" />

Archiv für November, 2006

Gleich der zweite Teil meiner Wunschlistentips:

Diesmal geht es um Plagiate: Das Google-Copy-Paste-Syndrom aus der Reihe der Telepolis Bücher (wo meist sehr interesannte Werke veröffentlicht werden). Zu dem Buch ist auch ein Artikel bei Telepolis erschienen, wo man sich schon etwas einlesen kann: “Textueller Missbrauch Plagiarismus, Redundanz, Bläh-Rhetorik: Zur Krise der Kulturwissenschaften durch den Einzug des Copy/Paste-Paradigmas - Teil 1″ vom Buchautor Stefan Weber. Teil 2 wird wahrscheinlich ebso wie das Buch die kommenden Tage erscheinen. Wer neugierig geworden ist kann auch einen Blick ins Inhaltsverzeichnis und in das 2. Kapitel werfen.

Die bibliographischen Daten:
Weber, Stefan: Das Google-Copy-Paste-Syndrom. Wie Netzplagiate Ausbildung und Wissen gefährden. (Telepolis) Hannover : Heise Zeitschriften Verlag. 2006 ISBN 978-3-936931-37-2 ISBN 3-936931-37-2

Update (1.12.06): Dazu heute die passende Heise Meldung


Tags:, , , ,

Zur Zeit habe ich etwas mehr zu tun, so dass das Bloggen etwas auf der Strecke bleibt. Jedoch habe ich noch einige Tips zum Lesen und auch für den Wunschzettel. Das Buch “WikiTools” von Anja Ebersbach, Markus Glaser und Richard Heigl ist ein solcher Tip. Besonders schön ist das von der englische Fassung (Wiki. Web Collaboration) der Volltext nun bei Springer frei zugänglich ist.

Die Angaben der dt Ausgabe:

Ebersbach, Anja ; Glaser, Markus; Heig, Richard : WikiTools. Berlin u.a.: Springer, 2005 ISBN 3-540-22939-6

[via Text und Blog]


Tags:, , , ,

Das iX Sonderheft beleuchtet nicht die einzelnen Web 2.0 Dienste sondern die Technik dahinter. Themen sind unter anderem:

  • client- und serverseitige Ajax-Frameworks
  • Ruby on Rails
  • Javascript
  • PHP-Templates
  • Java Server Faces.
  • Synchronized Multimedia Integration Language (SMIL)
  • Mapservers der University of Minnesota (UMN) für die Einbeziehung von Geodaten in Webanwendungen

Verfügbar ist das Heft ab dem 24.11.06 im Zeitschriftenhandel oder online beim Heise Verlag.


Tags:, , , , ,

Da Lambert und ich morgen im Referendarskolloquim der Berliner Bibliotheksreferendare einen Vortrag zur Bibliothek 2.0 halten werden, wollte wir auch auf die Diskussion um primo hinweisen. Dazu wollte ich einige Folien von der INETBIB Tagung zeigen, vor allem die mit den ersten Screenshots, über die ich berichtet hatte, diese waren jedoch nicht mehr aufzufinden.

Bei unserem Besuch bei Exlibris hat man uns zwar erzählt, dass die Folien ohne zu fragen einfach online gestellt wurden (sicher nicht die feine englische Art), dann jedoch ein Dokument wieder entfernen zu lassen, dass schon diskutiert und somit auch verlinkt wurde, zeugt auch nicht gerade von Offenheit, eher im Gegenteil. Fehler kommen vor, wahre Größe ist es jedoch darüber zu stehen. Ein Beschwerdebrief, der den Vorfall anspricht, jedoch das Dokument verfügbar läßt, hätte es sicher auch getan. Der Vortrag von Exlibris gehört somit zu den wenigen von denen keine Folien verfügbar sind.

Naja, denn wird es morgen wohl nur bei einigen Worten zu dem Thema bleiben und Exlibris hat eine Change vertan, dass die nächste Generation von wissenschaftlichen Bibliothekaren etwas mehr über das nebulöse Produkt „primo“ erfährt, denn wie sagt man so schön, ein Bild sagt mehr als tausend Worte.


