05 PM | 29 Mrz

Digitale Bibliothek ala YouTube: scribd

Die Web 2.0 scribd Anwendung präsentiert Texte auf eine ähnliche Weise wie YouTube Videos und Slideshare Präsentation. Die Benutzeroberfläche ist intuitiv und sehr schnell verständlich. So kann jeder sehr schnell seine Texte, Tabellen oder ebenfalls Präsentationen publizieren. Somit fordert scribd Dokumentenserver der klassischen Bibliotheken direkt heraus und man wird überlegen müssen wie man damit umgeht. Natürlich gibt es nach wie vor das Argument der besseren Erschließung jedoch ist dies in Zeiten einer Aufmerksamkeitsökonomie nicht das stärkste Argument. Jedoch ist wie YouTube zeigt eine Beschränkung und Auswahl wiederum Vorteilhaft. Auch die Verlage fühlen sich sofort bedroht da man fürchtet das bei sribd ebenso viele Copyrightverstöße wie bei YouTube landen werden. Ebenso können auf scribd noch einfacher vertrauliche Daten veröffentlich werden, was jemand von AOL auch gleich ausgenutzt hat. Nun darf man also gespannt sein welche Auswirkungen dieser Web 2.0 Dienst hat und welche Formen der Zusammenarbeit sich innovative Bibliotheken einfallen lassen.

[via die Welt]

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12 AM | 03 Dez

Kommerzielle Web 2.0 Dienste und Nachhaltigkeit

Atakan beschwert sich im Zusammenhang mit IFLA 2.0 darüber das kommerzielle Anbieter von Web 2.0 Dienst keine Nachhaltigkeit bieten, da die Informationen verloren gehen sobald der Anbieter pleite geht. Diesem Gedanken kann ich nur sehr eingeschränkt zustimmen. Für die Nachhaltigkeit sind andere Faktoren als der Anbieter meiner Meinung viel wichtiger:

1. Die Inhalte müssen sich ohne Probleme zum archivieren herunterladen können, ebenfalls sollte es kein Problem sein den Anbieter zu wechseln.

2. Dem Anbieter darf kein exklusives Nutzungsrecht eingeräumt werden.

3. (nicht zwingend erforderlich aber förderlich) Die Inhalte sollten unter einen freien Lizen veröffentlich werden, die die Weiternutzung durch Dritte gestattet. Optimal ist hier auch das zulassen einer kommerziellen Nutzung durch Dritte (Passende Lizenzen sind hier die Creative Commons Lizenzen CC-BY, die CC-BY-SA oder auch die GFDL).

Sobald diese Punkte erfüllt sind (dies ist beispielsweise bei del.icio.us dr Fall bei Flickr zumindest in Bezug auf die Bilder), spricht nichts gegen die Verwendung eines kommerziellen Dienstes, da man selbst wenn der Dienst selber Pleite geht ohne Probleme zu einem anderen Dienst wechseln kann.

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02 PM | 21 Nov

Literaturtip: iX special 1/07 Das Web 2.0 Kompendium

Das iX Sonderheft beleuchtet nicht die einzelnen Web 2.0 Dienste sondern die Technik dahinter. Themen sind unter anderem:

  • client- und serverseitige Ajax-Frameworks
  • Ruby on Rails
  • Javascript
  • PHP-Templates
  • Java Server Faces.
  • Synchronized Multimedia Integration Language (SMIL)
  • Mapservers der University of Minnesota (UMN) für die Einbeziehung von Geodaten in Webanwendungen

Verfügbar ist das Heft ab dem 24.11.06 im Zeitschriftenhandel oder online beim Heise Verlag.

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08 AM | 13 Nov

Web 2.0 Führerschein

Oliver Gassner & Alex Wunschel präsentieren die 20 Web 2.0 Applikationen die man kennen sollte 10 aus den USA und 10 aus Deutschland. Dazu gibt es noch 3 Bonustracks.

