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Archiv für die Kategorie: 'Literaturverwaltung'

Firefox mit Mikroformaten

Markus berichtet über den Firefox 3.0 der wohl im Herbst 2007 kommen wird. Eine der neuen Funktionen wird die direkte Unterstützung von Microformaten sein. Bibliotheken sollten überlegen ob es nicht Sinn macht, dass OPAC- Einträge in einem Microformat dargestellt werden, so dass Firefox direkt mit der Literaturverwaltung zusammenarbeiten kann. Zotero versucht so etwas ja schon heute als direkte Literaturverwaltung in Firefox. Mehr über die Möglichkeiten von Firefox mit Micoformatünterstützung gibts bei «Monkey Bites» :
«Firefox 3 To Support Microformats». Für den der nicht warten möchte empfiehlt Markus die Firefox Erweiterung Operator.


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Auch für das Literaturverwaltungsprogramm Citavi (eine Basisversion ist kostenlos, eine Vollversion kostet 90 €) gibt es nun eine Firefox Erweiterung den Picker. Mit dem Picker soll es möglich sein per markieren Texte in Citavi zu importieren inklusive Quellenangabe. Eine solche Erweiterung ist ebenfalls für Acrobat Reader (für PDF Files) und für Word geplant.

Die von mir gewünschten Funktionen wird das Tool wohl auch nicht abdecken können. Vermutlich wird sich Zotero, da es Open Source ist, auch schneller weiter entwickeln. Demnächst werde ich mir den Picker mal etwas genauer vornehmen um zu sehen was dieser leistet. Bis dahin findet man auf der Webseite schon einiges an Informationen was das Tool leistet.
[via roxomatic]


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Endlich bin ich dazu gekommen, Zotero etwas ausführlicher zu testen. Das Tool unterstützt laut eigener Aussage eine Reihe von Seiten und Katalogsystemen. Dabei ist die folgende Auswahl die interessantesten CiteULike.org (funktioniert aber nur in der Listenansicht, nicht beim Ansehen von Einzeltiteln), Amazon (aber nur com) WoldCat, Library of Congress. Ebenso PubMed, Google Books und Google Scholar (aber auch hier nur .com)

Der erste Eindruck, dass man hauptsächlich den angloamerikanischen Markt abdeckt, bestätigt sich im Katalog der TU-Berlin wird zwar erkannt, dass Einträge vorliegen diese lassen sich jedoch nicht importieren, obwohl die Software mit Aleph zusammenarbeiten soll. Gleiches gilt für den OPAC des HBZ. Pica wird noch gar nicht unterstützt. Der Katalog des KOBV, der auf Metalib basiert, wird auch gar nicht erkannt.

Soviel zu den klassischen Medien in Bibliotheken, wie sieht es mit der unterschiedlichen Onlinemedien aus, wünschenswert wäre hier eine Autoerkennung von Blogbeiträgen, von YourTube Videos oder Flickr Bildern. Diese Anforderungen bleiben jedoch zunächst alle Wunschträume. Ein Auslesen von Metadaten aus JPEGs scheint leider auch nicht möglich zu sein.

Erfreulich ist das Metadaten des E-LIS Servers, von OPUS Servern und des edoc Servers der HU erkannt werden. LibraryThing und Connotea werden hingegen leider nicht unterstützt.

Unangenehm finde ich auch, dass sich das Tool in der Statusleiste extrem breit macht. Ein rotes Z als Icon hätte völlig ausgereicht, stattdessen hat man sich für den gesamten Schriftzug Zotero entschieden, dies mag jedoch Geschmackssache sein.

Ebenfalls eine Möglichkeit BibTex über eine Pastebox oder per markieren zu importieren wäre wünschenswert.

