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Archiv für die Kategorie: 'Open Access'

Ich habe entdeckt, dass das “Open Innovation” Buch von Telepolis, in dem unter anderen Kurt Jansson, Jakob Voss und ich einen Artikel über Wikipedia veröffentlich haben, komplett auf Wissensgesellschaft.org zum Download bereitsteht. (PDF)

Die kompletten bibliographischen Daten: Olga Drossou, Stefan Krempl,Andreas Poltermann (Hg.): Die wunderbare Wissensvermehrung, Heise Verlag 2006 (ISBN 3-936931-38-0)


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Bei der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) erscheint das Buch “Wissen und Eigentum” herausgegeben von Jeanette Hofmann. Das Buch erscheint unter einer CC Lizenz. (CC-BY-NC-SA):

“Mit diesem Band gibt die Bundeszentrale für politische Bildung erstmals ein Werk unter einer Creative Commons Lizenz (CC) heraus. Dadurch können Nutzerinnen und Nutzer diesen Band bei Namensnennung der Autorin/des Autors zu nicht kommerziellen Zwecken vervielfältigen und weiter verbreiten.”

Ein PDF ist bisher nicht verfügbar. Sicher ist dies von der Bundeszentrale in Schritt in die richtige Richtung, eine noch “freieren” Lizenz wäre wünschenswert. (CC-BY oder CC-BY-SA). Ein PDF steht noch nicht zur Verfügung. Soll aber laut einem Mitarbeiter des Buchs demnächst erscheinen. Ebenfalls befindet sich eine Webseite zu dem Buch in Vorbereitung. Der erste Beitrag ist schon online zu finden:

Felix Stalder: Neue Formen der Öffentlichkeit und kulturellen Innovation zwischen Copyleft, Creative Commons und Public Domain.

Nun noch kurz zum Inhalt :

“Besitzen Autoren ihre Werke? Ist Wissen ohne rechtlichen Schutz vermarktbar, verwertbar oder wertlos? Dieser Sammelband gibt in 15 Beiträgen einen Überblick über die sich wandelnde Beziehung zwischen Wissen und Eigentum. In so verschiedenen Bereichen wie der klassischen Musik, der traditionellen Heilkunde in Mexiko oder dem Handel mit den Adressdaten werden die Auswirkungen der Behandlung von Wissen als Eigentum anschaulich erläutert.”

Dies scheint auf jeden Fall die 2 € Bereitstellungspauschale (plus Porto) wert zu sein.

[via Commonspage.net und netzpolitik.org]


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Die Universitätsbibliothek Stuttgart und das cms der Humbold Universität zu Berlin betreiben ein DFG Projekt zur Erstellung einer deutschen SHERPA/ROMEO Liste. Ziel der Liste ist es eine deutschsprachige Oberfläche für die Liste zur Verfügung zu stellen sowie ein Interface zur Verfügung zu stellen mit denen die Hochschulen die Verlagspolitik insolierender deutschsprachiger Verlage und Zeitschriften, die zur Zeit kaum erfasst sind, zu erfassen und zu ergänzen.

Der Prototyp der ständig erweitert und aktualisiert wird ist nun seit kurzem online.

[via medinfo]


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Gestern auf der akademischen Verabschiedung von Prof. Dr. Walther Umstätter wurde ihm seine Festschrift “Vom Wandel der Wissensorganisation im Informationszeitalter”
von Petra Hauke übergeben. Die Festschrift ist im Rahmen des Projekt “Von der Idee zum Buch” entstanden. Die Studenten in diesem Projekt schreiben nicht selber, sondern lernen welche Schritte (und Fähigkeiten) beim Herausgeben eines Sammelbandes notwendig sind.

Da Prof. Umstätter den digitalen Medien immer sehr verbunden war, war es diesmal Ziel das Werk Open Access zu publizieren. Da es schön ist, auch etwas gedrucktes in der Hand zu haben, ist Frau Hauke auf die Suche nach einem Verlag gegangen, der das Buch herausbringt unter der Voraussetzung das es von Anfang an Online zugänglich ist. Dies soll ja, wie in vielen Open Access Publikationen gesagt, nicht dazu führen, dass sich ein Buch schlechter verkauft.

Nach einer langen Odyssee gelang es einen Verlag zu finden, der den Ansprüchen genügte (es sollte nach Möglichkeit ein bibliothekarischer Fachverlag sein) und der bereit war Open Access zu wagen. Hierfür sollte der Verkaufspreis natürlich auch nicht all zu hoch sein.
Der Band ist nun bei Bock & Herch erschienen und kostet 27,50 €. Man darf gespannt beobachten, in wie weit sich das ganze für den Verlag rechnet. Das erste Ergebnis ist außerordentlich gut, es hat schon mehr Subskriptionen gegeben als erwartet.

Ich bin gespannt wie sich dies weiter entwickelt, Frau Hauke wird bestimmt darüber berichten.


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Auf der Inetbib Liste berichtet Joachiam Eberhardt das im aktuellen Newsletter des Standardisierung der DNB über die aktuellen Stand des Projekts Virtual International Authority Files berichtet wird. VIAF ist ein gemeinsames Projekt der Deutschen Nationalbibliothek , der Library of Congress und dem OCLC Computer Library Center Ebenfalls weißt er auf den Bericht von der IFLA hin.

In diesem Bericht ist auch über den Anspruch von VIAF zu lesen:

Gegenwärtige Ansätze zur Zukunft des Web empfehlen die Nutzung von Ontologien, um das Web für maschinelle und automatische Prozesse intelligenter zu machen. Der VIAF könnte - kombiniert mit anderen kontrollierten Vokabularien und Normdateien anderer Anbieter, wie zum Beispiel Abstract- und Indexierungs-Dienste, Archive, Museen, Verlage etc. - einer der Grundbausteine für ein „semantisches Web“ sein. Bibliotheken haben jetzt die Gelegenheit, einen großen Beitrag für diese Zukunft zu leisten, und sollten helfen, die Vision Realität werden zu lassen. Für den Erfolg der gemeinsamen Vision ist es sehr wichtig, dass der VIAF allen Nutzern weltweit frei zugänglich gemacht

Ich hoffe die Umsetzung sieht genausogut aus, wie sich das liest. Denn nur mit einem Tool das jeder frei verwenden kann, der es benötigt kann es für das Sematic Web geeignet sein. Schön das diese Einsicht bei den Normdateien Einzug erhält.

Ich wünsche mir ja immer noch, dass man im Bereich der Klassifikationen ebenfalls dorthin gelangt und es eine freie internationale gute Klassifikation gibt. Dann müssten zum Beispiel nicht alle Virtuellen Fachbibliotheken ihre eigenen Fachklassifikationen entwickeln.

[via InetBib]


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Web Journals Take On Peer Review

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In ARStechnica ist ein Artikel von Jeremy Reimer über die Geschichte des GUI mit dem Titel “A History of the GUI”” erschienen. Insbesondere wird auf Douglas C. Engelbart als Vater des GUI eingegangen.
[via MobilRead Netorks]


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Das Gedicht “Publish or perish” von Steven Harrnad, das auch schon einen Preis gewonnen hat, wurde nun von Judith Economos illustriert. [via Medinfo]

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Telepolis startet heute eine Serie zum Thema Open Access. Autor ist Ulrich Herb. Die erste Folge trägt den Titel “Schöne neue Welt des Open Access”


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