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Archiv für Juni, 2008

20. Bibliotheken retten Bücher
Langzeitarchivierung von Büchern ohne Frage eine sehr wichtige Aufgabe. Gleichzeitig ist aber auch die Langzeitverfügbarkeit von digitalen Quellen ist eine wesentliche Aufgabe der Zukunft. Viele kennen tote Links, somit wird hier eine ideale Chance vertan auf allgemeinen Erfahrungen aufzubauen. Wenn man auf dieses Problem eingeht müsste man den Absatz natürlich umbenennen. ;-)

21 .Bibliotheken sorgen für Ordnung
Auch dieser Abschnitt stellt Bibliotheken und Internet gegenüber:

Bibliothekswissen ist nicht so aktuell wie manches, was Sie sich im Internet
schnell herbeiklicken, klar. Bibliotheken sind für die „Tiefe“ da, für
Informationen, die vielleicht schon nicht mehr online und kommerziell
verwertbar sind. Für Publikationen, die nie online verfügbar waren. Und für
Publikationen, die Ihnen online viel zu teuer wären. Bibliotheken sind eine Art
optimiertes Internet.

Dieser Absatz arbeitet erneut mit netzfeindlichen Tendenzen. Das Internet wird in die Nähe des Kommerziellen gerückt und gut Information aus dem Netz muss teuer sein. Jedenfalls könnte man zu diesen Ergebnis kommen, wenn man den Umkehrschluss aus dem Absatz bildet. Erneut wird die Gegenüberstellung Bibliothek versus Internet bzw die Bibliotheken als besseres Internet nicht als Teil desselben dargestellt. Auch dieser Absatz sollte gründlich überarbeitet werden.

Ziehen wir eine kurze Bilanz aus meiner Sicht:
Es gibt 9 gut bis sehr gut gelungene Gründe, 8 die noch ein wenig redaktionelles Tuning gebrauchen könnten und drei Gründe die komplett überarbeitet werden sollten. Insgesamt hab ich den Eindruck das das Papier die Wichtigkeit des gedruckten Buches genau betont wie die Wichtigkeit der Bibliothek, dies sollte aber nicht unsere Hauptaufgabe sein. Vielmehr sollte herausgearbeitet werden: BibliothekarInnen und Bibliotheken haben etwas zu bieten, egal welches Medium entsteht.“

Doch werfen wir noch einen Blick auf den Bereich“ Was Bibliotheken brauchen“. Dieser Bereich klingt relativ gut nur was mir völlig fehlt ist der Bereich Innovation, denn diese ist nicht nur durch qualifizierte Mitarbeiter abgedeckt, sondern es muss Bibliotheken auch Möglichkeiten geben sich auszuprobieren.

Einen weiter guter Grund (falls man einen streicht) könnte sein „Bibliotheken bringen Spaß“. Das Wort Spaß taucht nur einmal im Text auf und dann im Kontext von „Spaß am Lesen“ nicht Spaß haben in der Bibliothek. Dabei können moderne Bibliotheken mit ihren breiten Angeboten wirklich Spaß bringen, die Bibliothek ist schon lange nicht nur Arbeitsraum.

Ich hoffe das ich mit dieser Serien ein klein wenig zum Nachdenken angeregt habe, welche Position das Papier zum Internet einnimmt und wie das Verhältnis Buch und Bibliothek nach wie vor in dem Papier wiederfindet. Nach meiner Ansicht sollte man hiervon ein wenig wegkommen, was nicht unbedingt mit dem Web 2.0 zu tun haben muss, ein selbstverständlicher Umgang mit den neuen Möglichkeiten in dem Papier kann auch ohne den Begriff Web 2.0 explizit zu nennen einen innovativeren Eindruck von Bibliotheken vermitteln.

