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Kommentare zu: Kritik an „21 gute Gründe für gute Bibliotheken“ (Teil 3 von 5) http://www.bibliothek2null.de/2008/06/25/bibliothek2012_teil3/ Innovative Ideen für Bibliotheken, Freie Inhalte und Interessantes aus dem Web Thu, 23 Oct 2025 22:11:22 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.3.34 Von: Bibliotheken als Bildungseinrichtungen :: Wünsch dir was :: June :: 2008 http://www.bibliothek2null.de/2008/06/25/bibliothek2012_teil3/comment-page-1/#comment-634 Wed, 23 Jul 2008 08:10:43 +0000 http://www.bibliothek2null.de/?p=308#comment-634 […] darauf hinwies. Er selber äußerte in fünf Teilen Kritik an dem Papier (1, 2, 3, 4, 5), tene hat in ihrem Blog das Papier daraufhin in drei Teilen (1, 2, 3) kritisiert, Prof. […]

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Von: K.P. http://www.bibliothek2null.de/2008/06/25/bibliothek2012_teil3/comment-page-1/#comment-616 Wed, 02 Jul 2008 23:05:39 +0000 http://www.bibliothek2null.de/?p=308#comment-616 So, nachdem ich einmal in innere Klausur gegangen bin 😉 oder anders gesagt, die Gelegenheit genutzt habe mit Wissenschaftlern eines Fraunhoferinstituts zu sprechen, muß ich ehrlich sagen, bin ich in meiner Meinung bestärkt, dass Open Access eine Rolle spielt, aber noch lange keine so große wie sie Propagiert wird. Auch greift der Wissenschaftler, so war in aus den Gesprächen zu erfahren, zum Internet um Sucheinstiege zu erleichtern und Literatur allenfalls zu suchen. Letztlich führt der Weg zumeist zu Büchern oder eben der guten alten SUBITO – Bestellung, einfach weil die Open Access Angebote nicht ausreichen um den Forschungsbedarf zu stillen, und die Artikel-Preise bei den großen Verlagen der Welt unverschämt sind.
Peer Review hingegen spielt doch eine sehr wichtige Rolle.
Die Möglichkeiten des Internet sind unglaublich, die Schwierigkeiten im Umgang mit selbigem jedoch auch.

Ich sage es gerne immer wieder, mir wird in der gesamten Diskussion zur Veränderung des Bibliothekswesens zu sehr der Ort der Bibliothek vergessen. Ich halte diese Diskussion auch noch lange nicht für beendet oder gar mehrheitlich entschieden. Viel mehr sollte man sich doch an einer Mischung aus Informations- und Lesekompetenzvermittlung versuchen, und dem jeweiligen Menschen überlassen wie er diese Nutzen möchte. Es ist lange nicht so, dass jeder Internetnutzer einen Blog hat, nicht annähernd die Mehrheit hat dies. Es bleibt abzuwarten wie die Entwicklung weiter geht. Wir sollten nicht jetzt eine Richtung festfahren, sondern Neuheiten integrieren in unsere alltägliche Arbeit.

Veränderung ist beständig :)

Daran sollten wir uns orientieren…

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Von: Patrick Danowski http://www.bibliothek2null.de/2008/06/25/bibliothek2012_teil3/comment-page-1/#comment-614 Tue, 01 Jul 2008 14:37:31 +0000 http://www.bibliothek2null.de/?p=308#comment-614 Wissenschaftlich wird es einfach noch leichter bei den ganzen Open Access Journalen (z.B. 3481 Journale im DOAJ) inzwischen gibt es auch viele Peer Review Journale die Open Access sind. Und hierbei handelt es sich um wissenschaftlich geprüfte Informationen oder nicht? Daher landet man meiner Meinung nach immer seltener vor Bezahlgrenzen im Netz und selbst wenn lassen sie sich manchmal dank Selbstarchivierung der Wissenschaftler umgehen. Die Frage was wirklich geprüft Informationen sind stellt sich inzwischen sogar die Wikipedia, die plant geprüfte Versionen einzuführen.

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Von: K.P. http://www.bibliothek2null.de/2008/06/25/bibliothek2012_teil3/comment-page-1/#comment-611 Mon, 30 Jun 2008 19:13:06 +0000 http://www.bibliothek2null.de/?p=308#comment-611 @Patrick Danowski

Also den Spiegel und Fokus als Beispiel kann ich so nicht nachvollziehen. Diese Magazine haben keinen wissenschaftlichen Hintergrund (zumeist) und darin befinden sich lediglich recherchierte Artikel, deren Wahrheitsgehalt man als Leser nicht immer nachvollziehen kann und wohl auch im Können des Journalisten liegen.
Aber hier gilt wohl die Frage zu klären, an welcher Stelle Information nachvollziehbar valide ist.
Sicher können Bibliotheken Lotsen zu solchen validen Angeboten sein (sind sie ja auch schon bei Büchern immer und teilweise auch im Internet), dem widerspricht ja niemand. Nur, da bleiben wir unterschiedlicher Meinung, kostenlose und valide Informationen aus dem Internet sind meiner Meinung nach oft kostenpflichtig.

