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Archiv für die Kategorie: 'Portale'

Selten veröffentliche ich Hinweise 1:1. Diesmal aus Zeitgründen gibt es nur einen kleinen Kommentar:  Diese Studie zur Deutschen Digitalen Bibliothek ist eine Möglichkeit auf die Wichtigkeit von freien Inhalten und Reuse hinzuweisen. Der folgende Text ist übernommen aus der Mail die an mich ging:

Deutschland bekommt ein digitales kulturelles Gedächtnis. Wie das Zugangsportal zu der digitalisierten deutschen Kultur aussehen könnte, untersucht eine Studie der Deutschen Nationalbibliothek. Ziel der Studie ist es, die Vorstellungen, Erwartungen und Wünsche der zukünftigen Nutzer einer Deutschen Digitalen Bibliothek zu erfassen. Die geplante Plattform wird Kulturbestände aus Museen, Bibliotheken, Archiven und Mediatheken digital zugänglich machen und vernetzen.

Die Deutsche Digitale Bibliothek dient als nationales Zugangsportal innerhalb einer Europäischen Digitalen Bibliothek, an der sich alle EU-Mitgliedsstaaten beteiligen werden. Im Mittelpunkt der EU-Initiative „i2010“ steht ein einheitlicher europäischer Informationsraum, der die verschiedenen Kulturen integriert.

Interessierte können die Deutsche Digitale Bibliothek mit Ihrer Teilnahme an der Studie aktiv mitgestalten. Realisiert wird die Studie durch die Internetagentur Virtual Identity (VI).


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In der Zwischenzeit ist es mir, dank einer Frage die ich stellen konnte, klarer geworden. Europeana wird ein reines Metadatenportal (mit Thumb Nails). Irgendwie hatte ich in Verfeinerung das es auch zum gemeinsame Präsentation von Inhalten handelt, was auch eine Forschungsoberfläche und das Arbeiten mit den Inhalten ermöglichen würde, aber wahrscheinlich hatte ich das falsch verstanden. Somit wird Europena ein Metdaten Aggregator und Copyright spiel eine weit unwichtigere Rolle. Content soll rein auf den Seiten der ursprünglichen Einrichtungen präsentiert werden. Aus Kostengründen mag dies sinnvoll erschienen, jedoch ist für eine “Rich User Experience” eine einheitliche Oberfläche durchaus wünschenswert. Die DFG versucht mit dem DFG Viewer etwas in diese Richtung zu unternehmen. Ebenso die Open Library, die ebenfalls alle Digitalisate unter einer Oberfläche anbieten möchte.

Meine Hoffnung in Europeana waren ein wenig größer, das man das Thema ReUse von Inhalten aus eigenem Interesse weit stärker verfolgt. Nun steht dies zwar auf der Agenda (siehe voriges Post) ist aber für das Projekt selber von weit kleiner Bedeutung. Ich bin auf die World Digital Library gespannt.

Diese Frage wird man in der Diskussion mit Stefan Gradman im “Berliner Bibliothekswissenschaftliche Kolloquium” am 9.12.08 vertiefen können. Titel seines Vortrags “Not yet another digital library. Launching Europeana”


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In Wageningen (Niederlanden) findet das 32. Treffen der European Library Automation Group statt. Zu meiner Überraschung war die Konferenz mal mit einem ähnlichen Hintergrund wie die Code4Lib Konferenz gestartet. Um Bibliotheken zusammenzubringen die ihr eigenes Bibliothekssystem entwickeln.

So wird die Konferenz von Peter van Boheemen eröffnet, der das lokale Bibliothekssystem der Universität Wageningen vorstellt. Das System basiert vollständig auf REST und alle Darstellungen sind über entsprechende XSLTs realisiert, beispielsweise ist auch der OPAC nur ein bestimmter Blick auf die Daten. Ein sehr spannenden Konzept.

Das System ist kein zwar kein Open Source Produkt auf Anfrage würde der Code jedoch zur Verfügung gestellt. Als Nachteile betont er das Entwicklerkräfte wichtig sind und das man andauernd seine Entscheidung verteidigen muss.

Für das Beluga Projekt könnte ich mir gut vorstellen, das ein Austausch mit Wageningen interessant ist.


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Fleur Stigter bloggt über TEL (The European Library) und fragt nach Feedback zu dem Projekt. Eine der ersten Fragen war die Abgrenzung zur EDL (European Digital Library).


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Die Virtuelle Fachbibliothek, sorry das Wissenschaftsportal, b2i startet mit der ersten Komponente. Hierbei handelt es sich um den von anderen ViFas bekannten Guide ,anderorts auch Linksammlung genannt, der noch fleißig wachsen muss. Der Guide war heute morgen noch etwas versteckt, da der Link auf der Homepage http://www.b2i.de leider nicht funktionierte. (Wurde heute schon gefixt.) Ebenfalls online ist der Fachausschnitt der EZB, der wohl mit zusätzlichen Daten angereichert wird. Vielleicht ist es neben dem Standardtext zu den Rechten ja auch möglich etwas zur Open Access Policy der Journale zu sagen. Für mich persönlich gibt es aus wissenschaftlicher Sicht noch keinen Anreiz das Portal zu besuchen, aber vielleicht werden ja bis zum Bibliothekskongress weitere Komponenten online gestellt, die das Projekt attraktiver machen. Ich werde die Entwicklung weiter beobachten.