Tags:, , , ,

Das freie Medienarchiv Wikimedia Commons nährt sich der Schallgrenze von eine Millionen Medien (Bilder, Filme, Sound,..). Um das Ereignis zu feiern wird aus den vorhandenen Medien ein Mosaik , dass das Logo der Wikimedia Foundation darstellt, erstellt.


Tags:,

Neben den verschieden sprachlichen Übersetzung des “Manifest des Bibliothekars 2.0,” auf die Markus Trapp hinweist, bin ich auf zwei nicht englischsprachig Weblogs zum Thema Bibliothek 2.0 gestoßen.

Zum einen o bibliotecário 2.0 (β) in Portugiesisch und zum anderen Bibliotek 2.0 in Schwedisch. Allmählich läßt sich mit gutem Gewissen behaupten, dass sich eine Bibliothek 2.0 Bewegung in der gesamten Welt entwickelt.


Tags:,

Lambert Heller und ich haben den Artikel “Bibliothek 2.0 - Die Zukunft der Bibliothek?” zusammen geschrieben. Dieser erscheint Mitte des Monats im Bibliotheksdienst in der Ausgabe 11/06 (Inhaltsverzeichnis als PDF). Der Artikel steht unter der Creative Commons Attribution Licence (CC-BY). Der Preprint ist ab sofort bei E-LIS verfügbar. Der Postprint wird 3 Monate nach dem Erscheinen über die Seiten des Bibliotheksdienstes frei zugänglich sein.

Kommentare zu dem Artikel können gerne hier im Blog hinterlassen werden.


Tags:, , , , ,

Der Text von Laura B. Cohen ist sicher einer, der in den letzten Tagen für große Aufmerksamkeit gesorgt hat. Da ich kein reines “me, too” Posting mach wollte, habe ich mich entscheiden den Text ins Deutsche zu übersetzen. Ich freue mich über Feedback. und Korrekturen. Diese können gerne an mich geschickt werden oder in den Kommentaren hinterlassen werden.

Manifest des Bibliothekars 2.0

von Laura B. Cohen, Übersetzung von Patrick Danowski

  • Ich erkenne, dass das Universum der Informationskultur sich schnell ändert und dass Bibliotheken auf diese Änderungen positiv reagieren müssen, um Ressourcen und Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen, die Benutzer benötigen und wünschen.

  • Ich unterrichte mich über die Informationskultur meiner Benutzer und versuche nach Möglichkeiten, was ich lerne in Bibliotheksdienstleistungen einfließen zu lassen.

  • Ich bin nicht defensiv in meine Bibliothek , aber ich betrachte offen die Situation und bilde mir eine ehrliche Meinung über das was geschafft werden kann.

  • Ich werde ein aktiver Teilnehmer, der meine Bibliothek voran bringt.

  • Ich erkenne, daßsBibliotheken sich langsam ändern, und arbeite mit meinen Kollegen, daran unser Reaktionsvermögen auf Änderungen zu beschleunigen.

  • Ich bin mutig beim Vorschlagen neuer Services und von neuen Wegen des zur Verfügungstellens von Dienstleistungen , obwohl einige meiner Kollegen resistent sind.

  • Ich genieße die Spannung und den Spaß der positiven Veränderung und übermittele diesen an Kollegen und Benutzer.

  • Ich lasse von der bisherigen Praxis ab, wenn es einen besseren Weg gibt, etwas zu tun, selbst wenn diese Praxis sich als gut erwiesen hat.

  • Ich nehme eine experimentelle Annäherung an Veränderungen hin und bin bereit Fehler zu machen.

  • Ich warte nicht bis etwas vollkommen ist, bevor ich es freigebe und ich ändere es auf der Basis von Benutzerfeedback.

  • Ich fürchte mich nicht vor Google oder in Verbindung stehenden Dienstleistungen, aber ich werde Vorteile aus diesen ziehen um Nutzern zu helfen und gleichzeitig werde ich ausgezeichnete Bibliothekdienstleistungen zur Verfügung stellen, die die Benutzer benötigen.

  • Ich vermeide es Benutzer zu nötigen etwas in den Bezeichnungen der Bibliothekare zu sehen, eher forme ich Dienstleistungen um, die die Präferenzen und Erwartungen der Benutzer zu reflektieren.

