09 AM | 15 Okt

Wozu Facebook gut ist

Seit einiger Zeit bin ich auf Facebook aktiv. Markus hat ja schon einen Hinweis auf einen Artikel in der Süddeuschen Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung geliefert. Anfangs dachte ich es handelt sich einfach nur um eine weitere Social Network Seite genau wie Xing und ich konnte zunächst genau wie Markus nicht die Begeisterung um Facebook verstehen. Doch dieses Wochenende hat es bei mit „klick“ gemacht, nachdem ich nun eine Reihe von Freunden habe wird Facebook wirklich interessant.

Gut ist das man eine Reihe von Web 2.0 Diensten bei Facebook zusammenführen kann. So lässt sich Twitter für die Statusanzeige integrieren, mit Plazes kann man zeigen wo man gerade ist und die del.icio.us Bookmarks, Slideshare Präsentationen, geteilte Einträge aus dem Google Reader sowie Favoriten von YouTube lassen sich in das Profil integrieren. Nun das klingt ja schon ganz gut aber das beste ist, egal ob man diesen Dienst in Facebook oder auch außerhalb verwendet, die Freunde und Kontakte erfahren dies auf ihrer Startseite (home).

Viele der Anwendungen werden auch erst richtig interessant, wenn man sie gemeinsam benutzt beispielsweise eine Anwendung mit der man den Filmgeschmack untereinander vergleichen kann (Auch wenn dies nur bedingt aussagekräftig ist). Mit einer anderen Anwendung kann man kleine Umfragen in Facebook starten, so habe ich einfach mal in die Runde gefragt was meine Kontakte über Bibliothek 2.0 denken.

Also wozu ist Facebook gut? Richtig eingesetzt kann man seinen Freunden mitteilen was man so alles im Netz macht und ermöglicht es so schneller diese Dinge aufzufinden. Beispielsweise schaue ich sehr selten bei del.icio.us rein, dank Facebook habe ich habe sofort den interessanten Hinweis von Anne Christensen auf eine Präsentation der Access Tagung gefunden. Wäre schön, wenn diese Anwendungen noch breiter benutzt werden, dann gehört Facebook ganz schnell zu den Top Seiten die man jeden Tag benutzt.

Übrigens ist Facebook gerade auch Thema in englischsprachigen Journalen aus dem Bibliotheksbereich. In September Ausgabe von „Computer and Libraries“ findet sich ein Artikel von Sarah Elizabeth Miller and Lauren A. Jensen zum Thema „ Connecting and Communicating With Students on Facebook“.

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12 Comments

  • Markus

    Hi Patrick, kleine Korrektur: der gestrige Artikel über Facebook erschien in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, nicht in der SZ.

    Und zu Facebook: es ist schon faszinierend, was man da alles machen kann, ich bin zwar schon länger angemeldet, aber entdecke jetzt erst so richtig, was da alles möglich ist.

    15. 10. 2007 09:23
  • Anne Christensen

    Hi Patrick, da du einige von uns ja in dein Ausprobieren mit einbezogen hast, habe ich auch noch einiges über Facebook gelernt ;-)) Ich war ja anfangs auch eher unbegeistert von dieser 2.0-Variante von „Das ist meine Schulklasse“, hab jetzt aber echt Spaß daran. Allerdings stimmt, was du sagst: Man muss halt dranbleiben und teilen, teilen, teilen. Schade finde ich, dass StudiVZ im Vergleich echt lahm ist…

    15. 10. 2007 09:37
  • Patrick Danowski

    @Anne: Ja ich hab mir das Wochenende auch mal StudiVZ angeschaut. Dies taugt zwar zum organisieren von Kursen, aber bietet halt nicht diese geniale Integration anderer Anwendungen. Ich werde wohl eher Facebook benutzen und es wird darauf hinauslaufen das mein Profil Deutsch und Englisch gemischt ist.

    @Markus: danke ist verbessert.

    15. 10. 2007 10:14
  • Christian Spließ

    Ich kann mit Facebook und StudiVZ etc. pp. nicht so viel anfangen weil ich dort meine Daten in die Hände einer Firma gebe. Das ist nun ein Vorgang, der täglich passiert, klar, immer wenn ich mich registriere gebe ich Daten aus der Hand. Aber wenn ich anfange ein Profil zu erstellen packe ich natürlich dort Dinge rein, die teilweise sehr persönlich sind – man kann sich streiten ob es wirklich persönlich ist, wenn die Leute wissen was ich gerade mache und das per Twitter reingeklatscht bekommen, aber ja, natürlich ist das Definitionssache. (Und nebenbei: Obwohl ich Frazr übers Wochenende mal fürs „Live-Blogging“ verwendet habe ist mit der Hype um diese Twitter-Dienste vollkommen unverständlich. Das aber nur nebenbei.)
    Was diese Firma dann mit meinen Daten macht weiß ich nicht so genau und ich habe da ein unschönes Gefühl. Auch bei XING, wo ich von Berufs wegen vertreten bin. Wer weiß, dass ich bei Gotfriends bin wird sich fragen, was ich denn dann da suche. Ganz einfach – dort wird momentan ein Verein vorbereitet, der sich um die Community kümmert, sowas wie bei der Wikipedia also.
    Dass StudiVZ so lahm agiert wundert mich nicht – eine Facebook-Layout-Kopie heißt noch lange nicht innovationsbewußtsein. Widgets, schreibe ich nur, Widgets… 😉
    Ad Astra

    15. 10. 2007 19:48
  • Patrick Danowski

    @Christian: Naja es kommt halt drauf an welche Daten man bei Facebook veröffentlicht. Ich gebe dir völlig recht, das man da aufpassen sollte und dies mit Bewusstsein tun. Ansonsten integriere ich ja hauptsächlich Daten ein, die von mir eh im Netzt veröffentlicht sind, nur die Verbindungen zu anderen sind unterschiedlich.

