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Archiv für Dezember, 2006

Atakan beschwert sich im Zusammenhang mit IFLA 2.0 darüber das kommerzielle Anbieter von Web 2.0 Dienst keine Nachhaltigkeit bieten, da die Informationen verloren gehen sobald der Anbieter pleite geht. Diesem Gedanken kann ich nur sehr eingeschränkt zustimmen. Für die Nachhaltigkeit sind andere Faktoren als der Anbieter meiner Meinung viel wichtiger:

1. Die Inhalte müssen sich ohne Probleme zum archivieren herunterladen können, ebenfalls sollte es kein Problem sein den Anbieter zu wechseln.

2. Dem Anbieter darf kein exklusives Nutzungsrecht eingeräumt werden.

3. (nicht zwingend erforderlich aber förderlich) Die Inhalte sollten unter einen freien Lizen veröffentlich werden, die die Weiternutzung durch Dritte gestattet. Optimal ist hier auch das zulassen einer kommerziellen Nutzung durch Dritte (Passende Lizenzen sind hier die Creative Commons Lizenzen CC-BY, die CC-BY-SA oder auch die GFDL).

Sobald diese Punkte erfüllt sind (dies ist beispielsweise bei del.icio.us dr Fall bei Flickr zumindest in Bezug auf die Bilder), spricht nichts gegen die Verwendung eines kommerziellen Dienstes, da man selbst wenn der Dienst selber Pleite geht ohne Probleme zu einem anderen Dienst wechseln kann.


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Fande das Video so eindrucksvoll, das ich beschlossen habe es heute zu posten ….


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Neben der Diskussion um Libary 2.0 wird in englischsprachigen Raum auch eine Diskussion um Library Associations 2.0 geführt. Nachdem Michale Cassey über die ALA 2.0 nachgedacht hat, denkt nun Thomas Brevik über die IFLA 2.0 nach. Diesem Gedanken würde ich mich gerne anschließen.

Die Technologien des Web 2.0 würden sich optimal verwenden lassen um eine stärkere Partizipation von überall her zu ermöglichen. Bisher setzt die IFLA hierzu rein auf Mailinglisten und die jährlichen Konferenzen, die sich aber nicht jeder leisten kann. Während das Motto der kommenden IFLA Präsidentin Claudia Lux “Bibliotheken auf die Tagesordung” ist kann man der IFLA ja mal “Web 2.0 auf die Tagesordnung” zurufen.

Eine stärke Integration von Wikis und Weblogs beispielsweise würde den Sektionen ganz gut zu Gesicht stehen (vielleicht ließen sich dann lange Zeit nicht geupdatete Seiten etwas besser vermeiden) und auch die Sichtbar nach außen würde erhöht im Vergleich zu Mailinglisten. Gleiches gilt für eine Verwendung etablierten Web 2.0 Dienste. Ideen wären hier Flickr für Bilder der Tagung, Del.icio.us Linklisten der Sektionen, oder sogar gemeinsame erstelle Bibliographien beispielsweise mit WIKINDX. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Ich kann mir vorstellen, das eine erhöhte Sichtbarkeit der IFLA Arbeit auch erleichtert das Bibliotheken auf die Tagesordnung kommen.

Ach ja keine der Lösungen erfordern soviel Rechenleistung oder Bandbreite, das man Mitglieder aus ärmeren Ländern ausschließen würde.

Natürlich wäre einige Option sicher auch für die deutschen Verbände interessant.


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