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Von: Patrick Danowski http://www.bibliothek2null.de/2008/06/25/bibliothek2012_teil3/comment-page-1/#comment-604 Mon, 30 Jun 2008 08:02:32 +0000 http://www.bibliothek2null.de/?p=308#comment-604 @K.P. : Zum Thema gendern: Ich bin oft auch kein Fan des genderns, jedoch sollte man in einem politischen Papier da etwas mehr aufpassen als sonst. Zu Thema kostenpflichtig: Das sehe ich total anders, wenn man sieht das Spiegel und Fokus die Archive geöffnet haben, die NY Times wieder kostenlos wird und es eine boomende Zahl von Watch- und Wissenschaftsblogs gibt denke ich das es zunehmend kostenlose Informationen gibt die genauso valide sind wie die aus gedrucktem Material. Bibliotheken können aber Lotzen zu solchen validen Angeboten sein. Daher empfinde ich das sehr wohl als Klischee das gute Information im Internet ganz schnell etwas kostet. Umgekehrt heiß es auch nicht das Informationen die im Netz etwas koste auch valide sind.

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Von: K.P. http://www.bibliothek2null.de/2008/06/25/bibliothek2012_teil3/comment-page-1/#comment-599 Fri, 27 Jun 2008 16:42:06 +0000 http://www.bibliothek2null.de/?p=308#comment-599 „kann man hier nicht mal ein wenig “gendern”“

Ehrlich gesagt bin ich langsam ein wenig genervt von dieser „genderei“.
Frauen beschweren sich, dass nicht überall „Innen“ hinter den Bezeichnungen stehen, Männer darüber das immer Bibliothekarin da steht.

Beim vielen „da stehen“ bleibt die Frage: sollten wir nicht da drüber stehen?

Also wenn wir bei solchen Kritikpunkten sind, muss es ziemlich gut laufen, ich finde diesen Kritikpunkt unendlich redundant.
Valide Informationen sind letztlich auch im Internet oft kostenpflichtig. Ich sehe das nicht als Klischee.

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Von: Patrick Danowski http://www.bibliothek2null.de/2008/06/25/bibliothek2012_teil3/comment-page-1/#comment-591 Wed, 25 Jun 2008 14:34:43 +0000 http://www.bibliothek2null.de/?p=308#comment-591 @Dörte: Hmm bisher habe ich doch kaum in Richtung Web 2.0 argumentiert. Es ging um die Frage Online und Print Medien sowie den Umgang mit Google. Das Thema Web 2.0 könnte man an einigen Stellen nur geschickt einbauen und zwar so das es nicht nach etwas besonderem klingt, sondern als wenn es etwas ganz alltägliches wäre (was es bei unser Arbeit auch sein sollte) Doch dazu komme ich morgen 😉

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Von: Dörte http://www.bibliothek2null.de/2008/06/25/bibliothek2012_teil3/comment-page-1/#comment-590 Wed, 25 Jun 2008 14:16:34 +0000 http://www.bibliothek2null.de/?p=308#comment-590 Wenn das Paper für Politiker gedacht ist: Wissen diese denn wirklich schon etwas mit der schönen neuen Web 2.0-Welt anzufangen?

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Von: Patrick Danowski http://www.bibliothek2null.de/2008/06/25/bibliothek2012_teil3/comment-page-1/#comment-589 Wed, 25 Jun 2008 12:02:00 +0000 http://www.bibliothek2null.de/?p=308#comment-589 Schön das wir auch mal einer Meinung sind. Diskutieren bei verschiedenen Meinungen macht aber auch Spaß :-)

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Von: jge http://www.bibliothek2null.de/2008/06/25/bibliothek2012_teil3/comment-page-1/#comment-586 Wed, 25 Jun 2008 11:24:57 +0000 http://www.bibliothek2null.de/?p=308#comment-586 Hier bin ich mal mit Ihnen einer Meinung :-). Öffentliche Bibliotheken sind nicht kommerziell, scho recht, aber Bibliotheken stehen unter Rechtfertigungsdruck (wie man ja an dem Papier sieht), und der kann gleiche Wirkungen erzeugen wie das Blicken auf den Shareholder value.
Abgesehen davon ist das Google-Bashing wenig überzeugend, denn das Ranking von Google ist allemal dem überlegen, was mir der (mein) OPAC bietet — mal sehen, wie sich das ändert, wenn die OPACs in Bayern mit FAST gepimpt wurden. Und ohnehin gibt es ja mindestens eine deutsche Bibliothek, die mit Google kooperiert (und dafür Öffentlichkeitsarbeit betrieben hat, die viele Bibliotheken überragt): ist die dann „undurchsichtig“?

Ad 10. Hier fehlt natürlich das Goethe-Zitat mit den „unberechenbaren Zinsen“ der Bibliothek

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