Schließen möchte ich mit einem Zitat von Barbara Lison, übrigens mit Verantwortlich für das Papier, aus ihrem Artikel “Die Rolle der Bibliotheken im
Inormationszeitalter“
(auf den mich Jakob Voß aufmerksam gemacht hat): „ Die tradierten Vorstellungen der Allgemeinheit von der Bibliothek als dem Hort des schriftlichen Kulturerbes, das in Büchern seinen Niederschlag gefunden hat, müssen revidiert werden. “

Mit diesem Papier hat BID eine Chance genau dies zu tun, daher meine Bitte: „Nutzen Sie diese!“

Für Rückfragen und einen weiteren Dialog über all die aufgeworfenen Punkte stehe ich gerne zur Verfügung.


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Heute folgt die stärkste Kritik an dem Papier “21 gute Gründe für gute Bibliotheken”.

13. Das Beste in der Bibliothek: die Bibliothekarin!
Neben dem Genderaspekt, habe ich auch zu diesem Abschnitt einige Anregungen
Dort heißt es:

„Bibliothekarinnen beraten, erwerben, organisieren, recherchieren, erschließen, vermitteln – ihr Beruf hat sich sehr verändert.“

Könnte man nicht einfach noch ergänzen „bloggen, twitern, podcasten“ um einige total neue Entwicklungen aufzunehmen ?
Und bei nächsten Abschnitt könnte man auch noch ergänzen: „Durch eine zunehmend
unübersichtliche Vielfalt an Informationsmöglichkeiten“ … und -diensten. Diese Formulierung wird den Entwicklungen des Web 2,0 gerecht, wo jeden Tag mehrere neue Dienste entstehen.

Ebenfalls könnte man hier wie in einigen Abschnitten zuvor versuchen ein aktuelles Beispiel aufzunehmen vielleicht das Buchbesprechungsblog des Jugendbibliothek Solingen.

Über die Problematik, das auf das Klischee der Bibliothekarin Mit Dutt zurückgegriffen wird, wird schon in den Kommentaren im BIB-Blog eingegangen.

14. In der Bibliothek werden Sie fündig. Ganz bestimmt
Dieser Abschnitt wird jetzt schon fast Internetfeindlich:

„Sicherer als im Internet, vielleicht sogar schneller.“

Sicherer unter bestimmten Umständen ja, muss aber nicht sein, es gibt schließlich auch schlechte Bücher, die falsche Inhalte enthalten.
Natürlich wird auch in diesem Abschnitt nicht vergessen ein wenig auf Google herumzuhacken:

“Googeln? Wer da mal eine kompliziertere Frage hatte, der weiß: Es gibt Suchmaschinen, die funktionieren wie Riesenschleppnetze und bringen alles Mögliche und
Unmögliche mit. In der Bibliothek hingegen erfolgt eine präzise, blitzschnelle
Feinarbeit.“

Auch hier kommt es auf die Strategie an, wer in einer Bibliothek nach „Nature“ sucht wird genauso Probleme haben als wenn er bei Google sucht, obwohl man bei Google in diesem Fall sogar noch eher Glück haben kann. Daher meine Bitte diesem Abschnitt komplett überarbeiten oder durch einen anderen Aspekt ersetzen.

15. Bibliotheken sind gut

Hier wird auf das gute Abschneiden von Bibliotheken in lokalen und allgemeinen Statistiken referenziert. Soweit völlig in Ordnung.


16. Bibliotheken haben Bücher

Nun folgt die Ode an die Bücher, wobei ich überhaupt nicht verstehen kann, wieso diese wirklich in diesem Papier auftauchen muss. Auch hier wieder unangebrachte Technikkritik und Unterstellung:

„Aber wahrscheinlich möchten die meisten Menschen doch weiter auf die Weise lesen, die immer noch die bequemste ist: im Buch.“

Enwicklungen wie eJournals oder Hörbücher werden absolut ignoriert, obwohl diese in einigen Bereichen dabei sind wirkliche Alternativen der gedruckten Version zu werden. Auch wenn der Absatz versönlich endet mit:

„ Auch digitale Bibliotheken. Und den freien Zugang zur
Information und zur Literatur.“

So finde ich er gehört zu den schwächsten im gesamten Papier, der ebenfalls gründlich überarbeitet werden sollte.
17. Bibliotheken haben Überraschungen

Ein schönes Beispiel der hybriden Bibliothek ein gelungener Absatz.
18. Bibliotheken haben System

Ebenfalls eine schöne Darstellung der Vernetzung von Bibliotheken unterschiedlichen Typ.

