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Archiv für die Kategorie: 'Bibliothek 2.0'

Zomii bringt das Regal für den Onlinebuchladen zurück. Das Angebot von Amazon.com wird in einer neuen Art und Weise dargestellt, und zwar in einen Regalsystem (realisiert wie so oft mittels der API) in dem sich wie in einer Google Maps navigieren lässt. Vielleicht wäre dieser Ansatz auch zum navigieren in Katalogen von Öffentlichen Bibliotheken interessant. [via Panlibus]


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Ben Kaden und Boris Jakob stellt die Frage an den Anfang ihres Vortrags “Die Grenzen Sozialer Software in digitalen Bibliotheken”: Wie viel Nutzerpartizipation wollen wir zulassen? Bibliotheken sollten sich nicht so sehr auf sozial Interaktion an sich kümmern sonder klassisch um strukturierte Inhalte. Hier begehen die beiden meiner Meinung nach den ersten Denkfehler. Da gerade die soziale Interaktion unter den Nutzern immer wichtiger wird. Bibliotheken sollten sich durchaus die Frage stellen, wie diese Interaktion unter den Nutzern durch Softwaretools optimieren und unterstützen können. Da dieser Aspekt nach den beiden nicht zum klassischen Kerngeschäft der Bibliotheken (Definition nach Umstätter) gehört, wurde er innerhalb des Vortrags gar nicht behandelt.

Dann ging es meiner Meinung etwas sprungvoll um die Frage was eine Publikation ist und was wirklich Langzeitarchiviert werden soll. Und es sollen nach Meinung der Referenten Entscheidungskriterien entwickelt werden. Hier wurde ein Vorschlag definiert öffentliche abgeschlossene Werke zu archivieren. Meiner Meinung sollte die Webarchivierung weitgehend vollständig erfolgen, wobei Personen bei persönlichen Daten ein Widerspruchsrecht eingeräumt werden sollte, das verhindert das diese Daten zu Lebzeiten abgerufen werden können.

Anschließen wurde über die bekannen Probleme des Taggings berichtet, das “toread” Tag und das Bilder de mit einer Nokia-Kamera aufgenommen wurden mit “nokia” getagt werden, obwohl dies nach Bibliothekarischer Sichtweise keinen Sinn ergibt. Dabei wurde die gesammte Forschung zum Bereich Folksonomy ausgeklammert, erste entwickelte Lösungsansätze für diese Grenzen, wie beispielsweise Häufigkeitsanalysen würden völlig vernachlässigt. Daher war diese Darstellung nach meinem Empfinden ein wenig zu einseitig auf die Grenzen beschränkt, Zuhörer könnten hier in ihren Vorurteilen das Tagging nicht funktioniert bestätigt worden sein. Das Tagging eine wertvolle Anreicherung der bibliothekarischen Erschließung sein könnte kam, ging leider nicht wirklich aus den Ausführungen hervor.


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Gerade habe die Diplomarbeit von Susanne Tremml auf E-Lis gefunden. Der Abstract:

Mit dem Aufkommen der Web 2.0 Technologien begannen Bibliotheken sich für Anwendungen wie Weblogs, Wikis, RSS Feeds, Podcasts, Photosharing Utilities, Social Bookmarking Services, Mashups uvm. zu interessieren. Bibliotheken erkannten, dass diese Webservices sie unterstützen die Interessen ihrer Benutzer zu berücksichtigen und ihnen neue und verbesserte Bibliotheksservices zu bieten. Wie Bibliotheken das Konzept Bibliothek 2.0 umsetzen ist abhängig von Typ und Art der Bibliothek und welche Web 2.0 Services eingesetzt werden. Gegenstand dieser Arbeit ist es zu analysieren, was Bibliothek 2.0 ist, wie sie beschrieben wird und welche Anwendungen mit diesem Konzept verbunden werden. Außerdem werden erste Web 2.0 Implementierungen in österreichischen Bibliotheken vorgestellt.
Zunächst wird eine Auswertung der gegenwärtigen Literatur vorgenommen um das Konzept Bibliothek 2.0 und dessen Anwendungen zu beschreiben. Des Weiteren werden soziale und partizipatorische Aspekte von Bibliothek 2.0, der Einfluss auf das Management der Bibliothek und Vor- und Nachteile von Bibliothek 2.0 erläutert. Dann werden qualitative Interviews mit österreichischen Bibliothekaren geführt. Die Interviews sollen feststellen, ob österreichische Bibliothekare das Konzept Bibliothek 2.0 kennen, ob sie bereits Web 2.0 Technologien einsetzen und was sie über das Konzept denken.
Das Resultat dieser Arbeit ist, dass zwar die Universitätsbibliotheken der Medizinischen Universität Wien und der Wirtschaftsuniversität Wien einen Weblog und einen Wiki implementiert haben, es aber zurzeit keine Bibliothek 2.0 in Österreich gibt. Die österreichischen Bibliotheken sind sich der neuen Technologien bewusst, aber zögern noch diese einzusetzen. Die Ergebnisse lassen darauf schließen, dass es einige Aspekte von Bibliothek 2.0 gibt, die die Bibliothekare daran hindern Web 2.0 Anwendungen umzusetzen. Diese Arbeit gibt Einblick in das Konzept Bibliothek 2.0 und welche Anwendungen eingesetzt werden können, um die Services einer Bibliothek zu verbessern.


