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Die von irights.info und der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen herausgegebene Broschüre Arbeitsalltag digital (PDF) enthält auch eine Reihe für Bibliotheken interessante Fragen wie Urheberrecht und Datenschutz.

Gleichzeit ist auch ein nettes Video erschienen:
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Während Amazon in Deutschland den Kindle Store eröffnet ergibt sich in amerikanischen Bibliotheken eine interessante Möglichkeit, in Bibliotheken für den Kindle Bücher auszuleihen. Mit “Kindle Library Lending” kann man sich Bücher ausleihen. Diese Funktion wird zusammen mit einem System Overdrive angeboten, das von vielen amerikanischen Bibliotheken genutzt wird. In den ausgeliehen Büchern kann man sogar Notizen machen, diese sind beim der nächsten ausleihe oder für den fall das man sich das Werk kauf wieder vorhanden. Andere Nutzer bekommen diese im Gegensatz zu Anmerkungen in traditionelen Büchern nicht zu sehen.
[via golem.de]


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Auf golem.de wird über “Augmented Reality für Bibliotheken” berichtet. Die Augmented Reality App ShelvAR (siehe Video) erlaub es falsch stehende Bücher aufzufinden.

Video: ShelvAR- Augmented-Reality-App für die Bibliothek (4:04)

Leider müssen damit die Application funktioniert alle Signaturschilder mit einer Art QR Code ausgestattet werden (und wir wissen wie sehr Bibliotheken das umsignieren lieben) und für sehr dünne Bände gibt es auch noch keine Lösung. Trotzdem stellt die Applikationen einen interessanten Ansatz dar AR im Bereich von Bibliotheken produktiv nutzbar zu machen.


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Die virtuelle Fachbibliothek Wirtschaftswissenschaften hat eine iPad App(iTunes Link) veröffentlich, die außerdem mit einem super gemachten Werbespott auf youtube beworben wird. Screenshotsfinden sich auf Flickr.


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Schon vor einiger Zeit habe ich den interesannten Ansatz von betterplace.org entdeckt. Auch kleinere Projekte bekommen hier eine Platform um mit konkreter Kostenaufstellung Spenden zu sammeln. Weihnachtszeit is auch Spendenzeit, daher möchte ich dies als ausprobieren und werde eine Art kleiner Adventskalender erstellen und einzelne Projekte aus betterplace.org mit Bibliotheksbezug vorstellen. Ich habe mir vorgenommen jeden Tag etwas spenden. Wer Lust hat diese Aktion zu unterstützen kann dies über die Fundraising Event Seite von betterplace tun.

Das erste Proje,kt das ich interesannt fand ist “NGOs weltweit finden“. Hier die kurze Selbstdarstellung des Projekts:
“Die HUMBOLDT-VIADRINA School of Governance beherbergt die in Deutschland einzige interdisziplinäre Fachbibliothek zu den Themen Zivilgesellschaft, Philanthropie und Nonprofit Sektor, deren Bestand der Öffentlichkeit als Freihandaufstellung unentgeltlich zur Verfügung steht. [...] Wir bitten daher um Unterstützung bei der Erwerbung des folgenden mehrbändigen Standardwerkes: Yearbook of International Organizations”.


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Heute habe ich mal nach dem Handbuch Bibliothek 2.0 in Bibliothekskatalogen gesucht (anfrage über den KVK) über eine Suche im Titelfeld Hier die interesannten Ergebnisse:

