10 AM | 12 Sep

Bibliothek 2.0 und mehr wird ein Jahr

Kaum zu glauben, dass ich jetzt seit einem Jahr kontinuierlich blogge. Dies ist natürlich nichts im Vergleich zu netbib oder Text und Blog, die beide deutlich mehr Jahre auf dem Buckel haben. Doch bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

In diesem Jahr ist viel passiert:

Zotero wurde veröffentlicht und kontinuierlich verbessert

primo von Exlibris wurde vorgestellt, diskutiert und nun auch benutzt

– die Onleihe und der Begriff der Bibliothek 2.0 waren ein weiteres heißes Thema

Als Ankündigung zu meinem Geburtstag gibt es demnächst eine Neuigkeit, den Bibliothek 2.0 und mehr Podcast. Ich hoffe, dass ich die erste Folge endlich am Montag online stellen kann.

Nun von meinen Lesern würde ich mir zum Geburtstag wünschen das ihr, wenn ihr ein Blog habt, mal einen Beitrag schreibt, was bedeutet für euch die „Bibliothek 2.0“? Dies kann kann von persönlichen Ansichten bis zu einer wissenschaftlichen Betrachtung eigentlich alles sein.

Ich freue mich auf eure Ideen, in der Hoffnung das daraus vielleicht eine spannende Diskussion entsteht.

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09 AM | 12 Sep

GBV Verbundkonferenz: FAG Erschließung Bibliothek 2.0

Gestern gab noch viele Missverständnisse wie Web 2.0 in Bibliotheken eingesetzt werden kann. Zunächst charakterisiert Jörg Simanowski was das neue an der 2.0 Wolke ist Thesen für die Zukunft des Service Bibliothek:

– alle Informationen sind digital verfügbar (z.B. durch Digitalisierung) – alle Nutzer verfügen über standortunabhänigige Endgeräte – maschinelle Verfahren ersetzen ineffiziente manuelle Tätigkeiten Kundensicht: In Zukunft existiert nicht mehr gegenständlich sondern als virtuelle Institution. Grundlagen: Kooperation: – mit Kunden, an der Uni im Verbund (nat und int)

Diese Grundlagen ermöglichen ein multifunktionales Wissensportal (Katalog 2.0) Nach dieser kurzen Einführung halten Anne Christinsen und Thomas Hapke ihren Vortrag „Dreamteam: Web 2.0 und der Katalog“. Als Einführung stellt Anne für Bibliothekare relevante Dienste vor. Thomas weißt völlig richtig darauf hin das der Katalog 2.0 nicht nur neue Technik ist sondern auch ein Wechsel der Perspektive. Im Katalog 2.0 produziert der Benutzer das System mit und somit lernt das System nicht nur vom Nutzer (Amazon) sondern die Nutzer lernen voneinander. An Abschluss bilden verschiedene praktische Katalog 2.0 Beispiele.

In der Diskussion gab es den Einwurf das die Entwicklung des Web 2.0 total an den Bedürfnissen der Wissenschaft vorbeigeht. Leider wurde diese These zunächst stehen gelassen und somit die Frage der Generation nicht angesprochen.

Jakob berichtet über die Theorie und Möglichkeiten durch Sozial Tagging und stellt ein System für Permalinks im GBV Katalog vor, unter anderem damit die Einträge bei del.icio.us gespeichert werden können. Über die Einbindung von del.icio.us in Bibliothekskataloge habe ich mich ja schon kritisch geäußert, bei dem Plan denkt der GBV meiner Meinung überhaupt nicht an die del.icio.us User. Ich habe ja nichts gegen die Permalinks, ganz im Gegenteil, sonder dagegen das Bibliotheken es fördern, dass ein Link der sehr unaussagekräftig in einem System abgelegt wird (und das vielleicht auch von mehreren Verbünden), so dass die Bibliotheksverbünde, wenn sie diese Richtung weitergehen del.icio.us zuzuspammen. Denn der Benutzer der dort nach einen Schlagwort sucht findet dann eventuell viele Links die nur zu mehreren Katalogeinträgen führen und nicht zu wirklichen Online Ressourcen wie die Benutzer dies erwarten. Es macht halt nicht alles Sinn was möglich ist.

Anschließend stellt den Infoguide OPAC vor, der in Zukunft viele Möglichkeiten enthalten soll.

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06 PM | 08 Sep

IFLA 2007: Teil 3

Am vierten Tag habe ich zwei Veranstaltungen über Information Literacy besucht, nicht so ganz habe ich den Vortrag über „Second Life Machinima for Libraries: the intersection of instruction, outreach and marketing in a virtual world“ verstanden, wahrscheinlich sollte er aber darstellen wie der Umgang mit neuen Medien vermittelt werden kann. Hervorragend hat mit der Vortrag über „Podcasting for Information Literacy“ gefallen. Grundaussage war das Podcast einen anderen Typen von Lernenden ansprechen (auditiven Typen“) als die Textvermittlung von Informationen und somit eine wichtiges Mittel darstellen um neune Nutzergruppen zu erreichen.

