09 PM | 01 Nov

Handbuch Bibliothek 2.0 in Bibliothekskatalogen

Heute habe ich mal nach dem Handbuch Bibliothek 2.0 in Bibliothekskatalogen gesucht (anfrage über den KVK) über eine Suche im Titelfeld Hier die interesannten Ergebnisse:

– österreichischen Landesbibliotheken 1 Treffer = Gesuchtes Objekt Katalogisierung mit einem von zwei Herausgebern kein Link zum Volltext – österreichische Nationalbibliothek 1 Treffer = gesuchtes Objekt Katalogisierung mit einem von zwei Herausgebern, beide Hersausgeber in Vorlageform genannt, kein Link zum Volltext – österreichischer Bibliotheksverbund 2 Treffer beide beschreiben gesuchtes Objekt : — Nr. 1) elektronische Ausgabe mit Link zum Volltext, beide Herausgeber als Autoren genannt — Nr. 2) Printausgabe mir nur einem von zwei Herausgebern ohne Link zum Volltext – IDS Zürich: 1 Treffer = gesuchtes Objekt Beide Herausgeber als Teil de Titels gesannt, 172 Herausgebern als Nebenautor, kein Link zum Volltext – SWB 5 Treffer / 1 gesuchtes Objekt Ein Herausgeber als Teil des Titels und als Beteiligte Person genannt kein Link zum Volltext – Nebis: 1 Treffer Gesuchtes Objekt (wenn auch nicht erkennbar wird als Handbuch / Bibliothek angezeigt) Beide Herausgeber als Titel Bestandteil nur ein von zwei Herausgebern als Autorin, kein Link zum Volltext – KOBV 1 angezeigter Treffer der nciht gesuchte Objekt entspricht, link zum KOBV Portal führ zu null Treffern obwohl Objekt im KOBV enthalten ist – HBZ: 3 Treffer alle Beschreiben gesuchtes Objekt: — Nr 1) Nur mit einer einem von zwei Herausgeber katalogisiert, ohne Volltext link, keine Herausgeber als Titelbestandteil — Nr 2) Elektronsiche Ressource mit beiden Hersausgebern und Link zum Volltext — Nr 3) Ebenfalls nur mit einem von zwei Herausgebern katalogisiert, minimale Abweichungen zu Katalogisat Nr 1 – BVB 3 Treffer alle beschreiben gesuchtes Objekt — Nr 1) Nur mit einer einem von zwei Herausgeber katalogisiert,mit Link zu Volltext bei PaperC, der weniger Möglichkeiten bietet als Verlagsvolltext — Nr 2) Katalogisat mit einer einem von zwei Herausgeber, ohne Link zum Volltext vom Verlag — Nr 3) Elektronsiche Ressource mit beiden Herausgebern und Link zum Volltext auf Verlagshomepage – GBV 1 Treffer entspricht gesuchtes Objekt: Katalogisat mit beiden Hersausgebern aber ohne Link zum Volltext – HEBIS: 1 Treffern entspricht gesuchtem Objekt: Katalogisat mit einem von zwei Herausgebern im Titel und im Autor und ohne Link zum Volltext – DNB: Kein Treffer obwohl im Katalog enthalten mit beiden Herausgebern im Titel und beiden in der Person wo ich falsch geschrieben bin.

Zusammgefasst gib es also 5 verschiende Wege das Buch katalogisiert zu haben (sieht man vom kleinen Typo der DNB ab):

1) Nur mit Julia als Herausgeberin und verkürztem Urheber Hinweis (hrsg von Julia Bergmann und …) ohne Link zum Volltext 2) Identisch nur mit leichten Abweichungen 3) Nur mit Julia als Autorin/ Person und nich verkürztem Urheber Hinweis (hrsg von Julia Bergmann und Patrick Danowski) 4) als elektronische Ressource mit uns beiden als Person/ Autor und vollständigem Urheberhinweis und link zum Volltext 5) mit uns beiden als Person/ Autor und vollständigem Urheberhinweis ohne Link zum Volltext

Wünschenswert wäre es meiner Meinung alle beteiligte Personen zu erfassen (nicht nur weil ich ständig unter den Tisch falle 😉 ), sondern weil es für den Suchenden besser ist) sowie immer die Möglichkeit zum kostenlosen Volltext Zugriff zu erwähnen. Auserdem wäre es für den nutzer Sinnvoll wenn es eine bzw es maximal zwei Varianten gibt (wenn wir denn unbedingt auf die unterscheidung Print und elektronsicher Ausgabe bestehen) die aber auf jeden Fall miteinander verbunden sein sollten (nach dem Vorbild von Zeitschriften).

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9 Comments

  • steun

    Ein Grund für diese Varianten liegt in den eigentlich noch vorhandenen RAK. Die interessieren zwar viele nicht mehr, aber offiziell sind sie ja noch da. Beunruhigend finde ich daher eher, wie viele bei der Normierung schon jetzt nicht mehr mitmachen.

    2. 11. 2010 09:42
  • Cassiopeia

    Ein Hoch auf die Bibliothekare, die Bücher eher verstecken wollen, als sie nachzuweisen.
    Ein Hoch auf die Regeln für die alphabetische Katalogisierung, die erfunden worden sind, als es noch hieß, Platz auf AK-Karten sparen zu müssen und als so etwas wie Katalogenrichement“ noch nicht erfunden war (oder doch?).
    Eich Hoch, auf die vielen Bibliotheksverbünde (und exlibris), die wunderbar unterschiedlich sind und viele Benutzertücken aufweisen.

    Wie wäre es mit einer bibliothekarischen Revolution?