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Exlibris stellt auf dem Bibliothestag die Open Platform vor. Dabei handelt es sich um eine Wikifarm für alle Exlibrisprodukte in der jeweils die API Dokumentiert ist und unabhängige Entwickler die Möglichkeit haben selbstentwicklte Erweiterungen zu publizieren. Der dort veröffentlichte Code soll dann beliebig weitergenutzt oder angepasst werden können. Hier soll also eine Open Source Strategie gefahren werden. Zunächst soll die Platform nur für Kunden von Exlibris geöffnet werden um ein erstes Feedback zu erhalten, als nächster Schritt ist die Öffnung für jeden interessierten Entwickler geplant.

Dies ist eine völlig neue Strategie bei Exlibris, da Dokumentationen bisher nur gegen Verschwiegenheitsvereinbarung zugänglich gemacht wurden. Bleibt das Abwarten auf das Einlösen dieser Versprechungen. Dies wäre jedoch ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung.

OCLC versucht ja mit dem World Cat Development Grid ähnliche Ansätze, die nur leider keine Auswirkung auf die Strategie der OCLC (ex Pica) Lokalsysteme die in Deutschland verwendete werden.


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Der Anteil an Vorträgen über Web 2.0 Themen ist beim Bibliothekartag 2008, wie nicht anders zu erwarten gestiegen. Positiv fällt vor allem auf, das das Thema in vielen verschiedenen Kontexten auftaucht. Leider bedeutet dies auch, dass in diesem Jahr 2.0 erneut dafür steht das man meist an zwei Orten, Donnerstags sogar an drei Orten, gleichzeitig sein möchte.

Die ersten Veranstaltungen zu dem Thema gibt es am Dienstag, den 03.06.2006 um 15.00 - 18.00 Uhr. Zum einen im Raum Stamitzsaal (Ebene 2) mit dem Thema „Wissensvermittlung im Benutzerdialog: Auskunft, Beratung, Öffentlichkeitsarbeit“ zu dem es die Vorträge Schöne neue PR-Welt? Weblogs in der ÖA - ÖA in Weblogs von Ute Engelkenmeier (Dortmund) und Chatten und chatten lassen… oder warum sich der Einsatz eines Chatbots für eine Bibliothek lohnt! Von S. Wolf (Berlin) und Kirsten Bettina Marschall (Hamburg) gibt.

Zum zweiten gleichzeitig dazu im Raum: Franz-Xaver Richter (Ebene 2) die Veranstaltung mit dem Thema “Metadaten: Präsentation, Retrieval und Verwaltung” in der S. Rexhausen, und R. Hafner( beide Konstanz) über Medio Vis als Katalog 2.0 berichten. Anne Christensen (Hamburg) berichet über Bibliothekarische Dienste im Kontext des Lebenslangen Lernens. Der Katalog: Von der Inventarliste zum Entdeckungstool und ich berichte in dem Panel über “COinS und Zotero - Literaturverwaltung im Browser mit Hilfe eines HTML basierten bibliographischen Standards”

Am zweiten Tag (Mittwoch 4.6.08) diskutiert die Management-Komission des DBV im Mozartsaal (Ebene 1)die Frage “Wer bewegt das Wissen: Wo stehen wir in 10 Jahren?”, man darf gespannt sein, ob das Web 2.0 auch Teil dieser Diskussion ist. Gleichzeit gibt es aber harte Konkurrenz zu der Veranstaltung in Form des KIM Workshops im Bruno-Schmitz-Saal (Ebene 1). In dem Workshop geht es um die Frage “Sind Metadaten teamfähig oder was macht Metadatenformate interoperabel?”. Dabei stelle unter anderen Jakob Voß (Göttingen) “Strukturierte Metadaten in Wikipedia” vor. Bernhard Haslhofer (Wien) spricht über Metadaten im Semantic Web und Tom Baker, Stefanie Rühle (beide Göttingen) stellen die Frage “Kann Zertifizierung der Modellkonformität helfen?”

