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Archiv für April, 2007

Die Meldung das Zotero jetzt zusammen mit Wikipedia funktioniert funktioniert hat mich dazu ermuntert mir das Tool mal wieder anzuschauen. Es wird zum einen das Zitationsformat für die englischsprachige Wikipedia als Style Vorlage angeboten. Zum anderen ist aber auch möglich die strukturierten Daten der Literaturhinweise der englischsprachigen Wikipedia importiert werden können. Das klappt noch nicht bei allen Seiten, da noch nicht immer die entsprechenden Vorlagen verwendet wurde. Bisher hielt sich in deutschsprachigen Wikipedia die Begeisterung für Literaturvorlagen in Grenzen. Vielleicht wird das nun etwas anders, da ein Tool existiert, das diese Vorlage auch nutzbar macht. Damit kein neuer Importfilter geschrieben werden müsste, würde es sich sogar anbieten die Vorlagen aus der englischsprachigen Wikipedia direkt zu übernehmen. Bisher gibt es die Vorlage:Literatur die es nicht möglich macht die Dokumenttypen zu entscheiden.

Was deutschsprachige Bibliothekskataloge angeht ist noch kein Fortschritt zu beobachten. Die einzige Krücke, die sich bietet ist das Kataloge, die einen Endnotexport bieten direkt genutzt werden können. Da Zotero den Download von Endnotefiles direkt abfangen kann, wenn man dies möchte. Ein Beispiel hierfür ist die UB Freiburg, die sich auf schon auf der Liste der teilweise unterstützen Kataloge hat eintragen lassen.

Weitere Neuerung ist das nun auch Blogeinträge direkt importiert werden können, dies aber nur sehr eingeschränkt. Es gehen wohl nur Blog die auch RDF-Daten für die Beiträge anbieten. Rudimentär geht dies schon bei Media Ocean, dem Blog von Stefan Büffel. Die Einträge werden schon erkannt, so dass der Resourcetyp stimmt und der Blogtitel wird auch richtig importiert. Der Autorenname und der Titel der Beiträge funktionieren leider noch nicht. Durch die Diskussion, wie Zotero in das Semantic Web integriert werden kann , bin ich auf das sehr interessant Blog von Frederick Griasson gestoßen.

Zotero scheint eine der praktischen Anwendungen zu sein, die Metadaten wirklich nutzbar machen und auch den Sinn von diesen für viele besser erkennen lassen. Ich hoffe sehr das deutschsprachige Bibliothekskataloge demnächst folgen werden. Ich vermute die meisten Probleme entstehen durch das nur im deutschprachigen Raum üblich MAB Format. Ein Wechsel auf das international üblich MARC21 Format ist aber schon in Arbeit, so dass Licht am Horiont erkannbar ist.


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Der Blogeintrag von Mark Buzinkay hatte mein Interesse geweckt. Ein Interview mit Bruno Bauer Leiter der Leiter der Uni-Bibliothek der Medizinischen Universität Wien über Bibliothek 2.0. Es ging gut los die UB hat als erste UB Österreichs ein Weblog eingerichtet. Etwas unauffällig befinden sich die Headlines des Blogs in der Mitte der Homepage der UB unter der Überschrift “UbMUW-INFO” verbirgt sich das Weblog, das aber eher den Charakter einer “normalen” Neuigkeiten Seite hat. Ein Kommentieren oder das verwenden von Trackbacks ist nicht möglich. Somit ist das “Blog” nur eingeschränkt sozial.

Aber gut weiter im Artikel. Im 2. Teil ging es dann um Innovationen. Bibliothek 2.0 ist zwar die ständige Veränderung und auch eine Innovation, aber nicht jede Innovation, die zurzeit entsteht solle und das Schlagwort Bibliothek 2.0 gestellt werden. So hat auch dieser Teil mit Bibliothek 2.0 direkt nur wenig zu tun, dann immerhin noch die Ankündigung das man Social Software nutzen möchte und sich zu einer Bibliothek 2.0 entwickeln möchte, dazu aber nicht wie man das machen möchte und was man machen möchte.

Teil 3 dreht sich einzig und um das PDA Projekt und das die Bibliothek PDA Ressourcen zur Verfügung stellt. Innovativ schon, aber nicht Bibliothek 2.0, sondern einfach das ausleihen (eventuell sogar gegen Geld) von neuen Medien.

Im Rahmen von Bibliothek 2.0 sollte Kooperation noch stärker im Mittelpunkt stehen als bisher in den Verbünden, manchmal kann einem da der Anspruch “eine unverwechselbare Identität zu entwickeln.” auch im Wege stehen. Dies sieht man gut im Bereich der Digitalisierung, wo genau unter anderen aus diesem Grund Bibliotheken nicht bereit sind ihre Digitalisate frei zu geben sonder krampfhaft an der Überzeugung des Schutzes festhalten.