    2. 11. 2010 13:12
  • steun

    Klar brauchen wir eine Revolution! Natürlich sind die RAK total veraltet, jedoch sollte man auch darüber nachdenken, dass Standards gefordert werden, aber eben schon lange nicht mehr eingehalten werden und das macht es für Benutzer sicherlich nicht einfacher. Mit den Möglichkeiten, die es gibt, sollten viel mehr Sucheinstiege möglich sein und je eher die zur Verfügung stehen umso besser. Ob FRBR und RDA eine ausreichende Verbesserung bringen werden?

    2. 11. 2010 20:15
  • Patrick Danowski

    Naja vielleicht würde es ja schon genügen sich auf eine aktuellere Auslegung von RAK zu einigen. SO macht das weglassen von Autoren und Herausgebern beispielsweise keinen Sinn mehr. Ist schon komisch wenn Amazon ein besseres Finden ermöglicht als Bibliotheken. Auch ein konsequenter Nachweis von alternativen Digitalen Zugängen insbesondere bei Open Access Werken wäre äusserst wünschenswert.

    Regeln sollten im allgemeinen nciht blind bevolkt werden, sondern gerade wenn Sie einige Jahre auf dem Bukel nach dem Sinn hinterfragt werden.

    3. 11. 2010 00:23
  • Hubert Schlieber

    Hallo Patrick, wenn du im OPAC meiner Dienststelle (http://awi.dabis.org/PSI/init.psi) nach dem Handbuch suchst, kriegst du einen Datensatz, wo BEIDE Herausgeber zu finden sind sowie der Link zum Volltext. Bei uns an der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft ist es wichtig, abweichend von RAK alle an einer Publikation Beteiligten suchbar zu machen und diese auch im Druck wiederzugeben. Hier der Vollständigkeit halber der Ausdruck:

    Handbuch Bibliothek 2.0 / Herausgegeben von Julia Bergmann und Patrick Danowski. – Berlin [u.a.] : De Gruyter Saur, 2010. – XII, 392 S.
    (Bibliothekspraxis ; 41)
    ISBN 978-3-11-023209-7
    http://www.reference-global.com/doi/book/10.1515/9783110232103
    http://dx.doi.org/10.1515/9783110232103
    Deskriptoren: Bibliotheken/Neue Medien/World Wide Web 2.0 ; Handbücher ; Nachschlagewerke

    Lg und vielleicht bis zum nächsten Stammtisch 2.0
    Hubert Schlieber

    3. 11. 2010 10:38
  • librarymistress

    ich stimme Dir zu! Ich wäre immer am liebsten an die Decke gesprungen, wenn mir andere Bibliotheken die Angaben des zweiten / dritten Herausgebers aus meinem Datensatz herausgelöscht haben, und das teilweise sogar, wenn sie das Buch selber gar nicht im Bestand hatten!! Den BenutzerInnen einen zusätzlichen Sucheinstieg nehmen ist ja wirklich sinnlos, vor allem, wenn man die gängigen Publikationsstrukturen kennt und weiß, dass in Wirklichkeit häufig der zweite oder die dritte die meiste Arbeit gemacht hat – womit ich jetzt nicht Euer Buch meine, sondern die, wo automatisch der Institutsvorstand als erster angeführt wird 😉

    3. 11. 2010 11:08
  • steun

    Durch die Antworten bin ich jetzt wirklich neugierig und hoffe, dass ich mich klar ausdrücke. Wie sieht das Katalogisieren denn bei euch in der Praxis aus? Wie stimmt ihr euch mit euren Kollegen ab, welche Informationen ihr zur Verfügung stellt, suchbar macht … ? Bin aus aktuellem Anlass sehr an Datenorganisation und -migration interessiert und darf mich auch jeden Tag mit der Eingabe der Daten befassen, daher ist dies eine ehrlich gemeinte Frage. Wie geht ihr damit um? Habt ihr eine eigene Regelwerksversion? Bleibt es den Kollegen überlassen, was sie festhalten oder ….? Mir fehlen in vielen Datenbanken und Katalogen Suchmöglichkeiten, die theoretisch festgehalten sind, aber nicht suchbar gemacht werden, z.B. häufig die Sprache aber eben auch viele andere Informationen, darunter auch weitere Personen, aber die Realität des Alltags besteht halt auch.

    4. 11. 2010 08:12
  • agbi

    Regeln müssen schon befolgt werden. Das Erstaunliche ist allerdings, dass die RAK trotz zahlreicher Standardisierungsgremien immer noch so gestaltet sind, als ob man Zettelkataloge hätte. Denn auf den Karteikärtchen war tatsächlich kein Platz für ganze Autoren- und Herausgeberkollektive.
    Extrem sinnvoll wäre auch die Aufnahme sämtlicher enthaltener Werke und Autoren in Antologien und Sammelbänden. Bei Katalogisierung im Verbund müsste das ja auch nur einmal gemacht werden, bei freien Daten könnten auch Nichtverbundteilnehmer nachnutzen. Ich bibliographiere nichtselbsständige Werke auch eher mit Hilfe von Google Books o.ä. und prüfe im OPAC lediglich, welche Bibo den Titel hat.

    4. 11. 2010 16:14
  • momo

    Ich halte mich auch nicht streng an RAK, auch wenn ich im HBZ-Verbund katalogisiere. Ich nehme ich mir raus alles das aufzunehmen, was meiner Meinung nach wichtig ist. Ich hatte auch schon Fälle, wo mir aus Titelaufnahmen wieder was „rausgeklaut“ wurde, das habe ich dann aber einfach wieder eingefügt 😉
    Die RAK sind heutzutage noch eine gute Grundlage, aber es kann nicht sein, dass immer noch über jeden Punkt und jedes Komma diskutiert wird.

    24. 11. 2010 15:33