Zu den neueren Tätigkeiten wie Bloggen, twittern etc. kann ich nur sagen, dass das doch immer noch eine Form von Vermitteln ist. Vielleicht sollte man daher in dem Papier den Wandel des Berufsbildes verdeutlichen: von der Buchzentrierung zur Kundenzentrierung, von der traditionellen, papierbasierten Bibliothek zur Hybridbibliothek und der Bibliothek2.0 (Dies sind u.a. auch Unterkapitel bei dem einleitenden Kapitel meiner Diplomarbeit 😉 )
]]>Was die öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken angeht, so bin ich sogar gegenteiliger Meinung, die Grenzen werden deutlicher werden.
Aber ein Positives hat dieses Papier, wir scheinen doch noch viel mehr Stellen für Diskussionen zu finden 
Und ehrlich gesagt die Unterschiede zwischen wissenschaftlicher Bibliothek und öffentlicher sehe ich gar nicht so stark, vielmehr bin ich der Überzeugung das die Grenzen immer mehr verschwimmen werden, weshalb ich ein Papier von einem Verband durchaus für sinnvoll halte.
]]>Wir müssen etwas beitragen zu den aktuellesten Entwicklungen, aber hier wiederhole ich mich gerne, wir dürfen vor lauter Entwicklung nicht das vergessen wonach doch scheinbar die meisten Menschen verlangen: das Buch.
Vielleicht ist das Problem auch darin verankert, dass eine solche Diskussion klar getrennt sein sollte in öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken (oder andere Formen).
Die Unterschiede in der Nutzbarkeit neuer Anwendungen sind doch enorm.
Vielleicht wäre es eine Idee jeweils (mind.) ein Strategiepapier zu entwickeln, eines für alle Formen wird den Unterschieden keineswegs gerecht.
@K.P.: Das die Kommentare beim Fazit abgeschaltet waren ist natürlich ein Versehen gewesen, was ich direkt geändert habe. Zu deiner Kritik an der Kritik: Mir ging es vielmehr darum zu zeigen, das in vielen Bereichen, aktuelle Problematiken vernachlässigt wurden und somit für mich ein unbefriedigendes Gesamtbild entsteht. Im Fazit sage ich auch noch einmal, das natürlich nicht alles geändert werden muss, aber man sollte hier und da etwas mehr die Moderne einfließen lassen.
@Veselin: Mir ging es nicht darum das Papier zu zerpflücken, sondern aufzuzeigen in welchen Bereichen meiner Meinung nach, Verbesserungen vorgenommen werden können. Immerhin handelt es sich ja um ein Diskussionspapier zu dem Kommentare gewollt waren. Deswegen habe ich auch gesagt was mit gefällt und habe ebenfalls versucht konstruktive Vorschläge zu machen, wie man dies erreichen kann. Das Papier liest sich gut und aus einem Guss, was aber nicht automatisch heißt das inhaltlich nichts verbessern werden kann.
@K.P. : Bibliotheken als Ort des Buches sind meiner Meinung schon fast ein Klischee von dem wir uns langsam ein wenig abheben sollten. Mir geht es vor allem darum, das wir heute schon anfangen sollten aufzuzeigen welche Bedeutungen Bibliotheken noch alles haben. Klar kann man betonen wie wichtig das Buch für unsere Kultur ist, aber das Papier soll in den nächsten (min.) 3 Jahren bibliothekspolitisch eingesetzt werden. Un dich weiß halt nicht, ob es bei der Argumentation hilft Finanzierung für moderne Projekte wie einen OPAC der genau so gut wie Amazon aussieht zu bekommen, wenn wir zu sehr (und genau das passiert meiner Meinung nach) die Bedeutung des Buches und des Lesens von Printprodukten betonen. Das Buch sollte meiner Meinung nach gleichberechtigt neben all den anderen Medienformen (CD, DVD, Online) stehen, aber dieser Eindruck wird halt überhaupt nicht in dem Papier erweckt. Idealismus für wird nicht allein dadurch enstehen, dass sie besonders schöne Bücher haben, sondern vielleicht dann wenn wir zeigen können das wir wichtige Einrichtungen der Gesellschaft der Zukunft sind, die auch zu den aktuellsten Entwicklungen etwas beizutragen haben.
]]>Bravo! Genau meine Meinung …
@Patrick
Im Grunde bin ich für eine VerBLOGisierung von BibliotheksINTERNETseiten, da sich daraus eine extrem schnelle und flexible Informationsvermittlung erreichen lässt.
Allerdings noch lang kein Grund, ein so tolles Papier nach allen Regeln der Kunst zu zerpflücken …. oder jedenfalls der Versuch unternommen wird :-/
]]>Aber ich muss ein wenig Kritik an der Kritik hier üben: ich hatte beim Lesen das Gefühl als suche der Autor nach Kritikpunkten. Das ist schade, man kann doch andere Meinungen darstellen, ohne den Eindruck zu vermitteln, die 21 Punkte hätten teilweise den Anschluss an die Wirklichkeit verloren.
Andersherum wird ein Schuh daraus. Bei all der Internetaffinität sollte man nicht vergessen, das Lesekompetenz und vielleicht auch ein Stück Bibliophilie irgendwie ein Produkt von Bibliotheken als Ort der Bücher, Ort des Lesens und Lernens oder Ort zum sich wohl fühlen sind.
Die Bedeutung des Internet ist enorm, aber die Bedeutung des Internet wird auch übertrieben. Mir schwirrt der Kopf im Studium vor lauter Web 2.0. Was bleibt ist ein Mangel für Idealismus zu Bibliotheken. Menschen definieren allen voran Bücher als zentral. Die Liebe zu Büchern sinkt ja nicht in der Gesellschaft, warum also deren Bedeutung kaschieren zugunsten von podcasten?
Betonen wir das Internet, aber vergessen wir nicht die Bibliothek!
]]>„bloggen, twitern, podcasten“
Auch an der Stelle empfinde ich diese Anmerkung als durchaus diskussionswürdig. Diese Begriffe stehen eben nicht in der alltäglichen Arbeit gleichberechtigt neben “beraten, erwerben, organisieren, recherchieren, erschließen, vermitteln”.
Vielleicht sind die kritisierten Absätze nicht zu gut wie andere, aber auch nicht so schlecht…
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