Seit einiger Zeit bin ich auf Facebook aktiv. Markus hat ja schon einen Hinweis auf einen Artikel in der Süddeuschen Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung geliefert. Anfangs dachte ich es handelt sich einfach nur um eine weitere Social Network Seite genau wie Xing und ich konnte zunächst genau wie Markus nicht die Begeisterung um Facebook verstehen. Doch dieses Wochenende hat es bei mit “klick” gemacht, nachdem ich nun eine Reihe von Freunden habe wird Facebook wirklich interessant.
Gut ist das man eine Reihe von Web 2.0 Diensten bei Facebook zusammenführen kann. So lässt sich Twitter für die Statusanzeige integrieren, mit Plazes kann man zeigen wo man gerade ist und die del.icio.us Bookmarks, Slideshare Präsentationen, geteilte Einträge aus dem Google Reader sowie Favoriten von YouTube lassen sich in das Profil integrieren. Nun das klingt ja schon ganz gut aber das beste ist, egal ob man diesen Dienst in Facebook oder auch außerhalb verwendet, die Freunde und Kontakte erfahren dies auf ihrer Startseite (home).
Viele der Anwendungen werden auch erst richtig interessant, wenn man sie gemeinsam benutzt beispielsweise eine Anwendung mit der man den Filmgeschmack untereinander vergleichen kann (Auch wenn dies nur bedingt aussagekräftig ist). Mit einer anderen Anwendung kann man kleine Umfragen in Facebook starten, so habe ich einfach mal in die Runde gefragt was meine Kontakte über Bibliothek 2.0 denken.
Also wozu ist Facebook gut? Richtig eingesetzt kann man seinen Freunden mitteilen was man so alles im Netz macht und ermöglicht es so schneller diese Dinge aufzufinden. Beispielsweise schaue ich sehr selten bei del.icio.us rein, dank Facebook habe ich habe sofort den interessanten Hinweis von Anne Christensen auf eine Präsentation der Access Tagung gefunden. Wäre schön, wenn diese Anwendungen noch breiter benutzt werden, dann gehört Facebook ganz schnell zu den Top Seiten die man jeden Tag benutzt.
Übrigens ist Facebook gerade auch Thema in englischsprachigen Journalen aus dem Bibliotheksbereich. In September Ausgabe von “Computer and Libraries” findet sich ein Artikel von Sarah Elizabeth Miller and Lauren A. Jensen zum Thema “ Connecting and Communicating With Students on Facebook”.
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