Warum dann der Blogeintrag in „Bibliothek 2.0“? – Nun Mark wollte schon längere Zeit mit mir ein Interview über die Innovationen an der UB der Medizinischen Universität Wien (vom PDA-Projekt bis zum Gesamtkonzept Teaching Library) führen, wie er es als ausgewiesener Experte in den Bereichen Informations-, Wissens- und Prozessmanagement schon mit anderen Vertreterinnen und Vertretern der BID-Szene gemacht hat; als Publikationsplattform dachte ich (wir hatten darüber im Vorfeld nicht dezidiert gesprochen) an das von Mark betriebene „MBI Blog“.
Ich selbst kannte bis zur Veröffentlichung in „Bibliothek 2.0“ weder Titel noch Vorspann des Beitrages (von Mark konzipiert), sondern habe sechs Fragen beantwortet, von denen zwei auch auf „Bibliothek 2.0“ eingehen. Für das Interview hätte somit besser ein anderer Titel und eventuell eine andere Publikationsplattform gepasst – damit aber will ich diesen meines Erachtens bloss formalen Aspekt der Kritik (der auch in „medinfo“ bzw. „IB Weblog“ aufgegriffen worden ist) abschliessen.
Nachdem mich Mark bereits früher eingeladen hat, für seinen Blog zu schreiben und diese Idee, über die „Bemühungen in Richtung Bibliothek 2.0 in einem eigenen Blog [zu] berichten“ auch in einem Kommentar von Patrick Danovski unterstützt wird, werde ich mir wohl in dieser Hinsicht in nächster Zeit etwas überlegen, zumal die Kommentare zum Interview ja eine ganze Reihe von weiteren Fragen aufgeworfen haben, die es zu beantworten gilt.
Und es ist natürlich reizvoll, sich einer Kommunikationsschiene bedienen zu können, auf die die Profis von „Bibliothek 2.0“ sofort reflektieren (wie ich nunmehr aus meinen jüngsten Erfahrungen weiss). Als interessierter Zuhörer beim Vortragsblock „Bibliotheken und Soziale Software“ am 3. Deutschen Bibliothekskongress in Leipzig und als aufmerksamer Leser einschlägiger Publikationen (z.b. „Bibliothek 2.0: Die Zukunft der Bibliothek?“ – Bibliotheksdienst 40. Jg., 2006, H. 11) blieb etwa die Frage unbeantwortet, wie eine traditionell aufgestellte Bibliothek mit 30 oder 100 oder gar 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die die klassischen Betätigungsfelder der Bibliotheken perfekt ausfüllen, sich in Richtung „Bibliothek 2.0“ entwickeln kann…
]]>Dass Bruno Bauer bei mir seine Gedanken zur MedUni Bibliothek los wird, dass ist auf meinem Mist gewachsen – ich habe ihn zum Interview gebeten ;D
Aber nochmals: wir könnten mal auflisten, welche Bibliothek in unserem Sprachraum schon eine Bibliothek 2.0 ist. Das fände ich interessant…
grüße
-Mark
ich wollte damit, sagen das zwischen Ankündigung und der Umsetzung gene mal Wiedersprüche herschen. Erster Wiederspruch ist Beispielweise, in meinen Augen das man keine Kommentare zu den „Blogeinträgen“ zuläßt, und somit sich auch keine Trackbacks realisieren lassen. Auf dieser Ebene muss man Anfangen sich zu öffnen wenn man zu einer interaktiveren Bibliothek entwickeln möchte. Nur ein nettes Buzzword aufzunehmen um auf einen Zug aufzuspringen reicht halt nicht. Weitere deutlicher Schritt wäre, wenn Herr Bauer über seine Bemühungen in Richtung Bibliothek 2.0 in einem eigenen Blog berichten würde 😉
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