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Update 11.01.07 : In der sehr interesannten Diskussion des Beitrags bei netbib liest man einiges über die Hintergründe. Die GBV Wiki Seite wird von keinem der Projektpartner betreut, b2-i.de istdie private Domain von Herrn Hoboh, so dass zumindest zur Zeit die Seite www.vifabbi.de die offizelle Domain sein dürfte. Das einzige was mich wundert ist, wenn das GBV Wiki nicht gepflegt wird, wieso dieses von der Seite b2-i.de verlinkt wird.

Nach über einmonatiger Blogpause melde ich mich zurück. Gründe für die Pause gab es gleich mehrere, das schreiben einer Reihe von Abstracts, sowie das Einrichten eines neuen Macbooks, mit dessen Hilfe ich endlich mehr mobil arbeiten kann und hoffentlich in Zukunft wieder mehr bloggen werden.

Doch zum Thema, die virtuelle Fachbibliothek Bibliotheks- Buch-, und Informationswissenschaft (BBI) , die jetzt den Namen B2I trägt.

Die Suche nach aktuellen Informationen über diese Einrichtung gestaltet sich nicht einfach. Zunächst startet man auf der Homepage auf der man nur die Pressemiteilungen zur Gründung und eine Reihe von Links zu den beteiligten Einrichtungen findet.

Eine Suche in der Wikipedia führt zu einem Artikel in dem zumindest zusätzlich noch das GBV Wiki verlinkt ist. Die letzte Änderung der Seite war vom 1.12.06, die letzte etwas Umfangreichere Änderung stammte von einem Jahr zuvor vom 15.12.05 in dem Jakob Voss Vorschläge macht welche Informationsquellen eingebunden sein sollten, einen Kommentar von jemanden der an dem Projekt beteiligt ist gibt es dazu nicht.

Aber zum Glück gibt’s ja die Blogosphäre, die in diesem Fall ein wenig weiter hilft. Auf den Beitrag von Carsten, in dem er fragt “Was ist eigentlich mit der ViFa BBI” antwortet Hans-Christoph Hobohm ihm mit einem Verweis auf einer Präsentation auf der DGI Online-Tagung und dem Weblog Eintrag bei LIS in Potsdam zu der Präsentation.

In dem Weblog-Beitrag stößt man auf einen Hinweis auf den die neue Homepage www.b2-i.de (Warum eigentlich erst hier ?) und wiederum mit einem Link auf das GBV-Wiki in dem man angeblich etwas zu dem aktuellen Stand des Projekts erfahren soll.

W as ich an der Präsentation von der DGI-Online Tagung besonders spannend fand, dass anscheint niemand die guten Vorschläge von Jakob zu den interessanten Informationsresourcen (EBSCO Library/Information Science & Technology Abstracts, E-LIS Eprints, DoIS - Documents in Information Science, LISA: Library and Information Science Abstracts, INFODATA, Datenbank Deutsches Bibliothekswesen (DABI), INFODATA eDepot, INETBIB Archivsuche, bibliothekarische Weblogs und Blogrolls) gelesen hat, denn die Quellen die eingebunden werden sind:

Kataloge / Fachausschnitte
– IZ/FH Potsdam
– SUB Göttingen
– DBA München
• INFODATA
• Online Contents (Göttingen)
• Current Contents (Potsdam)
• Linklisten der Fachgebiete (via Academic LinkShare)
• Dokumentenlieferung
• EZB / DBIS Fachausschnitt (Regensburg)
• Buchwissenschaftliche Fachdatenbanken (BBB, WBB, Buch&Papier)
• INFODATA E-Depot
• KNB Informationsserver: „Bibliotheksportal.de“
• DOBI / DABI

Es gibt bis auf die INFODATA Datenbanken keine Überschneidungen, wobei man anmerken sollte das INFODATA Projektpartner ist.

Was kann man daraus lernen? Der Einsatz von Web 2.0 ist das eine, das entsprechende Feedback aufzunehmen eine ganz anderer Sache. Außerdem stellt sich die Frage, wieso man nicht von der Projektseite zu den aktuellsten Informationen über das Projekt gelangt. Aber aktuelle Informationen bereitzustellen ist ja auch gar nicht so einfach oder?

Ich bin gespannt auf das Update das ja für den Bibliothekskongress versprochen ist. (Mi 21.03.07 14:00 - 18:00 Uhr im Panel “Virtuelle Fachbibliotheken: Die Zusammenarbeit von Bibliothek und Wissenschaft bei der Aufbereitung und Vermittlung von Information”)


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