- österreichischen Landesbibliotheken 1 Treffer = Gesuchtes Objekt Katalogisierung mit einem von zwei Herausgebern kein Link zum Volltext
- österreichische Nationalbibliothek 1 Treffer = gesuchtes Objekt Katalogisierung mit einem von zwei Herausgebern, beide Hersausgeber in Vorlageform genannt, kein Link zum Volltext
- österreichischer Bibliotheksverbund 2 Treffer beide beschreiben gesuchtes Objekt :
– Nr. 1) elektronische Ausgabe mit Link zum Volltext, beide Herausgeber als Autoren genannt
– Nr. 2) Printausgabe mir nur einem von zwei Herausgebern ohne Link zum Volltext
- IDS Zürich: 1 Treffer = gesuchtes Objekt Beide Herausgeber als Teil de Titels gesannt, 172 Herausgebern als Nebenautor, kein Link zum Volltext
- SWB 5 Treffer / 1 gesuchtes Objekt Ein Herausgeber als Teil des Titels und als Beteiligte Person genannt kein Link zum Volltext
- Nebis: 1 Treffer Gesuchtes Objekt (wenn auch nicht erkennbar wird als Handbuch / Bibliothek angezeigt) Beide Herausgeber als Titel Bestandteil nur ein von zwei Herausgebern als Autorin, kein Link zum Volltext
- KOBV 1 angezeigter Treffer der nciht gesuchte Objekt entspricht, link zum KOBV Portal führ zu null Treffern obwohl Objekt im KOBV enthalten ist
- HBZ: 3 Treffer alle Beschreiben gesuchtes Objekt:
– Nr 1) Nur mit einer einem von zwei Herausgeber katalogisiert, ohne Volltext link, keine Herausgeber als Titelbestandteil
– Nr 2) Elektronsiche Ressource mit beiden Hersausgebern und Link zum Volltext
– Nr 3) Ebenfalls nur mit einem von zwei Herausgebern katalogisiert, minimale Abweichungen zu Katalogisat Nr 1
- BVB 3 Treffer alle beschreiben gesuchtes Objekt
– Nr 1) Nur mit einer einem von zwei Herausgeber katalogisiert,mit Link zu Volltext bei PaperC, der weniger Möglichkeiten bietet als Verlagsvolltext
– Nr 2) Katalogisat mit einer einem von zwei Herausgeber, ohne Link zum Volltext vom Verlag
– Nr 3) Elektronsiche Ressource mit beiden Herausgebern und Link zum Volltext auf Verlagshomepage
- GBV 1 Treffer entspricht gesuchtes Objekt: Katalogisat mit beiden Hersausgebern aber ohne Link zum Volltext
- HEBIS: 1 Treffern entspricht gesuchtem Objekt: Katalogisat mit einem von zwei Herausgebern im Titel und im Autor und ohne Link zum Volltext
- DNB: Kein Treffer obwohl im Katalog enthalten mit beiden Herausgebern im Titel und beiden in der Person wo ich falsch geschrieben bin.

Zusammgefasst gib es also 5 verschiende Wege das Buch katalogisiert zu haben (sieht man vom kleinen Typo der DNB ab):

1) Nur mit Julia als Herausgeberin und verkürztem Urheber Hinweis (hrsg von Julia Bergmann und …) ohne Link zum Volltext
2) Identisch nur mit leichten Abweichungen
3) Nur mit Julia als Autorin/ Person und nich verkürztem Urheber Hinweis (hrsg von Julia Bergmann und Patrick Danowski)
4) als elektronische Ressource mit uns beiden als Person/ Autor und vollständigem Urheberhinweis und link zum Volltext
5) mit uns beiden als Person/ Autor und vollständigem Urheberhinweis ohne Link zum Volltext

Wünschenswert wäre es meiner Meinung alle beteiligte Personen zu erfassen (nicht nur weil ich ständig unter den Tisch falle ;-) ), sondern weil es für den Suchenden besser ist) sowie immer die Möglichkeit zum kostenlosen Volltext Zugriff zu erwähnen. Auserdem wäre es für den nutzer Sinnvoll wenn es eine bzw es maximal zwei Varianten gibt (wenn wir denn unbedingt auf die unterscheidung Print und elektronsicher Ausgabe bestehen) die aber auf jeden Fall miteinander verbunden sein sollten (nach dem Vorbild von Zeitschriften).


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bntu2010 Conference

Auf Einladung des Goethe Insituts Minsk und der Bibliothek der BNTU (Technische Universität in Minsk) durfte ich auf einer Bibliothekskonferenz in Belarus (Weißrussland) sprechen. Der Bibliotheksleiter, Alexey Skalaban (29), ist regelmäßiger Veranstalter dieser Konferen und er gilt in Weissrussland als einer der innovativen Köpfe und dies nicht ohne Grund wie ich in seinem Eröffungsvortrag der frei übersetzt” Wie die BNTU neue Technologien einsetzt” hieß.

Die Bibliothek hat ein Bibliotheksblog, verwendet Twitter und ist sowohl auf Facebook als auch auf Vkontact dem russischen Facebook Klone aktiv. Beispielsweise werden Cover von Neuerwebungen dort bereitgestellt und Nutzer können diese direkt kommentieren. Alle Diensten finden sich direkt auf der Homepage.