19. Bibliotheken helfen schreiben
Auch diesmal haben wir wieder jemanden der ein Buch schreibt, einmal ist dies ja durchaus in Ordnung aber eine der beiden Stellen sollte man ändern. Alternativen zu diesem Punkt habe ich ja bereits im letzten Beitrag dargestellt.

Morgen folgen die letzten beiden Gründe, ein Blick auf den Abschnitt “Was Bibliotheken brauchen”, sowie eine Zusammenfassung.


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Am 1.07.08 findet der Vortrag “CONTENTUS - neue Services für multimediale Bibliotheken” von Dr. Nicolas Flores-Herr (DNB) im Rahmen des BBK statts. Da sich CONTENTUS um semantische Technologien dreht passt es ja im weitesten Sinne auch. Ich würde mich freuen, wenn wir uns im Anschluss an den Vortrag zu einem neuen Bibliothek 2.0 Stammtisch in Via Nova (Universitätsstr. 3)  treffen könnten. Vielleicht hat ja der eine oder andere auch Lust das Papier “21 gute Gründe für gute Bibliotheken” zu kommentieren.


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7. Bibliotheken sind Allrounder
Diesmal wird beschreiben das Bibliotheken alle Informationen besorgen können, zuzusagen als Informationssupermarkt. Hier gibt es nichts zu meckern.

8. Bibliotheken sind Spezialisten
Die Aussage das Bibliotheken unterschiedlich sind und unterschiedliche Schwerpunkte haben kann man auch ohne weiteres stehen lassen.

9. Bibliotheken sind nicht kommerziell
In diesem Absatz gibt es ein wenig Google Lästern (mann kann es auch als Bashing bezeichnen) :

“Wenn Sie irgendwo nach speziellen Daten und besonderen Publikationen suchen, finden Sie sicher jemanden, der sie Ihnen verkauft.Kann auch sein, dass Sie erst einmal nichts bezahlen müssen – aber dann entscheidet wahrscheinlich, wie bei Google, irgendeine Verlinkungsquote oder ein undurchsichtiger Algorithmus darüber, ob und in welcher Reihenfolge Sie Dokumente zu sehen bekommen.“

Das es auch andere Ansätze im Internet gibt kommt hier zu kurz und auch bei einer Recherche im OPAC weiß man nicht immer warum die Dokumente einem in dieser Reihenfolge präsentiert werden. Die Kritik gegen Google ist zwar prinzipiell richtig, ich bin mir aber nicht so sicher, ob dies wirklich in das Papier gehört. Dadurch entsteht einfach ein leichter internetfeindlicher Beigeschmack, der durch das Beschreiben eine positiv Beispiels aus dem bibliothekarischen Bereich überwunden werden könnte. Leider fällt mir gerade nicht ein welche bibliothekarische Suchmaschine ihr Rankingverfahren gut dokumentiert. Wer hier ein gutes Beispiel kennt, kann gerne einen Hinweis in den Kommentaren hinterlassen.


10. Aber Bibliotheken sind wirtschaftlich

Hier wird auf die Haushaltslage von Bibliotheken eingegangen. Vielleicht wäre es hier noch gut einzubringen, das Untersuchungen ergeben haben, dass jeder in Bibliotheken investierte Euro 5,60 € erwirtschaftet, wie in einer Studie (Blanck, Sandra: Wert und Wirkung von Bibliotheken. In: BIT-Online Innovativ. Wiesbaden: Dinges & Frick, 2006 [BIT Online Innovationspreis 2006]) anhand der Stadtbibliothek Berlin Mitte festgestellt wurde. Leider sit die Studie nicht frei verfügbar, aber zitiert im Vortrag von H.C. Hobom “Rechnen sich Bibliotheken? Vom Nutzen und Wert ihrer Leistungen”.)

