07 AM | 20 Jun

Berliner Bibliothek 2.0 Stammtisch voller Erfolg

Der 1. Berliner Bibliothek 2.0 Stammtisch war ein voller Erfolg. Es gab ca.15 Teilnehmer die über so spannende Themen wie die Vermittlung von Informationskompetenz 2.0 und die Unkonferenz gesprochenen haben. Es wurde de Wunsch bekräftig diese in Berlin zu veranstalten insbesondere, da es hier genug Leute geben wird, die sich im Vorfeld um alles Organisatorische kümmern werden. Hierzu werde ich unsere Ideen demnächst auf http://www.bibliothek20.de posten. Dort wird es auch die Bilder geben, die ich gemacht habe.

Der nächste Bibliothek 2.0 Stammtisch wird am 17.07.07 um 20:00 ebenfalls im Via Nova in der Universitätsstraße stattfinden. Vorher findet der Vortrag von Traugott Koch statt “ ‚Hier Haufen von Blättern, dort Bäume‘ oder lässt sich professionelle semantische Kontrolle mit dem Ausdrucks- und Beziehungsreichtum partizipierender Nutzer integrieren?“ der sich wie man schon erahnen kann um Social Tagging drehen wird.

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02 PM | 05 Jun

CASLIN: Blogging

Jana Jelínková, gab enen Überblick über die slowakische Biblioblogosphäre, die zur Zeit noch in den Kinderschuhen steckt. Die Situation erschien mir wie sie in Deutschland vor ca. ein bis zwei Jahren war. Ich habe Jana auf das LisWiki hingewiesen, wo sie anfangen kann die slowakischen Blog einzutragen um mit anderen an der Liste zusammenarbeiten. Die anschließende Diskussion war sehr umfangreich und hat viele Aspekte beleuchtet, die ich leider nicht mehr alle wiedergeben kann.

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12 PM | 05 Jun

CASLIN Tag 2

Heute durfte ich meinen Vortrag zu dem Thema „Library 2.0: Will the Web 2.0 change everything?“ halten. Es hat mir wirklich sehr viel Spaß bereitet und es ergeben sich hier wirklich sehr gut Diskussionen. Die Kommunikation untereinander steht in der gesamten Konferenz im Vordergrund, so dass man sich wirklich sehr gut kennen lernt.

Morgen ist der Workshop Tag. Den Workshop mit dem Titel „Library 2.0: Revolution or Buzzword?“ darf ich morgen moderieren. Dabei soll mit allen Teilnehmer diskutiert werden und ein Doktorand wird nach einer Pause die Ergebnisse des Workshops präsentieren.

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02 PM | 03 Jun

Berliner Bibliothek 2.0 Stammtisch am 19.06.07 um 20:00

Es ist die Idee entstanden nach meinem Vortrag „Bibliothek 2.0: Wie das Web 2.0 die Bibliothek verändern kann“ im Berliner Bibliothekswissenschaftliches Kolloquium (BBK) die Diskussion in gemütlicher Runde im Villa Nova fortzusetzen. Dort kann dann auch überlegt werden, ob man sich nicht öfter trift um sich in gemütlicher Athmosphäre zum Thema Bibliothek 2.0 auszutauschen. Damit wir entsprechende Plätze reserviert werden können wäre es schön wenn ihr euch in den Kommentaren kurz unverbindlich anmeldet. Der Beginn des BBK ist 18:00, der anschließende Stammtisch würde dann ca. um 20:00 beginnen.

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02 PM | 03 Jun

Mit Bibliothek 2.0 unterwegs nach Stupava

Heute fliege ich nach Wien und von dort aus geht es auf eine Konferenz (CASLIN 2007) in Stupava in der Nähe von Bratislava, wo ich am Dienstag einen Vortrag über „Library 2.0 – Will the web 2.0 change everything?“ halten werde. Neben mir werden zwei weitere Kollegen über Bibliothek 2.0 sprechen. Am Donnerstag werde ich dann einen Workshop zum Thema moderieren n dem die Teilnehmer das Thema diskutieren werden. Einer der Teilnehmer wird im Anschluss die Ergebnise des Workshops vorstellen. Ich bin gespannt auf den Dialog und werde über den Verlauf der Konferenz im Blog berichten können, da im Gegensatz zum Bibliothekskongress und der ISI/IuK in Köln über die ganze Zeit WLAN zur Verfügung steht. Übrigens nicht nur während der Konferenz sondern auch im Hotel wo die Teilnehmer und Referenten untergebracht sind.

Die Ergebnisse der Diskussion werden in meinen Vortrag am 19.06.07 im Berliner Bibliothekswissenschaftliches Kolloquium (BBK) einfließen.

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01 PM | 22 Mai

Wie man Wikipedia für das Sammlungsmarketing nutzt…

Über dieses Thema schreiben zwei Bibliothekarinnen der Washington Libraries in der aktuellen Ausgabe des D-Lib Magazins. Titel des Aufsatz „Using Wikipedia to Extend Digital Collections„. Wichtiger Hinweis für die Bibliotheken die auch daran interessiert sind:

For example, in Wikipedia, articles on the history of Seattle are segmented by particular time periods; therefore, any external links to our collections needed to be relevant to that same time period. Consideration was also given to the number of items in the online collection itself. This was critical because external links are reviewed by the Wikipedia community quite rapidly, and the relevance of a newly added link to an article must be obvious to the reader. If the description of the external link written for our collection or the description provided on the main page of the libraries digital collection is not obviously relevant to other editors, it probably would be challenged by another editor or simply deleted – within minutes.