Mittags (13:30 - 15:30 Uhr) gibt es dann ein Panel von Exlibris im Bruno-Schmitz-Saal (Ebene 1). Dort spricht Jørgen Dahl Madsen (Kopenhagen) über “The Danish Library 2.0-Project with Primo from Ex Libris” und O. Breit-Ari (Jerusalem) über “Meeting the Needs of the Library Users”.

Nachmittags (16:00 - 18:00 ) kann man sich noch über den aktuellen Stand des Umstiegs von MAB2 auf MARC21 im Treffpunkt Standardisierung informieren (Raum Alban Berg (Ebene 3)) um zu hören ab wann der Einsatz von Open Source Tools wie vuFind einfacher sein wird

Am Donnerstag kann man wählen zwischen der internationalen Veranstaltung (09:00 - 12:00) “Shakers and movers of information - where do we stand internationally?” (Wer bewegt das Wissen: Wo stehen wir international?) wo das Thema Web 2.0 nicht explizit genannt ist, jedoch vielversprechende englischsprachige Vorträge zu hören sind wie “Managing the Virtual Library” von R. Levy (Melbourne), “A glimpse of our future environment”von Chr. Reid (Glasgow) und “What do students really want? Planning for the needs of tomorrows library users” von G. Bulpitt (Kingston-upon-Thames)

Das gleichzeitig laufende Panel (09:00 - 12:00 ), dass im Paneltitel den stärksten Bezug zur Bibliothek 2.0 hat “Web 2.0, Bibliothek 2.0, Verbund 2.0. Zukunftsweisende Aktivitäten und Kooperationen Arbeitsgemeinschaft der Verbundsysteme” lässt zumindest von den Vortragstiteln, nach dem wirklich Web 2.0 Bezug suchen. Von den 9 Vorträgen klingen “OCLC-Worldcat - für Bibliothekare und Endbenutzer” von Reiner Diedrichs, “Ariadnes Faden suchen: Der Use-case CONTENTUS im theseus-Forschungsprogramm” von Reinhard Altenhöner ( Frankfurt/M.) noch ein wenig in die entsprechende Richtung. Allein der Vortrag von Borris Jacob und Ben Kaden (beide Berlin) “Die Grenzen Sozialer Software in digitalen Bibliotheken” stellt einen eindeutigen Bezug zum Paneltitel her, obwohl gerade hier der Begriff Bibliothek 2.0 wohl bewusst vermieden wurde.

Dritte Möglichkeit die gleichzeitig laufende Panel ” Das Ende der bibliothekarischen Sacherschließung. Alternative Formen der Inhaltserschließung” mit den Vorträgen

“Einführung in die Verfahren und Methoden der künstlichen Intelligenz” von H. Stuckenschmidt (Mannheim) und “Automatisierte Inhaltserschließung mit Methoden des Semantic Webs” von K. Eckert (Mannheim) sowie “Collaborative Tagging als neuer Service von Hochschulbibliotheken” von Christiane Krätzsch (Mannheim)

Donnerstag Mittags (13:30 - 15:30 Uhr) findet im Stamitzsaal (Ebene 2) das Panel “Semantisches Information Retrieval: Aufbruch vom Catalog Enrichment bis zum Knowledge Dienstleister des Landes” statt.

Am Donnerstag Nachmittag geht es um “Normdaten als Bausteine der Wissensorganisation und Wissensvermittlung” - Normdaten-Anwendertreffen Bibliothekartag 2008 mit den Vorträgen zu “Persistent Identifier für Normdaten - ein neues Service-Angebot der Deutschen Nationalbibliothek” von A. Meyer, Frankfurt/M. und “Die “Gemeinsame Normdatei” (GND)” von Christiane Hengel (Frankfurt/M.) als interessanten Inhalten.

