09 AM | 13 Nov

Manifest des Bibliothekars 2.0 (dt. Übersetzung)

Der Text von Laura B. Cohen ist sicher einer, der in den letzten Tagen für große Aufmerksamkeit gesorgt hat. Da ich kein reines „me, too“ Posting mach wollte, habe ich mich entscheiden den Text ins Deutsche zu übersetzen. Ich freue mich über Feedback. und Korrekturen. Diese können gerne an mich geschickt werden oder in den Kommentaren hinterlassen werden.

Manifest des Bibliothekars 2.0

von Laura B. Cohen, Übersetzung von Patrick Danowski

  • Ich erkenne, dass das Universum der Informationskultur sich schnell ändert und dass Bibliotheken auf diese Änderungen positiv reagieren müssen, um Ressourcen und Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen, die Benutzer benötigen und wünschen.

  • Ich unterrichte mich über die Informationskultur meiner Benutzer und versuche nach Möglichkeiten, was ich lerne in Bibliotheksdienstleistungen einfließen zu lassen.

  • Ich bin nicht defensiv in meine Bibliothek , aber ich betrachte offen die Situation und bilde mir eine ehrliche Meinung über das was geschafft werden kann.

  • Ich werde ein aktiver Teilnehmer, der meine Bibliothek voran bringt.

  • Ich erkenne, daßsBibliotheken sich langsam ändern, und arbeite mit meinen Kollegen, daran unser Reaktionsvermögen auf Änderungen zu beschleunigen.

  • Ich bin mutig beim Vorschlagen neuer Services und von neuen Wegen des zur Verfügungstellens von Dienstleistungen , obwohl einige meiner Kollegen resistent sind.

  • Ich genieße die Spannung und den Spaß der positiven Veränderung und übermittele diesen an Kollegen und Benutzer.

  • Ich lasse von der bisherigen Praxis ab, wenn es einen besseren Weg gibt, etwas zu tun, selbst wenn diese Praxis sich als gut erwiesen hat.

  • Ich nehme eine experimentelle Annäherung an Veränderungen hin und bin bereit Fehler zu machen.

  • Ich warte nicht bis etwas vollkommen ist, bevor ich es freigebe und ich ändere es auf der Basis von Benutzerfeedback.

  • Ich fürchte mich nicht vor Google oder in Verbindung stehenden Dienstleistungen, aber ich werde Vorteile aus diesen ziehen um Nutzern zu helfen und gleichzeitig werde ich ausgezeichnete Bibliothekdienstleistungen zur Verfügung stellen, die die Benutzer benötigen.

  • Ich vermeide es Benutzer zu nötigen etwas in den Bezeichnungen der Bibliothekare zu sehen, eher forme ich Dienstleistungen um, die die Präferenzen und Erwartungen der Benutzer zu reflektieren.

  • Ich bin bereit dorthin zu gehen, wo die Benutzer sind, online und in den körperlichen Räumen, um meinen Beruf auszuüben.

  • Ich stelle offene Webseiten her, die Benutzern erlauben, mit Bibliothekaren in Verbinden zu treten, Inhalte beizutragen, ihre Lernenerfahrung zu erhöhen und sich gegenseitig zu unterstützen.

  • Ich leiste Lobbyarbeit für einen offenen Katalog, der personalisierte und interaktive Features bietet, die Benutzer in den Online-Informationsumgebungen erwarten.

  • Ich rege die Leitung meiner Bibliothek zum Bloggen an.

  • Ich beweise, durch meine Tätigkeiten, das Bibliothekare eine lebendige und relevante professionelle Rolle in jeder beliebigen Art der Informationskultur spielen, die sich entwickeln kann.

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