10 USA:

– Google Mail und Docs, http://mail.google.com – Flickr http://flöickr.com und http://frappr.comhttp://del.icio.us – Myspace http://de.myspace.com – Second Life http://secondlife.com – Digg http://digg.com – Technorati http://technorati.com – Skype http://skype.comGoogle Maps & Earth und ihre Mashups

– Bonustrack: http://netvibes.com – Bonustrack 2: http://blogger.com – Bonustrack 3: http://Youtube.com

Deutschland:

– Sevenload http://sevenload.de – Spreadshirt http://spreadshirt.net – Mr. Wong http://mister-wong.de – Qype http://qype.com – OpenBC/Xing http://openbc.de – StudiVZ http://studivz – Plazes http://plazes.com – Blogplattform: http://twoday net oder http://blogg.de – Podcasts: http://podster.de oder http://podcast.de – Yigg http://yigg.de

Natürlich kann man sich um den konkreten Inhalt der Liste streiten jedoch sind schon eine ganze Reihe interessanter Dienste dabei. Auch wenn mir persönlich die Wikipedia und/oder Wikisource fehlen. [via Oliver Gassner: Digitale Tage]

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01 PM | 27 Okt

Einführung ins Web 2.0 von o’reilly auch für Bibliothekare

Etwas sachlicher als gearde erklärt der o’reilly Verlag in seiner kostenlosen Broschüre (PDF) was das Web 2.0 ist und welche Dienst man kennen sollte. Natürlich ist die Broschüre leicht mit Werbung gewürzt man findet zu verschiedenen Themen in welchen Verlagspublikationen man mehr zum Thema erfahren kann.

Jedoch wäre es durchaus sinnvoll diese Broschüre einigen Bibliotheken als Einführung in das Thema an die Hand zu geben.

[via Netbib und newsletter von ulrich-media]

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06 AM | 13 Okt

Warum del.icio.us für Bibliothekskataloge untauglich ist

Wie ich schon auf der INETBIB dargelegt habe, halte ich das, worauf Wilfred Drew von der Morrisville State College Library auf der Mailingliste web4lib darauf hinweist, nämlich dass über seinem Katalog die Bestände mit “post to del.icio.us” und addtoany bei del.icio.us erschlossen werden können, für schlecht. (Jakob Voß berichtet darüber) . Dies ist meiner Meinung kein vernünftiger Weg um Bibliotheksbestände zu taggen, sondern ein Irrweg. Wieso das? Die Objekte die in Del.icio.us erschlossen werden sind Webseite. Das heißt wenn 1000 Bibliotheken ihrer Kataloge per del.icio.us erschließen gibt es für ein und das selbe Buch bis zu 1000 Einträge, weil die Webseiten der Kataloge immer andere sind. Benutzer die nun bei del.icio.us suchen erhalten nun 1000 Einträge angeboten, die ihm aber nur wenig mehr Informationen bieten. Zusätzlich ist es den Bibliotheken nicht möglich von der Arbeit zu profitieren, die in einem anderen Bibliothekskatalog durchgeführt wurde.

Was wäre somit die Alternative. Der richtige Weg wäre ein System zu nehmen bei dem nicht Webseiten die zu erschließenden Objekte sind, sondern Medien. Beispiele hierfür sind CiteULike,Bibsonomy (der Literaturanteil) und LibraryThing. Bibliotheken sollten sich Methoden überlegen wie in diese Systeme ergänzende Informationen zu den Medien eingetragen werden können. Es wäre natürlich illusorisch zu erwarten, dass es dann pro Medium nur ein Eintrag geben wird, jedoch wäre es einfacher Möglich durch das Anpassen der einzelnen Einträge diesem Ziel immer näher zu kommen.

Del.icio.us eignet sich hingegen hervorragend für das Ersetzen der bisherigen Linklisten und dem Erschließen von Internetquellen. Bibliotheken, die dies tun, findet man im netbib Weblog.

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07 AM | 11 Okt

Spreedsheet plus Writely: Google Docs

Google wird heute auf der Office 2.0 Konferenz sein neues Produkt Google Docs präsentieren berichtet Steve Bryant von Google Watch. Google Docs wird die momentanen Services Writely und Spreadsheets verbinden. Dies ist ein weiterer Schritt zur virtuellen Office Software und eventuell als weiterer Schritt zu sehen eine Konkurrenz zum Microsoft Produkt aufzubauen, auch wenn dies Steve Bryant anders sieht.

[via Google Watch]

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