[ Danke an Mathias Schindler für den Hinweis]

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01 PM | 21 Mai

BFP: Heft zum Thema “Bibliothek 2.0″

Lambert Heller und ich haben für Bibliothek: Forschung und Praxis (BFP) vom Saur Verlag ein Heft zum Thema „Bibliothek 2.0“ zusammengestellt. Die Preprint sind auf der Verlagsseite bis zum Erscheinen des Heftes (vorraussichtlich Juli oder August) verfügbar. Da alle Autoren ihre Artikel unter der CC-BY Lizenz veröffentlicht haben, werde sich die Artikel demnächst auch alle frei verfügbar auf E-LIS finden. Wir hoffen durch die Praxisbeispiele aus dem deutschsprachigen Raum, die Idee der Bibliothek 2.0 etwas mehr mit Leben zu füllen.

Der Inhalt des von uns zusammengestellten Schwerpunkts in BIBLIOTHEK. Forschung und Praxis, Jg. 31 (2007) Nr. 2:

Patrick Danowski, Lambert Heller: Bibliothek 2.0 – wird alles anders? Eine Einleitung in das Themenheft „Bibliothek 2.0″

Jochen Dudeck: Bibliotheken in der Netzwerkgesellschaft

Oliver Obst: Weblog-Anwendungen in Bibliotheken

Edlef Stabenau: Wie alles anfing, oder „Hinter den Kulissen von netbib“

Christian Spließ: Blick durchs Podoscope: Webseiten, die man kennen sollte

Lambert Heller: Bibliographie und Sacherschließung in der Hand vernetzter Informationsbenutzer

Katharina Regulski: Aufwand und Nutzen beim Einsatz von Social-Bookmarking-Services als Nachweisinstrument für wissenschaftliche Forschungsartikel am Beispiel von BibSonomy

Oliver Flimm: Die Open-Source-Software OpenBib an der USB Köln – Überblick und Entwicklungen in Richtung OPAC 2.0

Patrick Danowski, Barbara Pfeifer: Wikipedia und Normdateien: Wege der Vernetzung am Beispiel der Kooperation mit der Personennamendatei

Anne Christensen: Auskunft 2.0: Vom Wie und Wo der bibliothekarischen Antwort im Web 2.0

Thomas Hapke: Informationskompetenz 2.0 und das Verschwinden des „Nutzers“

Jin Tan: Bibliotheken in Second Life

Anne Christensen: Rezension: Laurel Anne Clyde: Weblogs and libraries, Oxford u.a.: Chandos, 2004.

Markus Trapp: Rezension: Die Google-Gesellschaft. Vom digitalen Wandel des Wissens . Kai Lehmann, Michael Schetsche (Hrsg.). Bielefeld

Daniel Zimmel: Rezension: John Willinsky: The access principle. Cambridge, Mass. [u.a.] : MIT Press , 2006.

Heinz-Jürgen Bove: Rezension: Michael Stephens: Web 2.0 & libraries: Best practices for social software. Chicago, IL

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09 AM | 27 Apr

Zotero revisted

Die Meldung das Zotero jetzt zusammen mit Wikipedia funktioniert funktioniert hat mich dazu ermuntert mir das Tool mal wieder anzuschauen. Es wird zum einen das Zitationsformat für die englischsprachige Wikipedia als Style Vorlage angeboten. Zum anderen ist aber auch möglich die strukturierten Daten der Literaturhinweise der englischsprachigen Wikipedia importiert werden können. Das klappt noch nicht bei allen Seiten, da noch nicht immer die entsprechenden Vorlagen verwendet wurde. Bisher hielt sich in deutschsprachigen Wikipedia die Begeisterung für Literaturvorlagen in Grenzen. Vielleicht wird das nun etwas anders, da ein Tool existiert, das diese Vorlage auch nutzbar macht. Damit kein neuer Importfilter geschrieben werden müsste, würde es sich sogar anbieten die Vorlagen aus der englischsprachigen Wikipedia direkt zu übernehmen. Bisher gibt es die Vorlage:Literatur die es nicht möglich macht die Dokumenttypen zu entscheiden.

Was deutschsprachige Bibliothekskataloge angeht ist noch kein Fortschritt zu beobachten. Die einzige Krücke, die sich bietet ist das Kataloge, die einen Endnotexport bieten direkt genutzt werden können. Da Zotero den Download von Endnotefiles direkt abfangen kann, wenn man dies möchte. Ein Beispiel hierfür ist die UB Freiburg, die sich auf schon auf der Liste der teilweise unterstützen Kataloge hat eintragen lassen.

Weitere Neuerung ist das nun auch Blogeinträge direkt importiert werden können, dies aber nur sehr eingeschränkt. Es gehen wohl nur Blog die auch RDF-Daten für die Beiträge anbieten. Rudimentär geht dies schon bei Media Ocean, dem Blog von Stefan Büffel. Die Einträge werden schon erkannt, so dass der Resourcetyp stimmt und der Blogtitel wird auch richtig importiert. Der Autorenname und der Titel der Beiträge funktionieren leider noch nicht. Durch die Diskussion, wie Zotero in das Semantic Web integriert werden kann , bin ich auf das sehr interessant Blog von Frederick Griasson gestoßen.

Zotero scheint eine der praktischen Anwendungen zu sein, die Metadaten wirklich nutzbar machen und auch den Sinn von diesen für viele besser erkennen lassen. Ich hoffe sehr das deutschsprachige Bibliothekskataloge demnächst folgen werden. Ich vermute die meisten Probleme entstehen durch das nur im deutschprachigen Raum üblich MAB Format. Ein Wechsel auf das international üblich MARC21 Format ist aber schon in Arbeit, so dass Licht am Horiont erkannbar ist.

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