Wie ich schon auf der INETBIB dargelegt habe, halte ich das, worauf Wilfred Drew von der Morrisville State College Library auf der Mailingliste web4lib darauf hinweist, nämlich dass über seinem Katalog die Bestände mit “post to del.icio.us” und addtoany bei del.icio.us erschlossen werden können, für schlecht. (Jakob Voß berichtet darüber) .
Dies ist meiner Meinung kein vernünftiger Weg um Bibliotheksbestände zu taggen, sondern ein Irrweg. Wieso das?
Die Objekte die in Del.icio.us erschlossen werden sind Webseite. Das heißt wenn 1000 Bibliotheken ihrer Kataloge per del.icio.us erschließen gibt es für ein und das selbe Buch bis zu 1000 Einträge, weil die Webseiten der Kataloge immer andere sind. Benutzer die nun bei del.icio.us suchen erhalten nun 1000 Einträge angeboten, die ihm aber nur wenig mehr Informationen bieten. Zusätzlich ist es den Bibliotheken nicht möglich von der Arbeit zu profitieren, die in einem anderen Bibliothekskatalog durchgeführt wurde.
Was wäre somit die Alternative. Der richtige Weg wäre ein System zu nehmen bei dem nicht Webseiten die zu erschließenden Objekte sind, sondern Medien. Beispiele hierfür sind CiteULike,Bibsonomy (der Literaturanteil) und LibraryThing. Bibliotheken sollten sich Methoden überlegen wie in diese Systeme ergänzende Informationen zu den Medien eingetragen werden können. Es wäre natürlich illusorisch zu erwarten, dass es dann pro Medium nur ein Eintrag geben wird, jedoch wäre es einfacher Möglich durch das Anpassen der einzelnen Einträge diesem Ziel immer näher zu kommen.
Del.icio.us eignet sich hingegen hervorragend für das Ersetzen der bisherigen Linklisten und dem Erschließen von Internetquellen. Bibliotheken, die dies tun, findet man im netbib Weblog.
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Auf der Inetbib Liste berichtet Joachiam Eberhardt das im aktuellen Newsletter des Standardisierung der DNB über die aktuellen Stand des Projekts Virtual International Authority Files berichtet wird. VIAF ist ein gemeinsames Projekt der Deutschen Nationalbibliothek , der Library of Congress und dem OCLC Computer Library Center Ebenfalls weißt er auf den Bericht von der IFLA hin.
In diesem Bericht ist auch über den Anspruch von VIAF zu lesen:
Gegenwärtige Ansätze zur Zukunft des Web empfehlen die Nutzung von Ontologien, um das Web für maschinelle und automatische Prozesse intelligenter zu machen. Der VIAF könnte – kombiniert mit anderen kontrollierten Vokabularien und Normdateien anderer Anbieter, wie zum Beispiel Abstract- und Indexierungs-Dienste, Archive, Museen, Verlage etc. – einer der Grundbausteine für ein „semantisches Web“ sein. Bibliotheken haben jetzt die Gelegenheit, einen großen Beitrag für diese Zukunft zu leisten, und sollten helfen, die Vision Realität werden zu lassen. Für den Erfolg der gemeinsamen Vision ist es sehr wichtig, dass der VIAF allen Nutzern weltweit frei zugänglich gemacht
Ich hoffe die Umsetzung sieht genausogut aus, wie sich das liest. Denn nur mit einem Tool das jeder frei verwenden kann, der es benötigt kann es für das Sematic Web geeignet sein. Schön das diese Einsicht bei den Normdateien Einzug erhält.
Ich wünsche mir ja immer noch, dass man im Bereich der Klassifikationen ebenfalls dorthin gelangt und es eine freie internationale gute Klassifikation gibt. Dann müssten zum Beispiel nicht alle Virtuellen Fachbibliotheken ihre eigenen Fachklassifikationen entwickeln.
