überwiegt:
Unter den gängigsten Web-2.0-Anwendungen ragt Wikipedia heraus: Immerhin 32 Prozent der Onliner haben die Online-Enzyklopädie bereits besucht. Nur ein kleiner Teil von 7 Prozent nutzt diese Informationsquelle jedoch regelmäßig. Wikipedia wird von den 14- bis 29-Jährigen deutlich überdurchschnittlich genutzt. Jeder Zweite dieser Altersgruppe hat Wikipedia bereits besucht. Bei den Onlinern ab 50 Jahre dagegen ist es nur jeder Fünfte. [...]
Wikipedia wurde zwar schon von einem guten Drittel der Internetnutzer besucht, aktiv wurden aber nur die Wenigsten. Rund 7 Prozent der Wikipedianutzer geben an, dass sie auch schon mal Beiträge verfasst haben. 92 Prozent der Nutzer beschränken sich auf den reinen Abruf von Informationen aus der Enzyklopädie.
Weblogs und Fotodienste wie Flickr werden hauptsächlich von jüngeren verwendet. Doch hier ist der Anteil der aktiven Nutzer größer als bei den Wikipedia-Nutzern:
Die Daten der ARD/ZDF-Online-Studie zeigen, dass die Nutzung von Weblogs ein Phänomen besonders der Jugend ist. Immerhin 11 Prozent der 14- bis 19- Jährigen Onliner haben bereits ein Weblog besucht. Auf höherem Niveau bewegt sich die Nutzung von Fotogalerien, bei denen Nutzer eigene Fotogalerienanlegen können und in einer öffentlichen Bilderschau darstellen. Zu den bekanntesten Webangeboten dieser Art gehört Flickr (flickr.com). Bei Flickr wird der Nutzer doppelt aktiv. Er stellt nicht nur eigene Bilder in das Portal ein und kann diese von anderen Nutzern bewerten und kommentieren lassen. Die Besonderheit bei Flickr ist das so genannte