11. Prima Klima in der Bibliothek
Knappe Aussage Neue Bibliotheken sind schön alte Werte bleiben erhalten. Eigentlich eine ähnliche Aussage wie in 3. nur auf Erwachsene gemünzt. Auch hier gibt es nichts wirklich auszusetzen.

12. www.schon-bist-du-in-der-bibliothek.de!
Hier geht es schon wieder um Bücher, Klaus Binder schreibt keinen Aufsatz für ein Onlien-Journal oder für eine Zeitschrift, er könnte aber auch einen Beitrag für ein wissenschaftliches Blog verfassen, aber nein es natürlich wieder ein Buch. Dabei könnte man hier ganz geschickt nebenbei zeigen, wie selbstverständlich neue Medienformen für Bibliotheken sind.
Die Wikipedia als Einstiegsquelle kommt hier ganz gut weg.Aber :

„Aber irgendwann, bevor man wirklich hineinschauen kann, muss man sich registrieren. Und dann muss man entweder bezahlen, oder man ist via Internet, wie schön, doch wieder in einer
Bibliothek.“

Das Internet als Bezahlfalle wo gute Information etwas kostet, müssen diese Klischees wirklich sein? Und ich frage mich wganz nebenbei, wo es all die einfach zu bedienenden Bibliotheks-Suchmaschinen geben soll? Und vor allem wie man diese finden soll? Es gibt doch so viele Bibliotheksportale: ViFas, Vascoda, BASE, Internetbibliothek, der reinste Portaldschungel.

Naja, im Zweifel fragt man halt doch besser die Bibliothekarin. Wieder ein typisches Klischee, kann man hier nicht mal ein wenig “gendern” und auch mal den Bibliothekar oder von mir aus auch die BibliothekarIn fragen, im Auskunftsdienst sind zwar eine Mehrzahl an Frauen beschäftigt, aber gerade dann sollte man doch darauf achten, dass der Beruf nicht als reiner Frauenberuf klassifiziert wird oder?

Am Donnerstag folgen dann die Gründe 13-19, die meiner Meinung die schwächsten Teile des Papiers enthalten, aber auch einige gelungene Abschnitte, doch dazu morgen mehr.


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Wie bereits angekündigt schaue ich mir heute kritisch die Gründe 1-6 der “21 guten Gründe für gute Bibliotheken an:

1. Weil sie uns verbinden
Hier wird der Ort Bibliothek als Begegnungs- und Bildungsstätte beschrieben. Ebenfalls das wichtige Angebot eines (hoffentlich) kostenlosen Internetzugangs wird herausgehoben. Bibliotheken verbinden uns mit Personen und dem Internet, dieser Absatz ist gut und gelungen.

2.Damit unsere Kinder lesen. Alle Kinder.

Dieser Abschnitt befasst sich mit dem Bereich Lesenförderung von Kindern. Lesen natürlich im Sinne von Bücher lesen. Aber die Orientierung am Buch in diesem Bereich ist okay, da es ja wirklich oft das Lesemedium ist. Es sollte im späteren Verlauf jedoch auch auf Informations- und Medienkompetenz eingegangen werden, die den Umgang mit neuen Medien berücksichtigt.

3.Weil da so tolle Himmelbetten stehen
Hier werden Bibliothek als gemütlicher Ort beschrieben und das sie in jeder Phase der Kinder- und Jugendarbeit ihren Teil beitragen. Etwas Merkwürdig ist nur der letzte Satz:

„Dafür gibt’s jede Menge gute Erfahrungen mit Büchern, Menschen und Medien.“

Bei diesem frage ich mich, wieso Bücher im Gegensatz zu anderen Medien noch einmal hervorgehoben werden müssen?