Anschließend fand meine zweite Posterpräsentation statt bei der wieder viele interessante Leute vorbeischauten.

Besonders spannend war für mich an diesem Tag die Session der IT Section mit dem Thema „Second Life for libraries: Let’s give users what they want: user driven library services“. Besonder hervorzuheben ist hier die Präsentation der südafrikanischen Kollegen Heila Peinaar und Ina Smith von der University of Pretoria, Pretoria mit dem Vortrag „Development of a Library 2.0 service model for an African library“. Die eindrucksvoll beschrieben haben wie leicht man den Weg zu einer Bibliothek 2.0 beschreiten kann, ohne Unmengen von Ressourcen zu haben. Aber auch das Projekt „Gallica 2.0: a second life for the BnF digital library“ das Catherine Lupovici von der Bibliothèque nationale de France und zukünftige Projektleiterin der Europäischen Digitalen Bibliohek (EDL) [nicht zu verwechseln mit TEL] vorstellt hat war sehr interessant. Leider könnten hier nur ein erster Mock-Up vorgestellt werden.

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10 PM | 06 Sep

Translation: Why del.icio.us is ineffectual for library catalogs

Lambert Heller told me that the FRBR Blog discussed my older post „Warum del.icio.us für Bibliothekskataloge untauglich ist„. Because the google translation is bad, i translate it in English, i hope i did it better than google 😉 I did only a few changes :

How i have write on the Mailinglist INETBIB, i think that the project to which Wilfred Drew of the Morrisville State College Library of the point at the mailinglist web4lib is not a good idea. He wrote that in his catalog it is possible to publish the findings with “post to del.icio.us” and addtoany could indexed at del.icio (Jakob Voss reports on it).

In my opinion this no equitable way to tag library collections, but a meander. Why that?

Objects that are indexed by del.icio.us are websites. This means if 1000 libraries index their holding by del.icio.us, there would be for every identical book up to 1000 entries, because the websites are always different. Users that search now at del.icio.us will find up to 1000 entries to the same resource that will not contain much more information. Additional it is not possible for libraries to get a benefit from the work in other library catalogs.

So what should be a alternative? The right way would be using a system that does not index websites but media. Examples for that are CiteUlike, Bibsonomy (the literature part) and LibraryThing [and very new the open library project]. Libraries should think about methods, how additional information about the media can added i this systems. It is certainly illusionary to expect, that there will be only one entry per media, but it would be more easy through editing of the entires to get further to this goal.

Del.icio.us is excellently suited to replace present link lists and index internet sources. Libraries who are doing this you will find at the mélange blog.

[Some improvements by Frank Wiederhold. Thanks for that]

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09 PM | 06 Sep

IFLA 2007: Teil 2

Den Montag bin ich relativ locker angegangen, da es nicht so viele Vorträge gab die mich interessierten. Gleich in der frühe habe ich die „New Professionals“ Session besucht. Den Vortrag über Diversity in Amerika von Tracie Hall fand ich besonders beeindruckend.

Am Abend gab es dann die Beachparty, auf der ich in einer lockeren Atmosphäre eine Reihe sehr interessanter Gespräche geführt habe.

Am Dienstag ging für mich die Arbeit richtig los. Ich dürfte meinen Vortrag „Library 2.0 and User-Generated Content“ (ebenfalls als Slidecast d.h. Video der Präsentationen mit Ton erhältlich [mov, 33MB ]) halten, auf den ich sehr viel positives Feedback erhalten habe. Die Reihenfolge in dem Panel wurde auf meine Bitte hin geändert, da ich auch noch eine Posterpräsentation über „The German-Languages Wikisource Project: Digitalisation 2.0 “ gehalten haben.

Während der Posterpräsentation hatte ich eine intensive, aber sehr interessante Diskussion mit Klaus Ceynowa von der Bayerischen Staatsbibliothek über „Open Access to Cultural Heritage“ versus der Kontrolle der Bibliothek über die Verwendung der Digitalisate. Insbesondere der Satz „Public Domain muss Public Domain bleiben“ stieß bei ihm auf kein Verständnis, da die Bibliotheken bzw. das Land für die Digitalisierung bezahlt hat. Natürlich sind wir zu keinem Konsens gekommen, jedoch sind wir beide auseinander gegangen mit dem Vorsatz diese Diskussion fortzuführen.

Am Nachmittag gab es dann die Session der Knowledge Management Sektion in der Stephen Abram ein Feuerwerk von Ideen vorgetragen hat. Hierzu folgt ein weiter Post auf englisch. Leider ist die Präsentation noch nicht online.

Abends gab es dann den Empfang der deutschen Botschaft in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut in der deutschen Schule von Durban.

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10 PM | 08 Aug

Library 2.0 at IFLA

The World Library and Information Congress (WLIC) of IFLA starts soon and this year library 2.0 will be a theme in different panels. If you are in Durban and interested in library 2.0, here is a guide where it would properly interesting to go. (And also there is a good chance to meet met me there.)

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