Fazit: Der erste Eindruck ist das das Tool ein guter Ansatz ist, jedoch ist das Tool nur sehr eingeschränkt brauchbar, wenn man deutschsprachige Literatur verwenden möchte. Ebenso ist das Speichern von Onlinequellen noch sehr optimierbar. Von einem „Next Generation Research Tool“, wie sich Zoterto bezeichnet, erwarte ich jedoch einiges mehr, insbesondere was das Handling von digitalen Materialen angeht. Es darf eben nicht bei der Extraktion von Katalog und Datenbank Metaaaten bleiben, dies können auch die vorhandenen Tools wie Endnote oder Citavi (dann über Z39.50 Anbindungen) sondern das Handlang von Materialen die man online findet, wie Präsentationen, Bilder, Texte und Videos muss spürbar verbessert sein. Die Einbindung der verschiedenen eDoc Server , von Google und Amazon stellt hier einen Schritt in die richtige Richtung dar. Man darf gespannt sein wie sich das Tool weiter entwickelt, der Ansatz ist der Richtige vielleicht finden sich ja auch einige deutsche Bibliothekare die die Entwicklung mit betreiben damit auch die Einbindung von deutschsprachigen Quellen verbessert wird.

Update: Kleiner Nachtrag nachdem ich auf der Zoptero Seite etwas gesurft bin. Habe meine Anmerkungen auch mal dort im Forum untergebracht, bin gespannt auf die Reaktionen. Die deutsche Übersetzung müsste laut Blogeintrag bereits fertig sein, jedoch habe ich noch nicht gefunden das sie Verfügbar wäre.

 


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Wie versprochen steht Zotero zum Download bereit. Die nächsten Tage werde ich ich es etwas genauer unter die Lupe nehmen. Bisher war mein persönlicher Favorit Citavi für die persönliche Literaturverwaltung auf dem PC. Ansonsten finde ich WIKINDX sehr gut für das Verwalten von Literatur in Gruppen, das Jakob und ich für die Wiki Research Biblography einsetzen. Aber auch die kollaborativen Verwaltung von Literatur in CiteULike und Bibsonomy habe ich genutzt. Eine interessante Frage wird also sein in wie weit Zotero mit diesen Diensten zusammenarbeitet. Eine der Kernfragen wird so ganz automatisch sein wie sich Zotero mit dem BibTeX Format versteht. Doch dazu in den nächsten Tagen mehr. Schön ist das Zotero Open Source ist und interessierte Entwickler so das Produkt weiterentwickeln können.

[via Zotero Blog]

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Morgen (5.10.06), so berichtet der Library Geeks Podcast von One Big Library, soll Zotero (ich hab schon vor einiger Zeit berichtet) erscheinen. Einige weitere Informationen:

  • Um Zotero zu benutzen braucht man den Firefox 2., von dem zur Zeit der RC 1 erschienen ist.
  • Zotero benutzt die Citation Style Language, or CSL, von Bruce D’Arcus.
  • Zotero mann Literaturangaben COinS erkennen, parsen und sammeln
  • Zotero soll unAPI unterstützen.

Wer noch mehr wissen möchte hört am besten selber mal rein.

[via Life as I know it]

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Dan Cohen entwickelt ein Plug-In für Firefox, dass unter anderem als Zitationsmanager dienen soll. Diese Tool hatte schon viele Namen im der Planungsphase wie
SmartFox, Firefox Scholar, and Scholar for Firefox. Nun soll der endgültige Name des Projekts Zotero( englisch gesprochen: zoh-TAIR-oh) sein. Momentan laufen die Betatests in einer nicht öffentlichen Gruppe. Eine öffentliche Beta Version soll demnächst folgen.(Voraussichtlich nächste Woche) Ein erster Blick auf das Tool sieht vielversprechend aus. Am Anfang werden schon eine ganze Menge Bibliotheksseiten und andere interesannte Resourcen unterstützt. Das Beste am Ganzen ist das Zotero Open Source ist.

[via Dan Cohen Lorcan Dempsey's weblog ]

Unter “weiterlesen” findet man noch einen ersten Screenshoot.

(weiterlesen…)


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