In der Zwischenzeit ist es mir, dank einer Frage die ich stellen konnte, klarer geworden. Europeana wird ein reines Metadatenportal (mit Thumb Nails). Irgendwie hatte ich in Verfeinerung das es auch zum gemeinsame Präsentation von Inhalten handelt, was auch eine Forschungsoberfläche und das Arbeiten mit den Inhalten ermöglichen würde, aber wahrscheinlich hatte ich das falsch verstanden. Somit wird Europena ein Metdaten Aggregator und Copyright spiel eine weit unwichtigere Rolle. Content soll rein auf den Seiten der ursprünglichen Einrichtungen präsentiert werden. Aus Kostengründen mag dies sinnvoll erschienen, jedoch ist für eine “Rich User Experience” eine einheitliche Oberfläche durchaus wünschenswert. Die DFG versucht mit dem DFG Viewer etwas in diese Richtung zu unternehmen. Ebenso die Open Library, die ebenfalls alle Digitalisate unter einer Oberfläche anbieten möchte.
Meine Hoffnung in Europeana waren ein wenig größer, das man das Thema ReUse von Inhalten aus eigenem Interesse weit stärker verfolgt. Nun steht dies zwar auf der Agenda (siehe voriges Post) ist aber für das Projekt selber von weit kleiner Bedeutung. Ich bin auf die World Digital Library gespannt.
Diese Frage wird man in der Diskussion mit Stefan Gradman im “Berliner Bibliothekswissenschaftliche Kolloquium” am 9.12.08 vertiefen können. Titel seines Vortrags “Not yet another digital library. Launching Europeana”
Tags:Portale

Einträge (RSS)