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Archiv für März, 2007

Die Web 2.0 scribd Anwendung präsentiert Texte auf eine ähnliche Weise wie YouTube Videos und Slideshare Präsentation. Die Benutzeroberfläche ist intuitiv und sehr schnell verständlich. So kann jeder sehr schnell seine Texte, Tabellen oder ebenfalls Präsentationen publizieren. Somit fordert scribd Dokumentenserver der klassischen Bibliotheken direkt heraus und man wird überlegen müssen wie man damit umgeht. Natürlich gibt es nach wie vor das Argument der besseren Erschließung jedoch ist dies in Zeiten einer Aufmerksamkeitsökonomie nicht das stärkste Argument. Jedoch ist wie YouTube zeigt eine Beschränkung und Auswahl wiederum Vorteilhaft. Auch die Verlage fühlen sich sofort bedroht da man fürchtet das bei sribd ebenso viele Copyrightverstöße wie bei YouTube landen werden. Ebenso können auf scribd noch einfacher vertrauliche Daten veröffentlich werden, was jemand von AOL auch gleich ausgenutzt hat. Nun darf man also gespannt sein welche Auswirkungen dieser Web 2.0 Dienst hat und welche Formen der Zusammenarbeit sich innovative Bibliotheken einfallen lassen.

[via die Welt]


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Ellysa Stern Cahoy zeigte das folgende Video auf dem Next Gen Librarians Panel auf der CIC Conference, das ganz Eindrucksvoll zeigt, wo auf vielen Bibliothekswebseiten die Probleme liegen. Das Video zeigt die Suche nach den Time Magazin und trägt den Title “Finding Time in the PSU Libraries”.


Dieses Beispiel stellt meiner Meinung nach keine Ausnahme, sondern eher die Regel dar.[via The Shifted Librarian]

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[via bokardo]


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Am Rande des BID Kongresses hatte ich ein kurzes Gespräch mit Dr. Norbert Lossau Direktor der SUB Göttingen über die Gründe des Aufgabe des SSGs “Informations-, Buch- und Bibliothekswesen” Herr Lossau erklärt mir das es hauptsächlich daran liegt das Göttingen keinen entsprechenden Lehrstuhl habe und man sich aus Kostengründen lieber auf die SSGs konzentrieren würde, für die auch ein entsprechender Lehrstuhl vorhanden ist. Bei einem Eigenanteil von ca. 50.000 € ein verständlicher, wenn auch kein erfreulicher Schritt.

Ich hoffe natürlich, dass sich bis Ende des Jahres eine neue Bibliothek finden wird, die das SSG übernehmen wird. Ein heißer Kandidat ist sicherlich die Humboldt Universität wo der auch das einzige Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaften an einer deutscher Universität existiert, was die Position des Instituts in Deutschland sicherlich stärken würde. Weitere Kandidaten sind sicherlich die verschieden Fachhochschulen die über entsprechende Lehrstühle verfügen, jedoch wird es bei den deutlich kleineren Bibliotheken sicherlich deutlich schwerer den Eigenanteil aufzubringen.

Auch diese Entwicklung werde ich auf jeden Fall im Auge behalten.

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Der BID 2007: “3. Leipziger Kongress für Information und Bibliothek” ist am Donnerstag zu Ende gegangen. Nach dem ich nun wieder zu Hause bin wird es Zeit für einen Rückblick.

Kaum am Montag angestanden und endlich auf dem Kongress gab es den ersten Schock. WLAN nur gegen Geld und 3 Internetterminals. (Edlef (und gleich nochmal) und Lambert berichteten bereits) Internet insgesamt Mangelware, also keine Chance für Kongressblogger. Am Donnerstag auf der VDB (Verein Deutscher Bibliothekare) Mitgliederversammlung zeigt man sich auf meine Kritik nicht besonders einsichtig. Frau Dr. Daniela Lülfing vom Vorstand meinte nur das WLAN noch zu problematisch sei, aber man in Zukunft darauf achten werde das den Referenten Internet zur Verfügung steht (und das eher per Kabel). Naja wir werden uns wohl damit abfinden müssen, das Kongressblogging auch in naher Zukunft nicht vom Veranstalter her möglich sein wird. Ich bin ja gespannt, wann das Web 2.0 auf bibliothekrischen Konferenzen ankommt.