4. Bibliotheken haben jede Menge Migrationshintergrund

Diesmal gehts um die möglichen Rollen der Bibliothek bei der Migration. Ein ausgewogener Absatz bei dem kein Medium das man ausleihen kann zu kurz kommt, nur Onlienmedien wurden vernachlässigt, aber man kann sie ja auch nicht überall referenzieren.

5. Bibliotheken helfen Forschung und Lehre

In diesem Punkt wird eine Rolle der Universitätsbibliotheken beschrieben. Auch hier, bis auf dem letzten Satz recht ausgewogen:

„Und Bücher gibt es natürlich auch in der Uni-Bibliothek – nicht nur für Geistes- und Sozialwissenschaftler sind sie immer noch der wichtigste Begleiter durchs Studium…“

Nachdem Bücher in dem Absatz bereits erwähnt wurden, fragt man sich auch hier wieso diese nochmals besonders hervorgehoben werden müssen? Sollen mit dem Text nicht nur Bibliotheken sondern auch die Wichtigkeit des Buches als Medium betont werden?

6. Bitte, bedienen Sie sich! Wissen für alle ist Demokratie
Grundaussage hier: Bibliotheken bietet freien Zugang zu Informationen, leichte Überschneidungen zum ersten Absatz, aber bei einen sol wichtigen Thema ist das völlig in Ordnung.

Die meisten Leser mögen denken, das ich bis hier hin relativ wenig zu meckern hab. Bis hierhin klingt das Ganze ja auch ganz gut, auch wenn schon hier das Buch als besonders wichtig bereits betont wird. Nun kann man sich ja fragen wieso das überhaupt schlecht sein sollte. Keine Frage Bücher sind wichtig, jedoch sollten das Bild von der Bibliothek als “Buchbehälter” bei der Medienvielfalt die wir jetzt schon haben und die in Zukunft sicherlich noch zunehmen wird nicht zu fest in den Köpfen der Politiker verankert werden, dies könnte sich in Zukunft rächen, wenn wir plötzlich erklären müssen wieso trotz e-Books die Bibliothek nah wie vor wichtig ist. Morgen ist beginnt der Teil, an dem ich schon etwas mehr auszusetzen habe. Es folgen die Gründe 7-12.


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In dem gut verstecktem Weblog zum Papier 21 gute Gründe für gute Bibliotheken (oder hat jemand einen Hinweis auf INETBIB gesehen?) wird um Diskussion gebeten. Ich werde mir das Papier in einer fünfteiligen Serie diese Woche einmal genauer ansehen.

All zu oft wird betont, dass Bibliotheken mehr haben als nur Bücher. Nach meinem ersten Gefühl trägt das Papier leider kaum dazu bei dieses Image zu ändern. So kommen die Worte Buch und Bücher (ohne Bücherei) zusammen 65 mal im Dokument vor, während Internet und Online es auf 21 Erwähnungen bringen. Doch schauen wir uns die guten Gründe für gute Bibliotheken einmal etwas genauer an und betrachten dabei, ob dieser erste Eindruck sich wirklich erhärtet.

Die Einleitung

Gleich am Anfang erhält das Papier seinen ersten faden Beigeschmack:

„ Wir haben doch das Internet und googeln uns alle Informationen zusammen, die wir brauchen. Unseren Kindern kaufen wir die Bücher, und außerdem spielen die Kids sowieso am liebsten mit ihrer Playstation.“

Hier bekommt man gleich das unterschwellige Gefühl vermittel, das Google und Playstation mit Bibliotheken konkurrieren. Das Ganze könnte man durchaus noch etwas besser formulieren, denn solche eine Konkurrenz muss nicht sein, vielmehr gibt es ein Nebeneinander, von dem alle Seite profitieren können. Aber schauen wir diese Woche, wie sich die Einstellung zu neuen Entwicklungen wie Google und Computerspielen in dem Papier entwickeln.

