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Während der Bibliothekartag in Mannheim endete wurde mit der Hochschule der Medien in Stuttgart vereinbart, das nächste Bibcamp dort zu veranstalten. Zwar hatte auch Hannover Interesse, jedoch sprachen einige günstige Faktoren für Stuttgart. Auch die ekz.Service für Bibliotheken hat bereits wieder ihre Unterstützung zugesagt. Hauptansprechpartner wird im nächsten Jahr Ronald Kaiser sein, der dieses Jahr bereits einen schönen Trailer erstellt hatte.


Übergabe Bibcamp Organisation an die Hdm

Auf dem Bild vorne Dekan der Fakultät Information und Kommunikation der Hochschule der Medien Stuttgart Professor Bernhard Hütter und Patrick Danowski ; dahinter Andreas Mittrowan (ekz), Ronald Kaiser, und Simon Herm (vom Stuttgarter Organisations Team)

Ich selber werde mich wieder der Sponsoring Akquise widmen und dabei unterstützen das der Wissenstransfer gelingt. Sollten potenzielle Sponsoren hier mitlesen kann man gerne mit mir Kontakt aufnehmen.

Für die nächsten Bibcamps haben bereits neben Hannover auch Hamburg Interesse angemeldet. Ich freue mich sehr das diese Veranstaltung auf so viel Gegenliebe stößt und die Fortsetzung des gelungen Austausches somit sicher gestellt ist. Ich hoffe möglichst viele Leser 2009 in Stuttgart zu treffen. Der genae Termin steht noch nciht fest, wird aber vorraussichtlich im erneut im Mai liegen.


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Die heute Leitfrage des Bibliothekartags (bzw Bibliothekstags) ist wo stehen wir international? Hierzu wurde ich und viele andere Gäste des Bibliothekarstags befragt (B.I.T. Online Kongress News). Ebenfalls gibt es Vormittags parallele zu den Mitgliederversammlungen von VDB und BIB ein internationales englischsprachiges Panel. Schade das sich dadurch viele die Chance für diesen Dialog entgehen lassen. Passend hierzu mein aufruf im Interview mehr englischsprachige Literatur zu rezipieren.

Der erste Vortag von M. L. Kennedy von der Harvard Buisness School beschäftige sich mit Innovationen und wie man sie in der eigenen Einrichtung begünstigen kann.

Der zweite Votrag von R. Levy aus Australien von Serial Solutions ging um digitale Bibliotheken. Einige Konzepte wurden vorgestellt: Web 2.0, Library 2.0 , Federated Serach und Software as a Service. In Bibliotheken werden zunehmend Computer und das Internet genutzt außerdem wird viel miteinander kommuniziert. Über die Hälfte der Zeit werden heute schon elektronische Ressourcen verwendet. Eine One-Stop Search ist in Zukunft eine Pflichttechnolgie die wir haben müssen. Natürlich gabs auch ein wenig Werbung für das hauseigene ERM System.

Der Vortrag von C. Reid hat sehr schön die Situation der Digital Natives beschrieben, aber auch wie sich die Ansprüche anderer Generationen ändern. Außerdem gab es guten Überblick über die Technologischen Veränderungen und Trends. Ein späterer Blick auf die Präsentation lohnt sich.

In der Präsentation von ging es um den Bibliotheksnutzer und eine Zusammenfassung von verschiedenen Studien wie der CIBER study. Er zeige auch ein Video aus der Learners Voice Reihe:
Laura Video

(Mehr zu den Videos und zu Learners Voice im Mediadidaktik Blog)

Den letzten Vortrag hält von Exlibris. Er stellt primo in den Kontext von anderen Tools wie vuFind und mahnt eine Änderung der allgemeinen Architektur an. Hier gib es die ILS Discovery Interface Task Force und den Abschlussreport in dem diese Dinge gefordert werden.

Auch seine Ausführungen zum Tagging und Social Networks das diese eine kritische Masse brauchen sind sehr treffend. Er fordert das Sharing dieser Daten. Und er fragt nach den Standards für den Austausch dieser benutzergenerierten Daten.


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Exlibris stellt auf dem Bibliothestag die Open Platform vor. Dabei handelt es sich um eine Wikifarm für alle Exlibrisprodukte in der jeweils die API Dokumentiert ist und unabhängige Entwickler die Möglichkeit haben selbstentwicklte Erweiterungen zu publizieren. Der dort veröffentlichte Code soll dann beliebig weitergenutzt oder angepasst werden können. Hier soll also eine Open Source Strategie gefahren werden. Zunächst soll die Platform nur für Kunden von Exlibris geöffnet werden um ein erstes Feedback zu erhalten, als nächster Schritt ist die Öffnung für jeden interessierten Entwickler geplant.

Dies ist eine völlig neue Strategie bei Exlibris, da Dokumentationen bisher nur gegen Verschwiegenheitsvereinbarung zugänglich gemacht wurden. Bleibt das Abwarten auf das Einlösen dieser Versprechungen. Dies wäre jedoch ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung.

OCLC versucht ja mit dem World Cat Development Grid ähnliche Ansätze, die nur leider keine Auswirkung auf die Strategie der OCLC (ex Pica) Lokalsysteme die in Deutschland verwendete werden.


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