12 PM | 13 Jan

Studie zur Deutschen Digitalen Bibliothek

Selten veröffentliche ich Hinweise 1:1. Diesmal aus Zeitgründen gibt es nur einen kleinen Kommentar:  Diese Studie zur Deutschen Digitalen Bibliothek ist eine Möglichkeit auf die Wichtigkeit von freien Inhalten und Reuse hinzuweisen. Der folgende Text ist übernommen aus der Mail die an mich ging:

Deutschland bekommt ein digitales kulturelles Gedächtnis. Wie das Zugangsportal zu der digitalisierten deutschen Kultur aussehen könnte, untersucht eine Studie der Deutschen Nationalbibliothek. Ziel der Studie ist es, die Vorstellungen, Erwartungen und Wünsche der zukünftigen Nutzer einer Deutschen Digitalen Bibliothek zu erfassen. Die geplante Plattform wird Kulturbestände aus Museen, Bibliotheken, Archiven und Mediatheken digital zugänglich machen und vernetzen.

Die Deutsche Digitale Bibliothek dient als nationales Zugangsportal innerhalb einer Europäischen Digitalen Bibliothek, an der sich alle EU-Mitgliedsstaaten beteiligen werden. Im Mittelpunkt der EU-Initiative „i2010“ steht ein einheitlicher europäischer Informationsraum, der die verschiedenen Kulturen integriert.

Interessierte können die Deutsche Digitale Bibliothek mit Ihrer Teilnahme an der Studie aktiv mitgestalten. Realisiert wird die Studie durch die Internetagentur Virtual Identity (VI).

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12 PM | 27 Nov

Europeana – just an other Portal?

In der Zwischenzeit ist es mir, dank einer Frage die ich stellen konnte, klarer geworden. Europeana wird ein reines Metadatenportal (mit Thumb Nails). Irgendwie hatte ich in Verfeinerung das es auch zum gemeinsame Präsentation von Inhalten handelt, was auch eine Forschungsoberfläche und das Arbeiten mit den Inhalten ermöglichen würde, aber wahrscheinlich hatte ich das falsch verstanden. Somit wird Europena ein Metdaten Aggregator und Copyright spiel eine weit unwichtigere Rolle. Content soll rein auf den Seiten der ursprünglichen Einrichtungen präsentiert werden. Aus Kostengründen mag dies sinnvoll erschienen, jedoch ist für eine „Rich User Experience“ eine einheitliche Oberfläche durchaus wünschenswert. Die DFG versucht mit dem DFG Viewer etwas in diese Richtung zu unternehmen. Ebenso die Open Library, die ebenfalls alle Digitalisate unter einer Oberfläche anbieten möchte.

Meine Hoffnung in Europeana waren ein wenig größer, das man das Thema ReUse von Inhalten aus eigenem Interesse weit stärker verfolgt. Nun steht dies zwar auf der Agenda (siehe voriges Post) ist aber für das Projekt selber von weit kleiner Bedeutung. Ich bin auf die World Digital Library gespannt.

Diese Frage wird man in der Diskussion mit Stefan Gradman im „Berliner Bibliothekswissenschaftliche Kolloquium“ am 9.12.08 vertiefen können. Titel seines Vortrags „Not yet another digital library. Launching Europeana“

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10 AM | 14 Apr

ELAG: Wageningen’s Bibliothekssystem

In Wageningen (Niederlanden) findet das 32. Treffen der European Library Automation Group statt. Zu meiner Überraschung war die Konferenz mal mit einem ähnlichen Hintergrund wie die Code4Lib Konferenz gestartet. Um Bibliotheken zusammenzubringen die ihr eigenes Bibliothekssystem entwickeln.

So wird die Konferenz von Peter van Boheemen eröffnet, der das lokale Bibliothekssystem der Universität Wageningen vorstellt. Das System basiert vollständig auf REST und alle Darstellungen sind über entsprechende XSLTs realisiert, beispielsweise ist auch der OPAC nur ein bestimmter Blick auf die Daten. Ein sehr spannenden Konzept.

Das System ist kein zwar kein Open Source Produkt auf Anfrage würde der Code jedoch zur Verfügung gestellt. Als Nachteile betont er das Entwicklerkräfte wichtig sind und das man andauernd seine Entscheidung verteidigen muss.

Für das Beluga Projekt könnte ich mir gut vorstellen, das ein Austausch mit Wageningen interessant ist.

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10 AM | 27 Feb

B2i startet mit Linksammlung und e-Zeitschriften Verzeichnis (Update)

Die Virtuelle Fachbibliothek, sorry das Wissenschaftsportal, b2i startet mit der ersten Komponente. Hierbei handelt es sich um den von anderen ViFas bekannten Guide ,anderorts auch Linksammlung genannt, der noch fleißig wachsen muss. Der Guide war heute morgen noch etwas versteckt, da der Link auf der Homepage http://www.b2i.de leider nicht funktionierte. (Wurde heute schon gefixt.) Ebenfalls online ist der Fachausschnitt der EZB, der wohl mit zusätzlichen Daten angereichert wird. Vielleicht ist es neben dem Standardtext zu den Rechten ja auch möglich etwas zur Open Access Policy der Journale zu sagen. Für mich persönlich gibt es aus wissenschaftlicher Sicht noch keinen Anreiz das Portal zu besuchen, aber vielleicht werden ja bis zum Bibliothekskongress weitere Komponenten online gestellt, die das Projekt attraktiver machen. Ich werde die Entwicklung weiter beobachten.

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