Morgen betrachte ich die Gründe 1 bis 6 genau. Wer ebenfalls das Papier aus seiner Sicht kommentieren möchte sollte dies am besten bis zum 30.06.08 tun, da alle Kommentare die vorher abgegeben werden noch in die Überarbeitung des Papiers einfließen können. Möglich ist dies per Kommentar im Blog oder natürlich als eigener Blogpost, am besten mit Trackback zum Beitrag.


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Das Goethe Insitut in Montreal sucht noch Blogger, die planen nach Quebec zum WLIC der IFLA fahren. Das Goethe Insitut wird ein gemeinsames Blog zur Berichterstattung anbieten. Wer interesse hat, kann gerne hier einen Kommentar hinterlassen oder mich anschreiben, ich vermittel dann gerne den Kontakt.


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meint heise.de:

“Der Online-Dienst Twitter generiert eine sogenannte Micro-Blogging-Seite, auf der User, einmal registriert, mit maximal 140 Zeichen Informationshäppchen publizieren können. Und das nicht nur über diese Webseite, sondern über verschiedene mobile Kanäle. Diese Art Newsticker wird nicht nur bei halbwüchsigen Online-Junkies und in Web-2.0-Zirkeln immer beliebter. In vielen Unternehmen ist Twitter für den täglichen Kommunikationsfluss – insbesondere bei der Projektarbeit – bereits eine ernstzunehmende Alternative zur offiziellen E-Mail.”

Ich glaube nicht, dass dies auch schon in Deutschland in bibliothekarischer Projektarbeit  passiert. Da im bibliothkarischen umfeld ein Dienst wie Twitter zum einen zu unbeaknnt ist und von vielen die ihn kennen einfach nicht ernst genommen wird, anstatt zu untersuchen in welchen Anwendungsfällen dieser nciht mehr ganz neue Dienst sinnvoll eingesetzt werden. Auch hier gilt einfach mal ausprobieren.


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Zomii bringt das Regal für den Onlinebuchladen zurück. Das Angebot von Amazon.com wird in einer neuen Art und Weise dargestellt, und zwar in einen Regalsystem (realisiert wie so oft mittels der API) in dem sich wie in einer Google Maps navigieren lässt. Vielleicht wäre dieser Ansatz auch zum navigieren in Katalogen von Öffentlichen Bibliotheken interessant. [via Panlibus]


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Während der Bibliothekartag in Mannheim endete wurde mit der Hochschule der Medien in Stuttgart vereinbart, das nächste Bibcamp dort zu veranstalten. Zwar hatte auch Hannover Interesse, jedoch sprachen einige günstige Faktoren für Stuttgart. Auch die ekz.Service für Bibliotheken hat bereits wieder ihre Unterstützung zugesagt. Hauptansprechpartner wird im nächsten Jahr Ronald Kaiser sein, der dieses Jahr bereits einen schönen Trailer erstellt hatte.


Übergabe Bibcamp Organisation an die Hdm

Auf dem Bild vorne Dekan der Fakultät Information und Kommunikation der Hochschule der Medien Stuttgart Professor Bernhard Hütter und Patrick Danowski ; dahinter Andreas Mittrowan (ekz), Ronald Kaiser, und Simon Herm (vom Stuttgarter Organisations Team)

Ich selber werde mich wieder der Sponsoring Akquise widmen und dabei unterstützen das der Wissenstransfer gelingt. Sollten potenzielle Sponsoren hier mitlesen kann man gerne mit mir Kontakt aufnehmen.

Für die nächsten Bibcamps haben bereits neben Hannover auch Hamburg Interesse angemeldet. Ich freue mich sehr das diese Veranstaltung auf so viel Gegenliebe stößt und die Fortsetzung des gelungen Austausches somit sicher gestellt ist. Ich hoffe möglichst viele Leser 2009 in Stuttgart zu treffen. Der genae Termin steht noch nciht fest, wird aber vorraussichtlich im erneut im Mai liegen.


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