Im 4. Teil geht es dann nur um die Ermittlung von Leserwünsche über das Thema Social Tagging (das zumindest noch in der Frage enthalten war) wird gar nicht eingegangen.

Zum Schluss folgt noch eine Darstellung der Wiener Aktivitäten im Bereich Teaching Library.

Fazit: Das Einrichten eines RSS Feed für News macht noch lange keine Bibliothek 2.0, der OPAC der Wiener basiert auf ALEPH und bietet auch keinen herausragenden Features, so dass der Weg zur Bibliothek 2.0 mir noch sehr sehr weit erscheint. Man sollte vorsichtig sein ein modernes Schlagwort für die eigene Bibliothek zu verwenden, wenn man das Konzept noch nicht wirklich mit Leben füllen kann. Das Interview zumindest lässt dies nicht vermuten.


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Eine weitere interessante Web2.0 Anwendung stellt Technology Review vor. IBM hat ein Tool zum Teilen von Daten und von graphischen Sichten auf diese bereitgestellt. Das Tool nennt sich “Many Eyes“.

So wird es möglich durch das Kombinieren von verschiedenen Datensets etwas völlig neues darzustellen.
Es sind auch schon verschiedene Bibliothekarische Daten vorhanden. Rechts ist zum Beispiel die Datenbanknutzung in einem bestimmten Monat dargestellt. Schön wäre es wenn dort vielleicht auch mal die Daten der Bibliotheksstatistik oder des BIX eingespielt werden würden über die Jahre könnten diese sicherlich mit anderen Daten sehr interessant kombiniert werden. Dies würde auch andere Bibliotheken anregen dort ihre Daten zu hinterlegen um kombinieren zu können. Natürlich wird es hier auch wieder die typischen Vorbehalte geben, dass die eigenen Daten auch gegen einen verwendet werden können und man sie deshalb nicht herausgeben mag.

Langsam wird das Web 2.0 auch für Wissenschaftler immer attraktiver.


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Bei Infobib veröffentlich Christian eine Anleitung wie man Google Maps und die neue Funktion der “MyGoogleMap” als Lageplan für die eigene Bibliothek verwenden kann. Da sieht man mal wieder das “2.0″ sein eigentlich ganz einfach sein kann.


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Ich habe entdeckt, dass das “Open Innovation” Buch von Telepolis, in dem unter anderen Kurt Jansson, Jakob Voss und ich einen Artikel über Wikipedia veröffentlich haben, komplett auf Wissensgesellschaft.org zum Download bereitsteht. (PDF)

Die kompletten bibliographischen Daten: Olga Drossou, Stefan Krempl,Andreas Poltermann (Hg.): Die wunderbare Wissensvermehrung, Heise Verlag 2006 (ISBN 3-936931-38-0)


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Als Berlin muss ich zumindest einmal über Knut bloggen ;-)

Was hiermit erledigt ist.

Mehr Anzeigen in dieser Art gibts bei princo.

[via Die Memoiren des Josh K. Phisher]


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Der Präsentations-Teil-Dienst Slideshare unterstützt auch seit kurzem das Herunterladen von Präsentationen. Hierzu muss der Autor dem Download aber explizit zustimmen. Bereits hochgeladene Präsentationen müssen editiert werden und die entsprechende Option muss angekreuzt werden. Das dies bisher nicht möglich war, hat mich davon abgehalten mehr Präsentationen auf Slideshare zu veröffentlichen. Slideshre unterstützt sowohl die Creatice Commons Lizenzen als auch das Open Office Format (Powerpoint und PDF sind ja selbstverständlich) und ist nun meiner Meinung nach bestens geeignet um Präsentationen zu archivieren und zu teilen. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch das Google mal wieder shoppen gegangen ist und sich nun mit Tonic Systems eine Präsentationskomponente für sein Online Office angelacht hat, die laut Google Blog wohl “Presentations” heißen wird. Die Anwendung soll Formate anderer Präsentationssoftware verarbeiten. Welcher genau ist noch nicht bekannt. Angekündigtist die Erweiterung des Online Office für diesen Sommer.


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Am Freitagabend (20.04.07) bringt Arte zwei Sendungen zu dem interessanten Thema “Google, Apple, Microsoft… Die neuen Herren der Welt“:

* 22: 10 Wer hat Angst vor Google?. Die Dokumentation bildet den Auftakt des Abends. Zu Wort werden Fans und Gegner von Google kommen. Schön ist das man sich die Dokumentation bis zu 7 Tage nach der Ausstrahlung (also bis zum 28.04.07) auch online komplett anschauen kann.

* 23.45 Uhr: Die Silicon Valley Story Der Fernsehfilm stellt die Geschichte von Microsoft und Apple sowie das Verhältnis ihrer Gründer dar. Zusätzlich gibt’s auf der arte Seite einen Artikel über Fernsehen 2.0: “Das Fernsehen mit der Maus” von Ewald Wessling. Ich freue mich schon auf den Freitagabend und bin gespannt.

[via heise online]


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