Bei der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) erscheint das Buch „Wissen und Eigentum“ herausgegeben von Jeanette Hofmann. Das Buch erscheint unter einer CC Lizenz. (CC-BY-NC-SA):
„Mit diesem Band gibt die Bundeszentrale für politische Bildung erstmals ein Werk unter einer Creative Commons Lizenz (CC) heraus. Dadurch können Nutzerinnen und Nutzer diesen Band bei Namensnennung der Autorin/des Autors zu nicht kommerziellen Zwecken vervielfältigen und weiter verbreiten.“
Ein PDF ist bisher nicht verfügbar. Sicher ist dies von der Bundeszentrale in Schritt in die richtige Richtung, eine noch „freieren“ Lizenz wäre wünschenswert. (CC-BY oder CC-BY-SA). Ein PDF steht noch nicht zur Verfügung. Soll aber laut einem Mitarbeiter des Buchs demnächst erscheinen. Ebenfalls befindet sich eine Webseite zu dem Buch in Vorbereitung. Der erste Beitrag ist schon online zu finden:
Felix Stalder: Neue Formen der Öffentlichkeit und kulturellen Innovation zwischen Copyleft, Creative Commons und Public Domain.
Nun noch kurz zum Inhalt :
„Besitzen Autoren ihre Werke? Ist Wissen ohne rechtlichen Schutz vermarktbar, verwertbar oder wertlos? Dieser Sammelband gibt in 15 Beiträgen einen Überblick über die sich wandelnde Beziehung zwischen Wissen und Eigentum. In so verschiedenen Bereichen wie der klassischen Musik, der traditionellen Heilkunde in Mexiko oder dem Handel mit den Adressdaten werden die Auswirkungen der Behandlung von Wissen als Eigentum anschaulich erläutert.“
Dies scheint auf jeden Fall die 2 € Bereitstellungspauschale (plus Porto) wert zu sein.
[via Commonspage.net und netzpolitik.org]
Tags:Freier Inhalt, Literatur, Open Access, Buch, Bundeszentrale für politische Bildung, freier Inhalt, ISBN 3-89331-682-5, Jeanette Hofmann
Laura Cohen und Michel Stephens wünscht sich mehr Blogs von Bibliotheksdirektoren:
„I want directors blogs to demystify top management. I want these blogs to reveal a director who is working to forge a library that offers collections and services that users need and want. I want directors to reveal their thoughts about what they envision for their library. I want directors to show that they are reading interesting articles, attending conferences from which they learn, observing what other institutions are doing, and tuning into the issues of the day. I want directors to use their blogs to reflect on plans or ideas the library is considering, and to welcome comments before something is implemented.“
Diesem Wunsch kann man sich nur anschließen und die Frage in den Raum stellen wer in Deutschland der oder die Erste sein wird. Eine Liste von Direktoren, die schon Bloggen, findet sich im Blogging Libraries Wiki.
Tags:Bibliothek 2.0, Bibliotheksdirektoren, Blogs, Laura Cohen, Michael Stephens

Anfang Dezember wird auf TNT: The Librarian: Return to King Solomon’s Mil ausgestrahlt. Das Ganze ist der Sequel zu The Librarian: Quest for the Spear von 2004. Dieser Film wurde auch bei RTL auf deutsch ausgestrahlt, ich finde leider nicht mehr den deutschen Titel, der dürfte ungefähr “ Die Such nach dem Speer“ gewesen sein. Wenn sich jemand noch genauer erinnern kann wäre ich über einen Hinweis in den Kommentaren dankbar.
[via LibraryZen]
technorati tags:Bibliothekar, Film
Tags:Fun, Action Held, The Librarian, TNT
In den Tagesthemen vom 07.11.06 wird über Second Life berichtet. Der Beitrag heißt „Virtuelle Rechnung Geldverdienen im Second Life“. Ein Link auf das Video des Beitrags erfolgt sobald dieses verfügbar ist.
Update: DasVideo ist nun verfügbar.
Tags:Web 2.0, SecondLife, Tagesthemen
Die National Library of New Zealand und The British Library präsentieren das Open Source Tool „Web Curator„. Hiermit soll es möglich sein selektives Harvesting von Webseiten durchzuführen, um diese zu archivieren.
[via LISNews]
Tags:Software & Tools, Langzeitarchivierung, Netzpublikationen
Daniel Brandt (Wikipedia Kritiker) veröffentlich eine Studie über Plagiate in der Wikipedia. Dazu untersucht er die englische Wikipedia. Aufgrund seines Ergebnisses geht er davon aus das 1-2 % Prozent der englischsprachigen Wikipedia Artikel Plagiate sind.
Die 142 Artikel wurden von Wikipedianer genauer untersucht, einige Passagen stammten aus dem Public Domain. Andere wurden gelöscht. Jimbo Wales sagt dazu dass ei einer offenen Seite wie Wikipedia Plagiate immer vorkommen könne. Mehr dazu auch in The Age.
Das der Anteil der Plagiate wirklich so hoch ist bezweifle ich jedoch.
Tags:Wikipedia, Daniel Brandt, Jimbo Wales, Plagiate
Library Thing möchte die veröffentlichten Reviews auch durch andere Nutzbar machen. Dies stellt Tim Spalding in dem Library Thing Blog unter dem Titel “ Let your reviews go!“ vor.
Hierzu wird es drei unterschiedliche Lizenztypen geben.
- Das normale Copyright das eine Nutzung nur innerhalb von Library Thing gestattet.
- Die Erlaubnis die Reviews mit nicht kommerziellen Interessenten zu teilen (wie Bibliotheken)
- Die Erlaubnis die Reviews mit kommerziellen Interessen (wie Firmen) zu teilen
Ich kann leider nicht erkennen das diese Lizenzen auf Creative Commons Lizenzen beruhen, was schon noch wünschenswert wäre. Aber dies ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung. Vielleicht können sich ja auch andere Anbieter von benutzerbasierten Reviews (wie zB. OCLC mit dem OpenWorldCat) zu einem solchen Schritt durchringen, so dass irgendwann ein großer Pool von freien Reviews entsteht von dem alle Bibliotheken, und dadurch dann auch die Nutzer, profitieren können.
Library Thing läßt allen Benutzer bis Anfang Dezember Zeit sich zu entscheiden, wenn keine Antwort erfolgt wird automatisch die freiste Version der Lizenz angenommen. Jeder der schon einen Review verfasst hat wird außerdem noch eine gesonderte Mail dazu erhalten.
Tags:Bibliothek 2.0, freier Inhalt, LibraryThing, Reviews, Tim Spalding
Auch für das Literaturverwaltungsprogramm Citavi (eine Basisversion ist kostenlos, eine Vollversion kostet 90 €) gibt es nun eine Firefox Erweiterung den Picker. Mit dem Picker soll es möglich sein per markieren Texte in Citavi zu importieren inklusive Quellenangabe. Eine solche Erweiterung ist ebenfalls für Acrobat Reader (für PDF Files) und für Word geplant.
Die von mir gewünschten Funktionen wird das Tool wohl auch nicht abdecken können. Vermutlich wird sich Zotero, da es Open Source ist, auch schneller weiter entwickeln. Demnächst werde ich mir den Picker mal etwas genauer vornehmen um zu sehen was dieser leistet. Bis dahin findet man auf der Webseite schon einiges an Informationen was das Tool leistet.
[via roxomatic]
Tags:Literaturverwaltung, Citavi, Citavi Picker, Firefox, Zotero