[via InetBib]
Tags:Bibliothek 2.0, Open Access, Semantic Web, AuthorityFiles, Classifikation, DeutscheNationabibliothek, Klassifikation, LibraryOfCongress, Normdatei, OCLC, SematicWeb, VIAF
Im englischsprachigem Raum sprießen
die Library 2.0 Blogs wie Pilze aus dem Boden. Diesmal gibt’s ein
neues Blog zum Thema OPAC. Über den/die AutorIn erfährt man
nur:
„I am the master of the OPAC. I design and build OPACs for a large ILS vendor.“
[via Library Stuff]
Tags:Bibliothek 2.0, Weblogs, Bibliothek2.0, Blogs, Library2.0, OPAC
Google hat angekündigt das es ab sofort möglich ist Google Gadgets in die eigene Webseite zu integirieren. Bisher war dies nur für die persönliche Google Starter Seite und auf dem Google Desktop möglich. Diese Öffnung ermöglicht zum Beispiel das der Gewinner des Talis Mash Up Wettbewerbs in Bibliotheksseiten integriert werden kann. Ansonsten bietet Google ja schon eine recht ansehnliche Sammlung von Gadgets an, wovon schon einige für die eigene Homepage geeignet sind.
Gibt es eigentlich schon Google Gadets von deutschen Bibliotheken oder Verbünden? Wer einen Hinweis hat möchte ihn doch bitte in den Kommentaren hinterlassen.
[via panlibus and Stephen’s Lighthouse]
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Tags:Bibliothek 2.0, Web 2.0, Google Gadget, Mashup
Heute habe ich den Artikel Library 2.0 aus der englischsprachigen Wikipedia ins Deutsche übersetzt. Das ganze soll als Basis dienen um den Begriff Bibliothek 2.0 zu definieren. Da Übersetzung ist sich nicht perfekt und die Definition kann auf jeden Fall auch noch verbessert werden. Ich würde mich freuen wenn der Artikel gemeinsam weiter ausgebaut und konkretisiert wird.
Tags:Bibliothek 2.0, Bibliothek 2.0 Definition, Library 2.0, Wikipedia
Eine neue Ausgabe Talking with Talis ist erschienen. Vor einigen Tagen gings ja schon darum, dass inzwischen ein Jahr lang über die Library 2.0 diskutiert wird. Genau dies ist auch Thema dieser Ausgabe. Diesmal diskutieren:
Tags:Bibliothek 2.0, Bibliothek2.0, Janie Hermann, Library 2.0, Michael Casey, Paul Miller, Richard Wallis, Talk with Talis
Ausgabe 4 des Talis Hausmagazins Panlibus Magazine ist erschienen. Hauptthemen ist der MashUp Wettbewerb und MashUps im Allgemeinen. Das Magazin gibts komplett als PDF oder auch jeden Artikel einzeln. Am interessantesten klingen:
- Community Engagement: what’s the Big Idea?, by Sarah Wilkie, MLA (PDF)
- Community service, by Chris Clarke (PDF)
- How would you mashup?, by Paul Miller (PDF)
- Mashups: what would you build?, by John Blyberg, Ann Arbor District Library (PDF)
- Let’s mash it up, by Tim Hodson, Herefordshire Libraries (PDF)
- Building the data commons, by Ian Davis (PDF)
[via panlibus]
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Tags:Bibliothek 2.0, Mashup, Panlibus, Talis
Ich habe drei Channels bei YouTube angelegt. In Bibliothek 2.0 und mehr finden sich interesannte deutschsprachige Videos, analog dazu finden sich in Library 2.0 and more englischsprachige Videos. Wem das ganze mit der Sprache völlig egal ist findet auch eine mixed Version.
Gleichzeitig habe ich eine Gruppe zum Thema eingerichtet Library 2.0 and more, in der gemeinsamVideos zusammengetragen werden können.
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YouTube , Video
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Michael Stephens fasst im ALA TechSource Blog seine Eindrücke aus der bisherigen Library 2.0 Diskussion zusammen.
Seine Resumee:
What a difference a year makes! [..] I am so pleased with the discussion—and no matter what name you use, I love that the innovations and plans just keep rolling on. Here’s to the next big thing!
Gleichzeitig weißt er auf die Posterpräsentation von Weiling Liu auf der Kentucky Library Association Confernce 2006 hin (siehe Bild). Zum Inhalt habe ich nur den Abstract im ausführlichen Konferenzprogramm gefunden:
The concept of Library 2.0 borrows from Web 2.0, which generally refers to a second generation of services available on the world wide web, that lets people collaborate and share information online. This poster session will present a summary of literature reviews on Web 2.0 and Library 2.0, it will provide different points of view, and the implications for librarians.
Tags:Bibliothek 2.0, Kentucky Library Association Confernce 2006, Library 2.0, Michael Stephens, Weiling Liu