Ich befürworte die Idee einen Bibliothek 2.0/ Biblioblogger Stand in Mannheim und allen weiteren Konferenzen zu haben bis sich endlich freies WLAN durchsetzt. Über die Finanzierung wird man mal nachdenken müssen, vielleicht wäre hierfür sogar ein Verein sinnvoll im dem sich die deutschen Web 2.0 Bibliothekare organisieren, wenn man so von dem Berufsverband allein gelassen wird. Weiter drüber nachdenken kann man im deutschsprachigen Ning Netzwerk Bibliothek 2.0 .


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Bibliothek 2.0 wird an mehreren Stellen auf dem Leipziger Kongress Thema sein. Natürlich in dem Panel über Sozial Software am Dienstag von 9:00 bis 12:00 in Saal 4. Mehr Informationen dazu gibts im inoffiziellem Kongresswiki.

Aber auch schon am Montag im Vortrag “Inhaltserschließung durch Nutzerinnen und Nutzer: Ergebnisse eines Tests mit Internetquellen der Virtuellen Fachbibliothek EconBiz von Jan Lüth aus Kiel”im Panel “Sacherschließung - Informationsdienstleistung nach Maß” von 14:00 - 16:30 Uhr in Saal 4.

Ärgerlicherweise paralel zum Sozial Software Panel präsentiert Christina Bertram vomn der HAW Hamburg: “Online-Collaboration mit Wikis in Bibliotheken - Konzept zur Nutzung eines Wikis im Projekt “Lernort Bibliothek” des Goethe-Institutes Athen” im Innovationsforum 2007 der Kommission Aus- und Fortbildung des BIB. (Di 9:00 - 12:00 Vortragsraum 10)

Dienstag Nachmittags gibts im “Netzwerk Bibliothekverbünde” die Themen “Multimedia im BVB - erste Erfahrungen und Perspektiven” (Jürgen Kunz, München) und Normdaten als Wissensknoten im Netz: Ein neues kooperatives Servicemodell? (Reinhard Altenhöner, Frankfurt a.M)

Ebenfalls Nachmittags findet der Vortrag “”Informationsspezialisten suchen besser” - kundennahe Dienstleistungen im Zeitalter von “Bibliothek 2.0″” von Kirsten Heinrich aus Jena statt, der zum Inhalt haben wird welche Dienstleistungen ein professioneller Informationsanbieter im Zeitalter von Web 2.0 bieten kann.

Mittwoch Vormittag (9.00- 12.00) verspricht das Panel “Neue Formen der Informationsvermittlung” interesannt zu werden in dem es unter anderem um die virtuelle Auskunft und der online Vermittlung von Fachinformation gehen wird.

Am Mittwoch den 21.03. gibt von 12 - 13:00 im Saal 3 im CCL eine Podiumsdiskussion, die noch nicht im Programm entahlten ist. Thema wird sein: ” Innovationszentrum Bibliothek. Die „Bibliothek der Zukunft“ wird Realität. Eine Diskussion – moderiert von Else Buschheuer.” Dort darf ich auf dem Podium sitzen und etwas zum Thema Bibliothek 2.0 erzählen.

Ob das Wissenschaftsportal b2i: “Bibliotheks-, Buch- und Informationswissenschaften” hält was Herr Hobohm in den Diskussionen verspricht erfahren wir am Mittwoch Nachmittag (14-18:00) im Panel “Virtuelle Fachbibliotheken: Die Zusammenarbeit von Bibliothek und Wissenschaft bei der Aufbereitung und Vermittlung von Information”

Aber auch die Vorträge “Plagiarismus und Informationskompetenz: Aspekte gewollter und ungewollter wissenschaftlicher Unredlichkeit” von Bernd Schmid-Ruhe und der Vortrag von Olaf Eigenbroth “Anschluss oder Zugang: Wissensgesellschaft, Digital Divide und die Rolle der Bibliothek” haben einen geiwssen Bezug zum Thema. Beide finden in einem Panel ohen Titel von 14:00 - 16:00 Uhr statt.

Außerdem stellt Jürgen Küssow von Ex Libris wieder Primo vor (Ich hoffe es werden Neuigkeiten berichtet und vielleicht gibts ja dieses mal freiwillig die Folien online ;-) ) am Montag von 12.00 -13.00 und im Anschluss (13-14:00) präsentierterndt Dugall von der Universitätsbibliothek Frankfurt/ Main OCLC als “Global Library Community” in Saal 5.

Aber auch im virtuellen Raum gibts Aktionen wie beispielsweise das von Jin Tan gestartete Sozial Network bei Ning

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