    Wenn man also Daten über eine Person sammeln möchte kann man dies auch schon sehr gut über Datamining ermitteln. Was mir also an Facebook so gut gefällt ist der Informationsaustausch der über die Widgets realisiert wird. Daher bekomme ich aus Facebook halt genau soviel raus wie ich reinstecke und werde nebenbei mit ein klein wenig Werbung belästigt, die für die Finanzierung sorgt.

    StudiVZ lahmt zwar habe aber schon davon gehört das es in einigen Seminaren zur Organisation eingesetzt da eh bereits alle Studis da sind. Meine es gibt halt für jeden und für jeden Anwendungszweck ein bestes Netzwerkportal. Ich habe jetzt Facebook für mich entdeckt.

    Xing verwende ich als sich selbstaktualisierendes Adressbuch.

    15. 10. 2007 20:11
  • Thomas

    Wozu Facebook sonst noch gut ist: http://www.heise.de/newsticker/meldung/97990

    Und wozu investiert Microsoft 240 Mio. US-Dollar? http://www.heise.de/newsticker/meldung/97934

    Fragen, über die es sich eher lohnt, nachzudenken, als die x-te Möglichkeit, auf einem Server Daten abzulegen…

    26. 10. 2007 10:25
  • Hi

    Ich verstehe gar net wieso jeder bei facebook angemeldet ist. Wen man sagt, das man nicht angemeldet ist gucken die leute einem schief am. Scheiz facebook netlog genau so.

    3. 07. 2010 21:49
  • Maria Seck

    ICh finde das das Facebook, sehr interesant ist
    und eigentich kann man es immer benutzen
    es gibt dir Informationen die nicht einmal der Lehrer wusste

    6. 02. 2011 17:07
  • MEB

    Facebook-Stasi auf freiwilliger Basis

    Nach langen Recherchen habe ich immer noch nicht verstanden wozu dieses Facebook gut sein soll !, sehr viele sagen um Freunde und Bekannte zu treffen oder um neue Bekanntschaften zu machen.

    Mal ehrlich, wenn ich mich mit Freunde treffen möchte oder so, dafür gibt es Telefon oder mal eben eine SMS senden, ist einfach und effektiver, und um neue Bekanntschaften zu machen, das geht auch ohne dieses Facebook.

    Jetzt wollte ich trotzdem wissen warum Gott und die Welt nur von Facebook redet, was macht Facebook so spannend, und habe mir die Sache mal genauer angesehen und habe jedes teil auseinander genommen ohne mich von anderen Foren und Medien beeinflussen zu lassen.

    Am Ende sah die Sache so aus, Facebook ist in keinster weise spannend, es wird nur so verkauft und viele Menschen fallen darauf rein und geben mehr oder weniger Intime und Persönliche Sachen von sich preis die Irgend jemand anderes gegen einen verwenden kann, na wenn das nicht spannend ist dann weiß ich auch nicht,

    Um die Welt über die Konsistenz meines letzten Stuhlganges zu Informieren ist Facebook genau richtig.

    Viele Menschen scheinen Facebook zu brauchen oder GLAUBEN es zu brauchen aus welchen gründe auch immer, vielleicht weil es vor Februar 2004 kein Facebook gab ?, keine Ahnung.

    Ich möchte Facebook nicht schlechtreden nur weil ich den Sinn und Zweck von Facebook nicht verstehe und nix damit anfangen kann so wie viele Mio. andere Menschen, aber eines muss ich Facebook lassen und das ist richtig spannend ( wirklich ) Die Konten der Urheber von Facebook.

    Am Ende muss es jeder selber wissen ob oder ob nicht.

    31. 03. 2011 11:35
  • Regensburger

    Kann „MEB“ nur zustimmen. Mir erschließt sich der Sinn bzw. Nutzen von Facebook auch nicht.
    Mit Freunden und Bekannten telefoniere ich oder schreib ein Email. Über spezielle Themen informiere und beteilige ich mich an entsprechenden Foren. Habe mal an meine Tageszeitung die Frage gemailt, wozu Facebook gut sein soll.
    Gruß

    11. 06. 2011 10:20
  • Ulf

    Es ist immer lustig alte Blogeinträge über Social Media wie Facebook zu lesen. Ich glaube inzwischen hat sich das Mindset des Autors erheblich geändert, aber ich dachte damals genauso.

    5. 09. 2011 06:31
  • hasimausi

    Ich verstehe die Welt nicht mehr. Wenn ich ins Telefonbuch schaue, finde ich viele Leute nicht mehr, weil sie aus Datenschutzgründen einem Eintrag widersprochen haben. Aber in Facebook Seelenstriptease zu veranstalten, da sind die Hemmschwellen extrem niedrig. Verrückte Welt!

    26. 05. 2012 11:48