  • Ich bin bereit dorthin zu gehen, wo die Benutzer sind, online und in den körperlichen Räumen, um meinen Beruf auszuüben.

  • Ich stelle offene Webseiten her, die Benutzern erlauben, mit Bibliothekaren in Verbinden zu treten, Inhalte beizutragen, ihre Lernenerfahrung zu erhöhen und sich gegenseitig zu unterstützen.

  • Ich leiste Lobbyarbeit für einen offenen Katalog, der personalisierte und interaktive Features bietet, die Benutzer in den Online-Informationsumgebungen erwarten.

  • Ich rege die Leitung meiner Bibliothek zum Bloggen an.

  • Ich beweise, durch meine Tätigkeiten, das Bibliothekare eine lebendige und relevante professionelle Rolle in jeder beliebigen Art der Informationskultur spielen, die sich entwickeln kann.


Tags:, , , , ,

Oliver Gassner & Alex Wunschel präsentieren die 20 Web 2.0 Applikationen die man kennen sollte 10 aus den USA und 10 aus Deutschland. Dazu gibt es noch 3 Bonustracks.

10 USA:

- Google Mail und Docs, http://mail.google.com
- Flickr http://flöickr.com und http://frappr.com
- http://del.icio.us
- Myspace http://de.myspace.com
- Second Life http://secondlife.com
- Digg http://digg.com
- Technorati http://technorati.com
- Skype http://skype.com
- Google Maps & Earth und ihre Mashups

- Bonustrack: http://netvibes.com
- Bonustrack 2: http://blogger.com
- Bonustrack 3: http://Youtube.com

Deutschland:

- Sevenload http://sevenload.de
- Spreadshirt http://spreadshirt.net
- Mr. Wong http://mister-wong.de
- Qype http://qype.com
- OpenBC/Xing http://openbc.de
- StudiVZ http://studivz
- Plazes http://plazes.com
- Blogplattform: http://twoday net oder http://blogg.de
- Podcasts: http://podster.de oder http://podcast.de
- Yigg http://yigg.de

Natürlich kann man sich um den konkreten Inhalt der Liste streiten jedoch sind schon eine ganze Reihe interessanter Dienste dabei. Auch wenn mir persönlich die Wikipedia und/oder Wikisource fehlen.
[via Oliver Gassner: Digitale Tage]


Tags:,


Bei der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) erscheint das Buch “Wissen und Eigentum” herausgegeben von Jeanette Hofmann. Das Buch erscheint unter einer CC Lizenz. (CC-BY-NC-SA):

“Mit diesem Band gibt die Bundeszentrale für politische Bildung erstmals ein Werk unter einer Creative Commons Lizenz (CC) heraus. Dadurch können Nutzerinnen und Nutzer diesen Band bei Namensnennung der Autorin/des Autors zu nicht kommerziellen Zwecken vervielfältigen und weiter verbreiten.”

Ein PDF ist bisher nicht verfügbar. Sicher ist dies von der Bundeszentrale in Schritt in die richtige Richtung, eine noch “freieren” Lizenz wäre wünschenswert. (CC-BY oder CC-BY-SA). Ein PDF steht noch nicht zur Verfügung. Soll aber laut einem Mitarbeiter des Buchs demnächst erscheinen. Ebenfalls befindet sich eine Webseite zu dem Buch in Vorbereitung. Der erste Beitrag ist schon online zu finden:

Felix Stalder: Neue Formen der Öffentlichkeit und kulturellen Innovation zwischen Copyleft, Creative Commons und Public Domain.

Nun noch kurz zum Inhalt :

“Besitzen Autoren ihre Werke? Ist Wissen ohne rechtlichen Schutz vermarktbar, verwertbar oder wertlos? Dieser Sammelband gibt in 15 Beiträgen einen Überblick über die sich wandelnde Beziehung zwischen Wissen und Eigentum. In so verschiedenen Bereichen wie der klassischen Musik, der traditionellen Heilkunde in Mexiko oder dem Handel mit den Adressdaten werden die Auswirkungen der Behandlung von Wissen als Eigentum anschaulich erläutert.”

Dies scheint auf jeden Fall die 2 € Bereitstellungspauschale (plus Porto) wert zu sein.

[via Commonspage.net und netzpolitik.org]


Tags:, , , , , , ,