Neue Forscher füllen bei ihrem Beginn ein Formular aus und Benachrichtigungsdienste von EBSCO werden für sie eingerichtet, die die entweder per RSS oder auch per eMail empfangen können.

Im Anschluss gab es einen weiteren interessanten Vortrag von  Petr Lapo von der Belarusian State University über die Zukunft von akademischen Bibliotheken, dort spiele sowohl der freie Zugang zu Informationsresourcen als auch die Bibliothek als Raum eine Rolle.

Diese ist wie mir leider erst hinter aufgefallen ist in meinem Vortrag “Die 10 Top Trend die uns angehen” leider unter den Tisch gefallen. Den Vortrag habe ich auf Deutsch gehalten und er wurde von Irina Porashinskaja in das Russische übersetzt.

So manche deutsche Bibliothek kann von den Ideen der BNTU noch etwas lernen. Selbstverständlich(!) gab es einen WLAN Zugang auf der Konferenz. Leider war Twitter aufgrund technischer oder auch Sicherheitsprobleme nicht zugänglich, da jede Art von Scripte geblockt wurde. Das Konferenzprogramm wurde in einem Google Speadsheet erstellt und direkt in die Webseite eingebettet.

Der Abend war natürlich feucht fröhlich mit Wodka und Wein und einer sehr herzlichen Stimmung, die alle Sprachprobleme vergessen lassen hat.
bntu2010 conference dinner 2
Am nächsten Tag hatte ich auch noch die Möglichkeit die Nationalbibliothek zu besuchen, die anstelle von fünf geplanten Jahren schon in drei fertig wurde.
Nationalbibliothek WeissrusslandNationalbibliothek Weissrussland 2
Magazin Fenster
Der “Diamant” ist in der Form einer Kugel angelegt, so dass jedes der 9 Millionen Bücher aus den Magazinen in nur 30 Minuten bereitgestellt werden kann.

Das Internet ist in den Räumen der Nationalbibliothek für jeden Benutzer 1 Stunde frei zugänglich im Anschluss kostet jede Stunde 200 belarussische Rubel was mir von den dort ansässigen Mitarbeiter des Goethe-Insituts als relativ günstig beschrieben wurde.

Insgesamt war es eine tolle Reise und ich hoffe Alexej und die hilfreichen Mitarbeiter des Goethe Instituts bald wieder zu treffen. Einen besonderen Dank nochmals an Alexander Nasartschuk und sein Team für die Unterstützung.


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Auf dem Anwendertreffen der EZB wurde bekannt gegeben das in Zukunft Änderungen von allgemeinen Interesse in einem Blog veröffentlichen und diskutiert werden können. Die Nutzung dieses neuen Kommunikationskanal soll erprobt werden und geschaut werden in wie fern die EZB davon profitieren kann. Das Blog wendet sich dabei weniger an Endanwender (bzw. Benutzer) sonder an Bibliothekare.


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Xkcd gibt eine neue Version der Weltkarte der Online-Communities heraus. Wenn man diese mit der Karte von 2007 vergleicht sieht man doch wie sehr sich die Landschaft verändert hat.

[via netzpolitik]


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Die Frankfurter Buchmesse wirft ihre Schatten voraus. So das mich die nächsten Tage das Thema eBooks mal wieder etwas beschäftigen wird. In der Oktoberausgabe hat die Stiftung Warentext verschiedene eBook Reader getestet und auch die eBook funktionität des iPads untersucht. Dabei schneidet das iPad relativ schlecht ab mit ausreichender Bildqualität (3,9) und ausreichender Laufleitung (4.2). Während das LCD -Touch Display des iPads bei vielen anderen Anwendungen Vorteile hat, entwickelt es sich beim lesen der Texte und beim Stromverbrauch zu Hemmschuh gegenüber eInk Displays mit ihrem höheren Kontrasten und dem deutlicher geringeren Verbrauch (Laufzeiten von 14 Tage Dauerbetrieb).

Testsieger ist der Bookeen Cybook Opus. Amazons Kindle plazierte sich im Mittelfeld.

Wichtig ist nach Meinung der Stiftung Warentest auf die unterstützten DRM Formate zu achten. Die Onleihe (die gerade durch den Start in den Wiener Bibliotheken von sich reden macht unterstützt derzeit weder Kindle noch iPad. Jedoch werden Sony Reader, der Testsieger Bookeen Cybook Opus sowie einige andere Modelle unterstützt.


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