Am Freitag ( 06.06.08) Vormittag ( 09:00 - 12:00) findet im Raum Ignaz Holzbauer (Variohalle,Vario 200, Ebene 0) das Panel “Wissensorganisation mit Instrumenten des Web 2.0″ mit den Vorträgen “Bibliotheken im Web 2.0 Zeitalter” von W. Ratzek (Stuttgart) und R. Kaiser (Lichtenfels); “Wikis als interne Wissensdatenbank in Bibliotheken am Beispiel der Stadtbibliothek Heilbronn” von M. Ziller (Heilbronn), der Vorstellung der mit dem BIT Innovationspreis ausgezeichneten Diplomarbeit von Jin Tan (Berlin) “Bibliotheken in Second Life”; “Informationsvermittlung über Google und Wikipedia hinaus am Beipsiel der ETH Zürich” von E. Zass (Zürich) sowie “Einsatz von implizierten Recommendersystemen in der Zeitschriftenrecherche” von M. Spiering und M. Mönnich (Karlsruhe) und Modelle für aufgabenbasierte Informationssuche im Web” von M. Malo (Stuttgart).

Leider ebenfalls gleichzeitig das Panel “Neue Portale und Software für die Wissensorganisation und den direkten Zugang zum Wissen” im Raum Gustav-Mahler III (Ebene 3) in dem M. Töwe (Zürich) die Schweizer Initiative “E-lib.ch - Bausteine für die Elektronische Bibliothek Schweiz” vorstellt.

Bleibt nur noch zu hoffen das es freien WLAN Zugang für alle gibt damit es auch einen vernünftigen Support für Blogger gibt. Auf internationalen Konferenzen ist dies ja längst Standard.


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Knjižnica 2.0 heist natürlich übersetzt Bibliothek 2.0. Zu diesem Thema fand in Ljubljana eine Konferenz stand, zu der ich eingeladen war die Keynote zu halten.

Die Konferenz wurde organisiert von der Slowenischen National- und Universitätsbibliothek (NUK). Eine tolle Atmosphäre, vor allem da nicht nur Bibliothekare sondern auch eine Leute außerhalb der Profession vorgetragen haben. Außer meinem Vortrag waren alle Vorträge in slowenisch, aber man hat mir die gesamten Zeit einen persönlichen Übersetzer zur Verfügung gestellt. , so das ich einiger Maßen der Konferenz folgen konnte.

Vorgetragen haben:

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Am 22. April werde ich mit Herrn Helmuth Voigt von der HU Berlin ein Streitgespräch im Rahmen einer BAK Veranstaltung an der TU Berlin führen. Das Thema wird sein „ Bibliothek 2.0: Web 2.0 ausprobieren oder lieber sein lassen?“. Die Anmeldung muss über die Seiten des BAK Information erfolgen.

Im Anschluss wird nach längerer Pause wieder mal ein Bibliothek 2.0 Stammtisch stattfinden. Wieder im Via Nova, Universitätsstr. 3 beginn: 18.30

Der Inhalt des Streitgesprächs wird sein:

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Aufgrund der Vorbereitungen des Bibcamps bin ich in letzter Zeit kaum zum Bloggen gekommen. Gestern habe ich die Sruckaufträge für Fyler und Poster erteilt. Wenn nichts schief geht, und es sieht gut aus, steht zur InetBib das gedruckte Promomaterial bereit.Dies ist vor allem der Unterstützung von Annekathrin Genest zu verdanken, die sich um das Erstellen der Dateien und den Entwurf der Flyer gekümmert hat, sowie der ekz, die den Druck dankenswerter Weise finanziert hat. Vielen Dank dafür.Das Ergebnis sieht wirklich toll aus:Bibcamp Postkarte


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Die InetBib Tagung nährend sich mit grossen Schritten. Schon am nächste Woche Mittwoch (09.04.08) wird es soweit sein. Mittwoch Abend werde ich mit einer Video-Show das Publikum des Sektempfangs unterhalten, ihr dürft gespannt sein. Für alle die nicht an der Tagung teilnehmen können wird die Playlist der gezeigten Videos im Anschluss bei YouTube veröffentlicht.Am Donnerstag werden Lambert und ich ausführen, wie wir uns das Udate vom Bibliothekar auf den Bibliothekar 2.0 vorstellen.  Es gibt auch viele weitere interessante Vorträge auf der InetBib Tagung in diesem Jahr und ich freue mich schon auf viele spannende Diskussionen 


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Freitag 18.01.08  um 19.00 findet der Bibliothek 2.0 Stammtisch im Via Nova, Universitätsstr 2-3 statt.  Bei Bier und anderen Getränken wird wieder fleißig über die Bibliothek 2.0 und alles andere diskutiert.


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